Unser neues Hochbeet

Grundschüler werden zu Hochbeet-Konstrukteuren

Die Klimabotschafter zu Gast im Garten der Grundschule Volmarstein

 Hinter dem Gebäude der Grundschule Volmarstein tut sich, gut versteckt und vor fremden Blicken geschützt, ein kleines, grünes Paradies auf. Ein wunderschöner, wilder Schulgarten mit eigenen Hühnern, einem kleinen Kartoffelbeet, einem Fühlpfad, blühenden Stauden und einem großen Insektenhotel. Paletten stapeln sich in der Nähe des Hühnerstalls, Speisfässer mit Geäst und Pferdemist stehen daneben.

Am vergangenen Freitag konnte man hier viele fleißige Kinderhände werkeln, schaufeln und pflanzen sehen. Denn Kinder der  Garten-AG der Grundschule bauten  gemeinsam mit den Klimabotschaftern der Stadt Wetter (Ruhr) ein großes Hochbeet aus Europaletten. Der Stadtbetrieb spendierte einen ganzen Hänger Erde, P.C.H. Fischer das Vlies  sowie die unzähligen Nägel und Schrauben und Hakan Sahin vom Paletten-Handel HAPAL die Paletten.Die Klimabotschafter staunten nicht schlecht, als  16 Mädchen und Jungen  der  Garten-AG des 3. Schuljahres voller Tatendrang in Gummistiefeln und Handschuhen vor ihnen stand.

„Darf ich bitte hämmern?“ fragte Nico „das kann ich gut, das habe ich auf dem Bauspielplatz gelernt!“, „Ich auch!“ stimmten viele andere Kinder lautstark mit ein.„Jeder,  der gerne hämmern möchte, kommt natürlich dran! Aber es gibt auch noch viele andere Aufgaben zu erledigen!“ Klimabotschafter Thomas Külpmann und Ralf Blomberg krempelten die Ärmel hoch und verteilten verschiedene Werkzeuge an die Kinder. Es wurden Äste gesammelt und eimerweise Erde in den Garten getragen. Gemeinsam wurde das Beet ausgekleidet, befüllt und Schicht für Schicht ausgiebig besprochen. Sogar ein Kübel mit Regenwürmern wurde beigefügt. „Wisst ihr denn, warum hier Regenwürmer eingesetzt werden?“  fragte Schulleiterin Frau Wolff in die Runde. Und schon gingen reihenweise Finger in die Luft. Die jungen Gärtner kennen sich eben aus.

Zuletzt zeigte Klimabotschafter Klaus Wüster, wie man am besten Möhren, Radieschen, Schnittlauch und Petersilie einsät, Alina Wieczorek von der Stadt Wetter (Ruhr) bastelte derweil mit einigen Kindern kleine Schildchen aus Wäscheklammern. „Damit wir genau wissen, was wir wo ausgesät haben!“ so Jana aus der Garten-AG.  Für Frau Wolff, die die Garten-AG des 3. Schuljahres leitet,  ist der Schulgarten ein Herzensprojekt, das unbedingt auch unter  sich immer wieder veränderten Bedingungen fortgeführt werden sollte. Auch heute  noch mit Unterstützung von der ehemaligen Schulleiterin Frau  Hämer, durch deren Engagement der Schulgarten vor fast 20  Jahren angelegt wurde, gibt es hier immer etwas zu tun, zu entdecken und zu lernen. Und bald auch hoffentlich viel zu ernten.

     
     
     
 

Pause muss sein!

 
 

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