Städtische Grundschule Volmarstein
 Schulprogramm
31.12.2005, zuletzt aktualisiert 18.10.2013

Bis zur Aktualisierung des Schulprogramms können Sie hier die bisherigen Schulprogramme beider Standorte einsehen.

 

 

Inhalt


Leitbilder
Die Schule
Unterricht
Leistungsbewertung
Pädagogische Schwerpunkte
Schulleben
Übergänge
Zusammenarbeit im Kollegium
Elternberatung und -information
Darstellung in der Öffentlichkeit
Kooperationspartner
Fortschreibung des Schulprogramms und Zielperspektiven

 

Anlage 1:   Offene Unterrichtsformen
Anlage 2:     Außerschulische Lernorte
Anlage 3:     Begegnung mit Sprachen
Anlage 4:     Rechtschreiben
Anlage 5:     Soziales Lernen
Anlage 6:     Bewegung
Anlage 7:     Arbeit mit neuen Medien
Anlage 8:     Elternberatung
Anlage 9:     Agenda-Projekt „Hühnerhaltung im Schulgarten“
Anlage 10:   Schuleingangsphase
Anlage 11:   Offene Ganztagsgrundschule


 

 

Leitbilder

Um die Kinder herum hat sich offenbar alles so dramatisch verändert, dass auf den ersten Blick der Eindruck entsteht, alles, was sie betrifft, sei im Schwinden begriffen, sei am Ende, zerfallen oder verloren gegangen. Dabei sind ihre Grundbedürfnisse immer noch die gleichen . . . Sie wollen gut und tüchtig sein, sie wollen etwas lernen, die Welt entdecken und verstehen, und sie wollen gebraucht werden, sie wollen Liebe, Zeit des Zusammenseins mit ihren Bezugspersonen, Ansprache, Zuhören, Bewegung, Spiel, Körperkontakt und Muße.

Peter Struck: Erziehung von gestern – Schüler von heute – Schule von morgen,  München 1997

 

Die Grundschule ist eine gemeinsame Schule für Kinder mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen und Lebensbedingungen in sozialer, ethnischer, kultureller, religiöser und individueller Hinsicht. Diese Vielfalt gilt es als Chance zu nutzen für eine gemeinsame und differenzierte Bildungs- und Erziehungsarbeit. Dabei soll die Schule nicht nur Unterrichtsstätte sein, sondern zugleich Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum, in dem sich die Kinder glücklich und geborgen fühlen können.

Vgl. Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen 1. Auflage 2003, S. 14

 

Die Schule

Unsere Schule liegt mitten in Volmarstein, etwas abseits der Hauptstraße. Der Schulbezirk umfasst Teile der ehemaligen Gemeinde Volmarstein und führt vom Ruhrtal über den alten Ort Volmarstein bis hin zum Loh. Im Schulgebäude befand sich früher die Volksschule Volmarstein-Dorf; daher wird die Schule auch heute noch vielfach "Dorfschule" genannt.

Die Schule besteht aus einem Hauptgebäude mit acht Klassenräumen, einem Musik- und einem Werkraum, einem Gemeinschaftsraum und einem Computerraum sowie Lehrmittel- und Verwaltungsräumen. Außerdem gibt es eine Schülerbücherei, die im hinteren Teil auch für Gruppen- und Förderunterricht genutzt werden kann. Im Nebengebäude sind in zwei ehemaligen Klassenräumen und einem Anbau die Betreuungsgruppen untergebracht.

Die Außenanlagen bestehen vor den Schulgebäuden aus dem Schulhof  mit Kletterturm und einem angegliederten "grünen Klassenzimmer", hinter dem Hauptgebäude aus Schulgarten mit Hühnerstall und Spielplatz mit Bolzplatz und Basketballkorb.

Zum Sport- und Schwimmunterricht wird die Sportanlage Köhlerwaldstraße (Turnhalle, Lehrschwimmbecken, Sportplatz) in wenigen Minuten mit dem Schulbus erreicht.

Im Schuljahr 2013/2014  besuchen 117 Schülerinnen und Schüler unsere Schule. Sie werden zurzeit in fünf jahrgangsbezogenen Klassen von neun Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Seit dem Schuljahr 2005/06 ist unsere Schule „Offene Ganztagsgrundschule“; außerdem findet eine Betreuung nach dem Modell „Gesicherter Halbtag“ statt. Beide Maßnahmen werden in Zusammenarbeit mit der Trägerschaft der „Evangelischen Jugend Hagen“  als Kooperationspartner durchgeführt. Insgesamt werden zur Zeit 66 Kinder nach dem Unterricht betreut.

 

Unterricht

Der Unterricht wird in allen Klassen jahrgangsgebunden erteilt.

Der Unterrichtsvormittag an unserer Schule beginnt mit einem offenen Schulbeginn, d. h. die Kinder dürfen ab 7.45 Uhr in die Klassenräume gehen und beschäftigen sich mit einer Arbeit oder einem Spiel.

Beim Unterricht wechseln gemeinsame Erarbeitungen, Einzelarbeit, Partner- und Gruppenarbeit mit offenen Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Stationslernen, Werkstattarbeit und Wochenplanarbeit*, bei denen die Kinder aus zur Verfügung gestellten Lernangeboten frei wählen können oder aber die Reihenfolge der Bearbeitung selbst bestimmen. Zahlreiche Unterrichtsstoffe werden projektorientiert unterrichtet, d.h. ein bestimmtes Thema erfährt fächerverbindende Behandlung und Ausgestaltung, um den Kindern den Blick für die Vielfalt eines Objektes zu eröffnen und unterschiedliche Sichtweisen zu ermöglichen.

Hat in manchen Fachbereichen lehrgangsmäßiges Vorgehen Vorrang, so rückt in anderen Gebieten die selbstständige Erarbeitung, das Erkunden, Erforschen und Entdecken in den Vordergrund. Wichtiges Ziel dabei ist, dass Kinder lernen, wie man lernt und dass individuelle Erfolge auf unterschiedlichem Niveau erreicht werden können.

Da Unterricht dabei nicht nur in der Schule und im Klassenraum stattfindet, sondern für spezielle Themen die Arbeit "vor Ort"  - eine "originale Begegnung" notwendig ist -  sind im Laufe der Zeit verschiedene außerschulische Lernorte * zum wichtigen Bestandteil insbesondere des Sachunterrichts geworden.

Unterschiedlichen Begabungen der Schülerinnen und Schüler und unterschiedlichem Arbeitstempo wird durch Differenzierung innerhalb des Unterrichts und zusätzlichen Förderunterrichts Rechnung getragen. Reduzierte Übungsangebote einerseits und anspruchsvollere Angebote andererseits sind geeignet, Kinder mit Lernschwierigkeiten sowie Kinder mit besonderen Begabungen ihrem Lernvermögen entsprechend angemessen zu fördern.

Besondere Herausforderungen erfahren lernstarke Kinder durch die Teilnahme an überregionalen Wettbewerben, z.B. Mathe-Olympiade, Känguru der Mathematik u.a.

Neben dem in der Stundentafel als verbindlich ausgewiesenen Unterricht werden, wenn immer die zur Verfügung stehenden Lehrerstunden es zulassen, Arbeitsgemeinschaften angeboten. Dazu gehören ein Flötenkurs für Klasse 2 und Musik-AGs in Klasse 3 und 4 sowie eine Arbeitsgemeinschaft zur Schulgartenpflege für die Klasse 4.

 

Leistungsbewertung

Die Leistungsbewertung erfolgt nicht nach einer starren Skala, sondern es werden individuelle Lernvoraussetzungen und Anstrengungsbereitschaft mit berücksichtigt. Dies ist besonders der Fall bei Kindern, denen das Lernen schwer fällt auf Grund von Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen. Sie erhalten differenzierte und/oder teilweise reduzierte Anforderungen (insbesondere in Rechtschreiben * und Mathematik). Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden – sofern als Förderort die Grundschule festgelegt wurde – im „Gemeinsamen Unterricht“ nach individuellen Förderplänen beschult und außerdem stundenweise innerhalb oder außerhalb des Klassenunterrichts von einem Sonderpädagogen individuell begleitet.

Erfolgt die Bewertung der Leistungen in Klasse 1 und 2 in Form eines Lernentwicklungsberichtes (ohne Noten) am Ende des Schuljahres, so wird in Klasse 3 der Lernentwicklungsbericht erweitert durch eine erste Notengebung am Ende von jedem Halbjahr. Das Zeugnis der 4. Klasse ist ein Notenzeugnis jeweils zum Halbjahresende, in dem die Noten durch Bemerkungen ergänzt werden können.

 

Pädagogische Schwerpunkte

Einen besonderen Schwerpunkt unseres pädagogischen Handelns sehen wir im sozialen Lernen. Durch vielfältige Maßnahmen im Klassenunterricht und durch die Gestaltung des Schullebens versuchen wir, das Miteinanderlernen und Miteinanderleben positiv zu beeinflussen.

Für die Pausen gibt es bereits zahlreiche Angebote, die die Kinder zu Bewegung, eigenen Aktivitäten und zu einem verträglichen Umgang anregen können. In einer Kiste werden Spielgeräte angeboten; Bälle in jeder Klasse sind auszuleihen; eine Streetball-Anlage sowie mehrere Kletter- und Turnanlagen  stehen zur Verfügung.  Als Ruhezonen dürfen das grüne Klassenzimmer und der Schulgarten genutzt werden. Ein zusätzliches Angebot ist die "Tanzpause", die regelmäßig abwechselnd für das 1./2. und 3./4. Schuljahr angeboten wird.

Bei der Gestaltung des Schulgebäudes werden alle Klassen einbezogen. Ergebnisse aus dem Unterricht (vorwiegend Kunst) und aus Arbeitsgemeinschaften werden in den Fluren ausgehängt oder in den Vitrinen ausgestellt. Der Eingangsbereich wird der Jahreszeit entsprechend mit Kindern der Garten-AG oder Bastelarbeiten aus den Klassen dekoriert. Somit wird durch die Gestaltung des Gebäudes nicht nur eine anregende Atmosphäre vermittelt, sondern auch das Interesse füreinander verstärkt, Aufmerksamkeit für das Geschehen außerhalb der eigenen Klasse gefördert, Stolz auf den eigenen Beitrag ermöglicht und insgesamt eine Identifikation mit "unserer Schule" bewirkt.

Dem Gedanken des Umweltschutzes fühlen wir uns verpflichtet. Die Kinder sollen lernen, mit den natürlichen Lebensgrundlagen verantwortlich umzugehen, indem sie zu bewusstem Umgang mit Energie und Wasser angehalten werden, Müllvermeidung und Müllsortierung lernen, möglichst Umweltschutzpapier benutzen und Schulmilch in Flaschen beziehen.

Unsere Schule beteiligte sich im Zeitraum 1998 –2000 an der Ausschreibung des Landes NRW "Umweltschule in Europa". Mit der Durchführung von zwei Projekten konnten wir den Kindern mehr Kontakt zur Natur und Verantwortung für die Umwelt ermöglichen, in dem wir eine vorher ungenutzte Fläche als "grünes Klassenzimmer" und einen verwilderten Hang als Schulgarten einrichten ließen.

Im Schulgarten bearbeitet jede Klasse in eigener Verantwortung eine Parzelle. Das Hochbeet auf dem unteren Schulhof wurde bereits 1996 in einer Projektwoche gebaut. Für die Pflege von grünem Klassenzimmer, Hochbeet und nicht klasseneigenem Gartengelände ist eine Schulhof-AG verantwortlich.

Die Auszeichnung der Projekte erfolgte im September 2000.

Im Juni 2002 legten wir nach langen Vorplanungen neben dem Schulgarten im Rahmen einer Projektwoche einen Hühnerstall an. Seither wird hier eine kleine Hühnerschar artgerecht gehalten und von Kindern aller Klassen nach festgelegten „Hühnerregeln“ versorgt. Die Einbettung der artgerechten Hühnerhaltung in den Schulalltag wurde dokumentiert und mit der Verleihung des Titels „Agenda21-Schule in NRW“ im Jahr 2005 gewürdigt. (Anlage) Im Mai 2012 folgte eine Auszeichnung als „Schule der Zukunft“, in der die Schule für das Projekt „Wir forschen für die Zukunft“ geehrt wurde.

Die Arbeit mit neuen Medien ist in den letzten Jahren erweitert worden. In allen Klassen stehen Computer. Lernprogramme für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Sachunterricht kommen zum Einsatz, und das Schreiben von Wörtern sowie die Arbeit an eigenen Texten sind Bestandteil des Unterrichtes. Darüber hinaus befinden sich in dem Computerraum ein Internet-Anschluss und 12 miteinander vernetzte Computer, die zur Recherche und für das Leseprogramm „Antolin“ genutzt werden können.

Schulleben

Zahlreiche Aktivitäten im Laufe des Schuljahres bereichern den Unterrichtsalltag oder geben ihm eine konkrete Handlungsorientierung.

Innerhalb einer Klasse sind die Klassenfeste mit und ohne Eltern zu nennen. Andere Aktivitäten verbinden mehrere Schuljahre miteinander, z. B. gegenseitige Klassenbesuche und die Vorführungen am Rosenmontag. Seit vielen Jahren laden wir für diesen Tag Künstler ein, die die Kinder erfreuen und anregen, z. B. Zauberer, Liedermacher, Puppenspieler, Marionettenspieler.

Für alle Klassen findet jeweils zu Beginn der Ferien und wöchentlich in der Adventszeit eine Schulfeier (gemeinsames Singen) statt. Zwischen den gemeinsamen Liedern werden Gedichte, Tänze und andere Darbietungen vorgetragen. Musikalisch werden diese Feiern von der Flöten-AG und der Musik-AG geplant und ausgestaltet.

Zur Tradition ist inzwischen der Theaterbesuch vor Weihnachten geworden. Im November oder Dezember fährt die gesamte Schule nach Hagen ins Theater, um dort das "Weihnachtsmärchen" zu erleben.

Ein adventlicher Projekttag findet jeweils kurz vor oder nach dem 1. Advent statt. Zu Beginn treffen sich alle im Flur zu einem gemeinsamen Beginn, und danach wird in allen Klassen teilweise mit Elternhilfe gebastelt, gebacken, vorgelesen usw. und Klassenraum und Schule dekoriert.

Ende März führen wir in Zusammenarbeit mit dem Stadtbetrieb, Feuerwehr und biologischer Station des Kreises einen Umwelttag durch. Es wird nicht nur der Schulbezirk gereinigt, sondern an verschiedenen Stationen werden Umwelterfahrungen ermöglicht.

Gegen Ende des Schuljahres finden auf dem Sportplatz an der Köhlerwaldstraße die Bundesjugendspiele statt. Alle zwei Jahre werden sie erweitert zu einem Spiel- und Sportfest. Dabei durchlaufen die Kinder einen Parcours, der nicht nur aus den drei Pflichtdisziplinen der Bundesjugendspiele (Laufen, Werfen, Springen), sondern auch aus Spielstationen besteht, die von den Eltern jeder Klasse vorbereitet werden. Während es bei den Leichtathletikstationen um die Einzelleistung geht, stehen an den anderen Stationen die Gruppenleistung und die Freude an der Bewegung und dem Spiel im Vordergrund. Alle 4 Jahre (wenn kein Spielfest ist) findet ein Fahrradaktionstag auf dem Spielgelände am Heilken statt. Es wird ein Fahrradparcours aufgebaut, bei dem die Eltern jeder Klasse jeweils eine Station vorbereiten. Alle Kinder üben vorher auf dem Schulhof und beweisen am Fahrradaktionstag ihre Geschicklichkeit und Reaktionsfähigkeit auf dem Fahrrad. Die Polizei beteiligt sich an dieser Veranstaltung.

Seit 1986 veranstalten wir alle zwei Jahre eine Projektwoche. Dabei sind die Klassenverbände aufgelöst, und die Kinder beschäftigen sich vielfältig in kleinen Gruppen klassenübergreifend eine Woche mit einem Thema nach Pestalozzis Leitwort "Lernen mit Kopf, Herz und Hand". Das Themenangebot richtet sich nach einem Motto oder Leitgedanken. Die Projektgruppen werden geleitet von Lehrern, Lehrerinnen, Eltern und Kooperationspartnern der Schule. Höhepunkt der Projektwoche ist jeweils der letzte Tag, an dem die Ergebnisse aller Gruppen vorgestellt werden. Zu dieser Präsentation laden wir Eltern, zukünftige Schulanfänger und andere Interessierte aus dem Schulumfeld ein.

Folgende Schulveranstaltungen sollte jedes Kind im Laufe seiner Grundschulzeit einmal erleben: So findet alle vier Jahre ein großes Schulfest unter einem Leitthema, eine Dorfrallye (in Gruppen erkunden die Kinder mit einem Aufgabenbogen Besonderheiten ihres Heimatortes) und ein gemeinsamer Schulwandertag, meist verbunden mit einer naturkundlich orientierten Waldrallye, statt.  Alle diese besonderen Schulaktivitäten sind nur möglich durch das Engagement und die Mithilfe vieler Eltern.

 

Übergänge

Der Eintritt in die Grundschule ist ein wichtiges Ereignis im Leben des Kindes und seiner Eltern und bedeutet den Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Um ein gegenseitiges Kennenlernen anzubahnen und die Kinder und Eltern auf den Schulbeginn einzustimmen, werden vor Schuljahresbeginn verschiedene Aktivitäten durchgeführt:

·        Die zukünftigen Schulanfänger/innen nehmen mit ihren Erzieher/innen am    Unterricht der ersten Schuljahre teil.

·        Ihre zukünftigen Lehrerinnen oder Lehrer besuchen die Kinder im      Kindergarten.

·        Die Kindergartengruppen werden zum Spiel- und Sportfest eingeladen.

·        Die Schulanfänger/innen werden mit ihren Eltern zum "Tag der offenen Tür"            nach Projektwochen oder zu Schulfesten eingeladen.

·        Kurz vor den Sommerferien findet ein Informationsabend statt, auf dem die             Eltern die zukünftigen Klassenlehrer/innen kennen lernen. An diesem            Abend werden auch wichtige Informationen zum Schulwegtraining   gegeben.

Der erste Schultag beginnt mit einer integrierten Schulaufnahmefeier, die gemeinsam vorbereitet und gestaltet wird von Kindern und Lehrkräften unserer Schule sowie den Seelsorgern der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden. Danach gehen die Kinder mit ihrer Lehrerin oder ihrem Lehrer für etwa eine Stunde in den Klassenraum, während die Eltern vom Förderverein bewirtet werden.

Die Schuleingangsphase (1. und 2. Schulbesuchsjahr) ist an unserer Schule jahrgangsbezogen organisiert. Je nach Bedarf werden einzelne Kinder auch darin unterstützt, die Schuleingangsphase in einem oder drei Jahren zu durchlaufen.

Besondere Bedeutung in der Schullaufbahn des Kindes hat der Übergang zu einer weiterführenden Schule nach der Klasse 4. Dieser Wechsel wird durch umfangreiche Elternberatung und –information vorbereitet. Durch die Zusammenarbeit mit den Schulen der Sekundarstufe werden auch hier verschiedene Kontakte vor dem Übergang ermöglicht:

·        Die Kinder haben die Möglichkeit, an bestimmten Tagen am Unterricht der             weiterführenden Schulen teilzunehmen.

·        Die weiterführenden Schulen laden zu Informationsveranstaltungen und zu    Tagen der offenen Tür ein.

·        Die zukünftigen Klassenlehrer/innen der Klasse 5 hospitieren soweit möglich          im Unterricht unserer 4. Schuljahre und nehmen Kontakt zu ihren neuen Schülern und Schülerinnen auf.

·        Die ehemaligen Lehrer/innen der 4. Klassen nehmen an          Erprobungsstufenkonferenzen der weiterführenden Schulen teil.

 

Elternberatung und -information

Neben der schon erwähnten Beratung und Information im Zusammenhang mit dem Schulanfang sowie beim Übergang zu weiterführenden Schulen gehören zum Beratungskonzept unserer Schule Elternsprechtage (jeweils im März und November) und fest eingerichtete Sprechstunden der Lehrerinnen und Lehrer, in denen die Eltern nach Voranmeldung Rücksprache nehmen können. Hinzu kommen weitere Gespräche aus aktuellem Anlass, in besonderen Fällen auch Beratungsgespräche, bei denen Personen anderer Institutionen (Jugendamt, Kinderärzte, -psychologen u.a.) hinzugezogen werden.

In den Klassen 1 und 2 werden die Zeugnisse (Lernentwicklungsberichte) verbunden mit Erläuterungen und Beratung an die Erziehungsberechtigten ausgegeben. In Klasse 3 und 4 erhalten die Kinder die Zeugnisse und die Eltern bekommen auf Wunsch zusätzliche Erläuterungen.

Elterninformationen zum Lernen und zu den Vorhaben der Klassen werden in den Klassenpflegschaftssitzungen gegeben; solche, die die ganze Schule betreffen (Termine, Veranstaltungen) werden in den Schulpflegschaftssitzungen besprochen und in der Schulkonferenz beschlossen. Die Umsetzung dieser Beschlüsse wird in den Klassenpflegschaftsversammlungen organisiert. Darüber hinaus werden alle Termine und Vorhaben in Form eines Elternbriefes mitgeteilt sowie auf der Internetseite der Schule veröffentlicht.

 

Zusammenarbeit im Kollegium

Die gemeinsame Basis für das erzieherische Handeln gewinnt das Kollegium durch Konferenzen über pädagogische Themen. Diese schulinterne Lehrerfortbildung findet häufig auch unter Einbeziehung externer Fachleute statt. In den letzten Jahren waren u.a. folgende Themen Gegenstand der Auseinandersetzung: Leistungsbeurteilung, Umwelterziehung, Rechtschreib-unterricht, soziales Lernen, Leseförderung, Neue Medien, Arbeit mit den neuen Richtlinien und Lehrplänen, Öffentlichkeitsarbeit, Schulhofumgestaltung.

Darüber hinaus finden wöchentlich weitere Konferenzen und Dienstbesprechungen zur Klärung organisatorischer Angelegenheiten statt.

Die Vorbereitung von Aktivitäten für die ganze Schule (s.o. Schulleben) wird jeweils von einem Planungsteam übernommen, das Vorschläge entwickelt und diese dann dem gesamten Kollegium vorträgt.

Die alltägliche Zusammenarbeit im Kollegium nimmt einen breiten Raum ein und erweist sich als hilfreich z.B. beim Austausch über Erfahrungen im Einsatz von Medien verschiedenster Art, im Austausch von Arbeitsmitteln, beim Umgang mit Problemen, bei Berichten über außerschulische Fortbildungsveranstaltungen, bei der Beurteilung von Leistungen, bei Klassenkonferenzen u.a. über die Möglichkeiten zur Durchführung von parallelen Lernzielkontrollen innerhalb einer Jahrgangsstufe werden immer wieder Absprachen getroffen.

Das Kollegium beteiligt sich in Zusammenarbeit mit dem Studienseminar Hagen an der zweijährigen Ausbildung von Lehramtsanwärter/innen. Nach einer Hospitationsphase unterrichten die angehenden Lehrer/innen unter Anleitung und nach einiger Zeit auch selbständig.

Wenn Schüler/innen weiterführender Schulen oder Studierende der Pädagogik an unserer Schule ein Praktikum ableisten möchten, werden sie gerne aufgenommen und in die Grundschularbeit eingeführt.

 

Darstellung in der Öffentlichkeit

Generell haben die Eltern die Möglichkeit, nach Voranmeldung an Unterrichtsstunden teilzunehmen. Darüber hinaus präsentieren wir uns der Öffentlichkeit bei Festen und Feiern in der Schule und bei Veranstaltungen im Ort.

Unsere Schule verfügt über eine Homepage (www.gs-volmarstein.de), auf der die Öffentlichkeit außer über Termine über Aktuelles aus dem Schulleben und über Arbeiten aus einzelnen Klassen informiert wird. Hier befinden sich auch von den Schülerinnen und Schülern gestaltete Seiten, auf denen sie über ihre Arbeit berichten, z.B. bei Projektwochen.

Jeweils am Samstag vor dem 3. Advent veranstaltet die "Interessengemeinschaft Volmarsteiner Vereine" auf dem Dorfplatz den "Volmarsteiner Advent". Die musikalischen Beiträge kommen von Gruppen und Vereinen aus dem Ort. Mittlerweile ist es zur Tradition geworden, dass die Flötengruppen unserer Schule den Nachmittag eröffnen.

 

Kooperationspartner

Um nachhaltige Unterrichts- und Erziehungsarbeit zu leisten, den Schülerinnen und Schülern soziale Kompetenz zu vermitteln und ihnen Hilfen zu geben, sich in ihrem Lebensbereich zurechtzufinden, bedarf es Personen und Institutionen, die interessiert sind, sich den Belangen der Schule zu öffnen, Hilfestellung zu geben oder mit der Schule partnerschaftlich zu kooperieren.

Die wichtigsten sollen nachfolgend aufgeführt werden, ohne in der Reihenfolge eine Rangfolge ausdrücken zu wollen:

Der Schulförderverein, der von den Eltern getragen wird, fördert durch Zuwendungen besondere Schulveranstaltungen und finanziert solche Geräte oder Einrichtungen, für deren Beschaffung der Schulträger kein Geld bereitstellen kann. So konnte das Schulleben durch zahlreiche Anschaffungen bereichert werden wie z.B. durch die Ausstattung der Bücherei, Zuschüsse für Motopädie und Skaterprojekt, Musikanlage….

Eine wichtige Rolle spielt die Evangelische Kirchengemeinde Volmarstein, deren Gemeindehaus in direkter Nachbarschaft liegt und der Schule zu Veranstaltungen zur Verfügung gestellt und z.B. zur gemeinsamen Einschulungsfeier genutzt wird.

Die „Evangelische Jugend Hagen“ ist der Kooperationspartner für die beiden Betreuungsmaßnahmen „Offener Ganztag“ bis 16.00 Uhr und „Gesicherter Halbtag“ bis 13.20 Uhr.

Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit hat sich im Laufe der Zeit zur benachbarten Oberlinschule entwickelt, mit der gemeinsam Schulgottesdienste in der Martinskirche der Ev. Stiftung geplant und durchgeführt werden. Das Thema wird jeweils in einem Vorbereitungsteam mit Vertreter/innen beider Schulen abgesprochen und dann im Unterricht erarbeitet, so dass der Gottesdienst durch Beiträge von Kindern mit und ohne besonderen Förderbedarf gestaltet wird. Eltern und andere Interessierte nehmen an dieser Feier gerne teil.

Die von der Martinsgemeinde ausgehende Sammlung der "Sternsinger" im Januar eines jeden Jahres wird mit Kindern unserer Schule durchgeführt; bei ihren Besuchen in allen Klassen sind sie stets gern gesehen und erfolgreich.

Ein uns stets zuverlässiger Partner im Bereich Verkehrserziehung ist die Polizei, die sowohl regelmäßig Schulwegtraining in den 1. Klassen durchführt als uns auch bei der Schulwegmarkierung ("Fußstapfenaktion") zur Seite steht. In den 4. Klassen führt sie nach unseren Vorübungen auf dem Schulhof (mit Fahrrädern, die der Förderverein angeschafft hat) das Radfahrtraining und die Radfahrprüfungen durch. Alle vier Jahre unterstützt sie uns bei unserem Fahrradtag.

Regelmäßig wird in Zusammenarbeit mit dem Kreisgesundheitsamt die Zahnpflegeaktion durchgeführt. In Zusammenarbeit mit der „Theater-pädagogischen Werkstatt Osnabrück“ führen wir für die Kinder des 3. und 4. Schuljahres alle 2 Jahre ein umfangreiches Projekt zur Gewaltprävention durch unter dem Thema „Mein Körper gehört mir“.

Unser Kontakt zur freiwilligen Feuerwehr beschränkt sich nicht nur auf die Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Räumungsalarme, sondern die Mitarbeiter beteiligen sich auch an der Brandschutzerziehung innerhalb des Unterrichtes und  bieten im Rahmen des Umwelttages Aktionen an.

Zum Projekt "Wald" der Klasse 3 steht uns regelmäßig die "Waldschule" des Ennepe-Ruhr-Kreises zur Verfügung. Mit ihrem Anschauungsmaterial bereichern die Mitglieder des Hegerings unseren Unterricht.

Die Teilnahme der 4. Klasse am Skaterprojekt ist eine wichtige Erfahrung für die Kinder und zugleich ein Höhepunkt im Schuljahr.

 

 

 

Fortschreibung des Schulprogramms und Zielperspektiven

Die Arbeit am Schulprogramm führt zu einer ständigen Auseinandersetzung mit aktuellen pädagogischen Fragestellungen und somit zur Veränderung und Erweiterung unserer Schularbeit. Diese Evaluation ist wichtiger Bestandteil der Schulentwicklung, so dass eine Bewahrung erreichter Qualitätsstandards einerseits und ihre planmäßige Weiterentwicklung andererseits gewährleistet sind.

So wird das Schulprogramm im Rahmen schulinterner Lehrerfortbildung und in Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten in den Schulmitwirkungs-gremien immer wieder auf den Prüfstand gestellt und erweitert. Die Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Vorschlägen und Fähigkeiten sowie ihrer jeweiligen Einsatzbereitschaft einbezogen. Außerdem findet fortlaufend eine Auseinandersetzung mit neuen Inhalten und Methoden statt.

Dazu einige Schwerpunkte:

·                    Der Komplex „Soziales Lernen“ hat durch viele kollegiumsinterne Fortbildungen u.a. zum Thema eigenverantwortliches Denken
                  und Handeln (Ford-Programm) eine Vertiefung erfahren.

·                    Durch die geplante Umgestaltung von Schulhof und Spielplatz wurden neue Möglichkeiten des sozialen Lernens eröffnet. 

·                    Die Umwelterziehung erhält durch die tägliche Begegnung mit den Hühnern eine lebensnahe und kindgerechte Bedeutung.

·                    Bei einem alljährlichen Umwelttag wird die Umwelterziehung nachhaltig im Schulleben verankert.

·                    Die Arbeit im Klassengarten vermittelt den Kindern regelmäßige Naturerfahrungen.

·                    Leseförderung ist mehrfach Thema von pädagogischen Konferenzen gewesen und hat zur Einrichtung einer zentralen
                  Schülerbücherei geführt.

·                    Es wurde ein Konzept für die neue Schuleingangsphase erarbeitet.  (Anlage)

·                    Die neuen Richtlinien und Lehrpläne standen im Mittelpunkt zahlreicher Konferenzen. Die Bereiche Deutsch und Sachunterricht
                  wurden zur gezielten Erprobung ausgewählt.

·                    Aus den Erfahrungen mit der Betreuung „8 - 1“ und „13+“ erwuchs ein Konzept für die „Offene Ganztagsgrundschule“ (Anlage)

·                    Über die „Außenwirkung“ unserer Schule in allen Bereichen wurde reflektiert. Kurzfristige, mittelfristige und langfristige
                  Perspektiven  wurden entwickelt.

Die Fortschreibung und Weiterentwicklung wird sich in der Zukunft erneut auf die kritische Reflexion der Schularbeit, auf die Implementierung der neuen Bestimmungen und auf die Gestaltung des Schullebens richten. Es werden immer wieder Anstrengungen nötig sein, um eine Verstetigung der pädagogischen Schwerpunkte im Schulleben zu erreichen.

Eine sehr große Herausforderung wird ab dem Schuljahr 2014/15 die Einrichtung des Schulverbundes der GGS Volmarstein (als Hauptstandort) mit der GGS Schmandbruch (als Teilstandort) darstellen.
 

 

 

Anlage 1: Offene Unterrichtsformen

Intentionen der Arbeitsform

·                    Eigenverantwortliches Lernen anbahnen

·                    Regeln für die Zusammenarbeit mit anderen erarbeiten und anwenden

·                    Selbstkontrolle anwenden

·                    Verantwortung für Materialien übernehmen

·                    Reflexion über Arbeitsverhalten / Ergebnisse

·                    Zeitplan einhalten

·                    Rücksicht nehmen auf andere

·                    Hilfen suchen

·                    Bereitschaft Hilfen zu geben

·                    Informationen selbständig suchen 

·                    Selbsteinschätzung 

 

Offene Unterrichtsformen werden als ein wichtiges, aber nicht alleiniges Unterrichtsprinzip angesehen. Diese sollen aber so regelmäßig in allen Klassen stattfinden, dass alle Schüler in der Lage sind, selbstständig und eigenverantwortlich in offenen Unterrichtsphasen zu arbeiten.

 

Anlage 2: Außerschulische Lernorte

1./2. Schuljahr

·      Straßen in der Schulumgebung (Verkehrserziehung)

·      Wald (Ev. Stiftung, Vogelsang, Köhlerwald, Schlossberg, Grundschöttel)

·      Vorgärten in der Schulumgebung

·      Bauernhof (Völker, Klinkmann)

·      Gärtnerei (Berufsbildungswerk)

·      Tierpark (Dortmund)

·      Zoo (Wuppertal)

3./4.Schuljahr

·      Wiese unterhalb des Altenheims

·      Park am Rechenzentrum Volmarstein

·      Henriette-Davidis-Museum (Pastor Methler)

·      Post

·      Kirchen

·       Friedhof

·       Ev. Stiftung Volmarstein

·       Burgruine Volmarstein

·       Schlossfabrik (Abus, Burg, Lüling)

·       Polizei Wetter

·      Alt-Wetter: Rathaus, Freiheit, Harkortsee, Harkortturm, Stadtarchiv

·       Stadtrundfahrt Wetter

·       Gärtnerei/Landwirtschaft im Frauenheim Wengern

·        Wasserwerk Rohlande/Ennepetalsperre

·       Steinbruch Rauen (Gedern)

·        Hohenstein Witten: Lehrbienenstand, Wildgehege

·        Freilichtmuseum Hagen

·       Bergbaulehrpfad im Muttental

·        Bergbaumuseum in Bochum

·       Burgen (Altena, Schloss Burg an der Wupper)

·       Höhlen (Klutert, Dechenhöhle)

Hinzu kommen außerschulische Lernorte während mehrtägiger Klassenfahrten.

 

Anlage 3: Begegnung mit Sprachen

Aufgaben und Ziele

·      Begegnung mit Sprachen soll in spielerischer Form Interesse an  Sprachen und Freude am Umgang mit ihnen wecken. 

·      Die Gleichwertigkeit der Sprachen und Kulturen soll bewusst gemacht werden und das gegenseitige Verstehen soll zu einer
           interkulturellen Erziehung ohne Vorurteile beitragen.

·      Auf diesem Wege können sich Kinder in ihren individuellen Fähigkeiten ergänzen und werden gleichzeitig dazu befähigt, ihre
           
sprachlichen  Fähigkeiten differenzierter anzuwenden.
 

·      Ab dem 2. Halbjahr des 1. Schuljahres findet lehrplanmäßig der  Englischunterricht statt.

Möglichkeiten der Umsetzung 

·      erster Einstieg durch fremdsprachige Lieder (z. B. Jahreszeiten)

·      Spiele aus fremden Ländern

·      Tänze aus anderen Ländern

·      Verknüpfung zu Sitten und Gebräuchen anderer Länder

·      Feste feiern

·      Elemente aus dem Alltag der Kinder (z. B. Shirtaufdrucke, Werbung)

·      Begrüßungsrituale

·      Vergleich von Sprachen (Gemeinsamkeiten, Unterschiede)

·      kleine Unterrichtseinheiten in Projektform 

·      weitere situative Anlässe

Dies alles entsteht zunächst aus der Klassengemeinschaft im Zusammenhang mit den jeweiligen Herkunftsländern der Schüler.

„Begegnung mit Sprachen“ ist in allen Jahrgangsstufen möglich in den Unterricht verschiedener Fächer thematisch eingebunden.


 

Anlage 4: Rechtschreiben

Ziel: Entwicklung von "Rechtschreibgespür" und Vermeidung von Fehlern durch die Vermittlung von 6 "tragfähigen Grundlagen" zur Recht-schreibung

Abschreiben: Abschreibstrategien, Trainieren der Merkfähigkeit bei Silben, Wörtern, Wortgruppen, Sätzen (z.B. durch Dosendiktate, Schleichdiktate, Drehdiktate, Diktattaschen)

Arbeit mit Lernwörtern: Grundwortschatz bestehend aus Häufigkeitswörtern, Modellwörtern, Klassenwortschatz, individueller Wortschatz, (z.B. ordnen der Wörter nach verschiedenen Kriterien, "Ampeln", Geheimschrift)

Arbeit mit dem Wörterbuch: systematische Einführung, Hilfsmittel beim freien Schreiben 

Selbstkontrolle: z.B. mit Textvorlage, Wörterbuch, Wörterliste, Strategiekarten

Anwendung von Regeln und Ableitungen: z.B. Wortstamm, Signalgruppen, Reimwörter, Verlängerungen, Wortfamilien, Hörübungen

Selbständigkeit in der Rechtschreibung bei eigenen Texten: z. B. in Verbindung mit Themen des Sachunterrichtes, "Geschichtenbüchern", Klassenzeitungen, Einladungen u.a.

Die Überprüfung und Bewertung von Rechtschreibleistungen findet in allen 6 Teilbereichen statt, teilweise auch in Form von Diktaten.


 

Anlage 5: Soziales Lernen

Ziel: Erlangung von Sozialkompetenz im Sinne von Mitgestaltung eines offenen, respektvollen Umgangs miteinander beim gemeinsamen Lernen und Leben in der Schule

 

Zu den Zielvorstellungen gehören die Anbahnung von:

 

·      Kontaktfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit

·      Teamfähigkeit und Kooperationsfähigkeit

·      Kritikfähigkeit und Konfliktfähigkeit

·      Einfühlungsvermögen, Geduld und Rücksichtnahme

·      Selbstbeherrschung

·      Kompromissfähigkeit und Durchsetzungsvermögen

·      Umgang mit Erfolg/Sieg und Misserfolg/Niederlage

·      Unterscheidungsfähigkeit im Blick auf Recht/Unrecht

·      Hilfsbereitschaft

·      Verlässlichkeit

·      Toleranz gegenüber Andersartigkeit

·      Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion

·      Übernahme von Verantwortung

 

Soziales Verhalten wird im Klassenunterricht trainiert durch

·      Vereinbarung von Regeln für verschiedene Unterrichtssituationen, z.B. Gesprächsregeln, Verhalten bei Frei- und Wochenplanarbeit, bei Partner- und Gruppenarbeit, Verhalten bei Misserfolg, Bereitstellen von Materialien usw.

·      Bewegung auf dem Schulhof im Rahmen von Unterrichtsthemen (z.B. Fahrradtraining, Sachunterricht, Gartenarbeit, Mathematik)

·      Spiele:

o       Bewegungsspiele nach Stillarbeit (z.B. Dirigent, Klatschspiele)

o       Konzentrationsspiele (z.B. Merkspiele, Schweigespiele)

o       Spiele zur Förderung der Wahrnehmung (z.B. Fühl-, Hör-, Kimspiele)

o       Lernspiele zu einzelnen Unterrichtsthemen oder übergreifenden Themen

o       Darstellungs- und Rollenspiele

o       Reaktionsspiele (z.B. Baum - Ast - Säge, Wurfspiele)

o       Wettspiele (z.B. Wörterkönigin, Rechenmeister)

o       freies Spielen

·      Übungen zur Selbstwahrnehmung;

o       Atemübungen

o       meditative Übungen

o       Fantasiereisen

o       progressive Muskelentspannung

·      kinesiologische Übungen (Förderung der Integration beider Gehirnhälften):

o       Über-Kreuz-Bewegungen

o       Brain-Gym

·      Übernahme von Verantwortung (z.B. Klassendienste und die Einbeziehung der Kinder in Entscheidungsprozesse durch den „Klassenrat“)

 

Weitere Übungsfelder für soziales Lernen bieten die Angebote für die  Pausengestaltung:

 

·      Spielgeräte

·      grünes Klassenzimmer

·      Schulgarten

·      Tanzpause

·      Aktivitäten bei Regenpausen

 

Regeln für das Verhalten in den Pausen und vor Unterrichtsbeginn werden im Kollegium und mit den Kindern erarbeitet und abgesprochen. Auf die konsequente Einhaltung wird von allen geachtet

 

Anlage 6: Bewegung 

Klassenraum als Bewegungsraum:

·      Bewegungsspiele, Bewegungslieder, Kreisgymnastik, Kinesiologie 

·      themenbezogenes Bewegen im Unterricht: Schleichdiktate, Auswählen von Arbeitsmitteln bei Freiarbeit und Wochenplan, Rollenspiele, Darstellungsspiele 

Schulhof und Spielplatz als Bewegungsraum:

·      in der Pause: Spielkisten für die aktive Pause, Basketballkorb, Kletter-geräte, Softbälle für Ballspiele

·      während des Unterrichts: Fahrradtraining, Gartenarbeit, themenbezogene Bewegung, Tanz- und Bewegungsspiele

Sportstätten (Turnhalle, Lehrschwimmbecken, Sportplatz, Heilken-Spiel-platz):

·      Sport-, Bewegungs- und Schwimmunterricht

·      Spiel- und Sportfeste

·      Bundesjugendspiele 

·      Fahrradtage

Teilnahme an Wettbewerben:

·      Schwimmwettbewerb

·      Basketballturnier

 

Anlage 7: Arbeit mit neuen Medien

 

Ziele:

·      Bereicherung der unterrichtlichen Arbeit und Unterstützung offener Unterrichtsformen (z. B: Frei-, Wochenplan- und Projektarbeit) für individuelles Lernen

·      Einüben von Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer

·      Hilfe bei der Dokumentation von individuellen Lernfortschritten

·      motivierende Ergänzung traditioneller Medien (Bücher, Zeitschriften, Lexika, Karteien, CD-Player usw.) in den klasseninternen Medienecken

 

Pädagogisches Konzept:

 

Verwendung im Unterricht:

·      Texte schreiben, bearbeiten, gestalten

·      Arbeiten mit Lernsoftware (lernen, üben, wiederholen, Begegnung mit Sprachen)

·      Arbeiten mit Lexikon-Software (nachschlagen, sich informieren)

 

Nutzung des vernetzten Computerraumes:

·      Internet als Informationsquelle benutzen (nachschlagen, Informationen einholen z.B. für Sachunterricht, Religion u.a.)

·      Internet als Präsentationsplattform für Schülerbeiträge nutzen

 

 


 

Anlage 8: Elternberatung und -information

 

Sprechzeiten

 

Festgelegte Sprechzeiten der Lehrer/innen (Bekanntgabe in der Schulinfo, Rücksprache nach Voranmeldung)

 

Elternsprechtage

 

·      Erster Elternsprechtag: Mitte November (Klasse 1-4)

·      Zweiter Elternsprechtag: Mitte März (Klasse1-4)

 

Information vor Eintritt in Klasse 1

 

Informationsabend mit den zukünftigen Klassenlehrern und -lehrerinnen (kurz vor den Sommerferien)

Information und Beratung im Zusammenhang mit dem Übergang zu weiterführenden Schulen

 

·      Informationsabend über weiterführende Schulen durch die Schulleitung: im November für Klasse 4

·      Individuelle Beratung durch den/die Klassenlehrer/in am 1. Elternsprechtag (Mitte November)

·      Nochmalige Beratung auf Wunsch der Eltern nach der Ausgabe des Zeugnisses (Ende Januar/Anfang Februar)

 

Beratung im Zusammenhang mit der Zeugnisausgabe

 

·      Klasse 1-2: Zeugnisausgabe an die Erziehungsberechtigten mit Beratungs-gespräch (letzte Unterrichtswoche des Schuljahres)

·      Klasse 3-4: Beratungsgespräch nach der jeweiligen Zeugnisausgabe auf Wunsch der Eltern

 

Elternbrief ("Schulinfo")

 

Schriftliche Bekanntgabe sämtlicher in der ersten Schulkonferenz des laufenden Schuljahres beschlossener Termine und Veranstaltungen in Form eines Elternbriefes ("Schulinfo") und im Internet auf der Homepage der Schule (Anfang Oktober): www.gs-volmarstein.de


 

Anlage 9: Agenda-Projekt „Hühnerhaltung im Schulgarten“

 

Die Einbeziehung der Hühnerhaltung in das Schulleben erstreckt sich auf folgende Dimensionen:

Ökologische Dimension:

·      Artgerechte Tierhaltung als Teil des alltäglichen Schullebens

·      Beobachtungen während der Pausen und am Nachmittag

·      Versorgung der Hühner und Pflege des Geheges von jeweils 2 Kindern für jeweils eine Woche („Hühnerdienst“)

·      Beteiligung aller Klassen am „Hühnerdienst“

·      Miterleben von biologischen Entwicklungsverläufen (aufwachsen der Küken vom Ausschlüpfen bis zum ersten Ei der Junghennen bzw. bis zum Balzverhalten des Junghahnes)

·      Miterleben und Hinterfragen von Naturgesetzen (Rivalität zwischen Althahn und Junghahn)

Soziale Dimension:

·      Gemeinsames Interesse an „unseren“ Hühnern verbindet die Kinder klassenübergreifend miteinander.

·      Kooperation bei der Hühnerversorgung (jeweils 2 Kinder mit Beratung und Unterstützung durch erfahrene Hühnerkenner)

·      Weitergabe von „Erfahrungswissen“

·      Stärkung des Verantwortungsbewusstseins (Ernstcharakter der Tätigkeit)

·      Trainieren von situationsangemessenem Verhalten (Rücksichtnahme, Beobachtung,...)

·      Herausforderung zu Mut und Selbstüberwindung („Wer traut sich, ein Huhn aus der Hand fressen zu lassen?“)

·      Niederschreiben von „Hühnererlebnissen“ zur Veröffentlichung auf der Homepage

Ökonomie:

·      Die Kinder verkaufen die Eier, so dass der Futterkauf finanziert werden kann.

·      Vorsichtiger Umgang mit den frischen Eiern („Zerbrochene Eier kann man nicht verkaufen!“)

·      Die Tatsache, dass die Eier im Supermarkt (aus Käfighaltung) billiger sind als die Eier aus unserm Hühnerstall, fordert Erklärungsbedarf.

Globales Lernen:

·      Das Zusammenleben von Mensch und Tier als Lebensgemeinschaft in der Schule wird täglich erlebt sowie die Abhängigkeit der Tiere von der verantwortlichen Pflege.

·      Nachrichten über „Vogelgrippe in Asien“ oder „Geflügelseuche am Niederrhein“ wecken Fragen nach der Gefährdung unserer Tiere und fordern Antworten von Experten.


 

Anlage 10: Konzept für die Schuleingangsphase

 

Die Schuleingangsphase wird in unserer Schule auf der Grundlage des folgenden Konzeptes gestaltet:

 

Lernstandsdiagnostik als Basis der unterrichtlichen Arbeit

Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern

·      Sprachstandsfeststellung bei Vierjährigen (DELFIN 1 u. 2)

·      Bei Problemfällen Anmeldung zum Sprachförderkurs

·      Gemeinsame Planung und Durchführung eines Infoabends für Eltern der Vierjährigen

·      Schulanfängeranmeldung: Gespräch mit den Erziehungsberechtigten und Schuleingangsdiagnostik

·      nachfolgendes Gespräch mit Erzieherinnen bei Problemfällen

·      bei Problemfällen: erneutes Beratungsgespräch in der Schule nach ca. 1/2 Jahr

·      Hospitation der Kindergartenkinder im Unterricht des 1. Schuljahres

·      wechselseitige Einladungen zu Schulveranstaltungen bzw. Kindergartenfesten (z. B. Sommerfest, Schulfest, Spiel- und Sportfest, Projektwochen-Präsentation)

·      Besuch des/der zukünftigen Klassenlehrers/Klassenlehrerin im Kindergarten

·      Elternabend vor den Sommerferien in der Schule

 

Anmeldeverfahren (Bezugspunkt Schulfähigkeitsprofil)

·      Gespräch mit dem Kind zur Feststellung der Sprachkompetenz

·      Feststellung der kombinatorischen Fähigkeiten durch Puzzle-Spiel

·      Feststellung der feinmotorischen Fähigkeiten durch Malaufgaben

·      Feststellung des Aufgabenverständnisses durch differenzierte Anweisungen

·      Feststellung der numerischen Fähigkeiten

·      bei unzureichender Sprachkompetenz: Aufgaben "Fit für Deutsch" (Protokollbogen) - ggf. Anmeldung zum Sprachförderkurs

·      Gespräch mit den Eltern über Beobachtungen, Fähigkeiten und Förderbedarf des Kindes

 

Ermittlung der Lernausgangslage in den Entwicklungs- und Lernbereichen in den ersten Schulwochen (bis zu den Herbstferien) und die Umsetzung erster unterrichtlicher Konsequenzen

Die alltägliche Beobachtung der Schüler/innen bildet die Grundlage für die Ermittlung der Lernausgangslage. Neben der gezielten Beobachtung in Unterrichtssituationen wird die Auswertung von Arbeitsergebnissen und Lernzielkontrollen zur Diagnose herangezogen. Auf folgende Bereiche wird besonders geachtet:

 

·      Beobachtung der motorischen Fähigkeiten beim Malen, Basteln und bei ersten Schreibversuchen

·      Beobachtung des Spielverhaltens in der Pause und im Sportunterricht zur altersgemäßen Einschätzung der in den Spielen geforderten kognitiven Fähigkeiten und zur Einschätzung der Gruppenfähigkeit

·      Beobachtung des Umgangs mit Materialien

·      Einschätzung der Selbständigkeit

·      Beobachtung bei Unterrichtsgesprächen und Gesprächskreisen zur Einschätzung der Sprachfähigkeit

·      Ermittlung der Vorkenntnisse im Bereich der Wort- und Buchstabenkenntnisse beim Freien Schreiben und im mathematischen Bereich

 

Die gezielte Beobachtung in den ersten Schulwochen wird durch Kleingruppen- bzw. Gruppenunterricht unterstützt.

Ca. 8 Wochen nach Einschulung werden die Förderempfehlungen mit den Eltern an dem ersten Elternsprechtag besprochen. Bei besonderen Auffälligkeiten oder Problemen wird bereits zu einem früheren Zeitpunkt ein Elterngespräch geführt.

 

Fortschreibung der Förder- und Entwicklungspläne und die konsequente unterrichtliche Umsetzung differenzierender und individualisierender Maßnahmen während der gesamten Schuleingangsphase

 

Maßnahmen der inneren Differenzierung (Grundanforderungen und erweiterte Anforderungen) und der äußeren Differenzierung (flexible Fördergruppen nach jeweiligem Lernstand) werden durchgeführt.

 

Anforderungen an die Unterrichtsorganisation und die Unterrichtsgestaltung

Maßnahmen der Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung werden die diagnostische Arbeit sowie die Durchführung von zeitlich und inhaltlich begrenzten Fördermaßnahmen

 

Die diagnostische Arbeit wird unterstützt durch

 

·      Arbeit in Kleingruppen

·      Tagespläne

·      Wochenpläne

·      Lernen an Stationen

·      Werkstattarbeit

·      Themenecken, Computertisch, Leseecke, Stilletisch u.ä.

·      Kreisgespräche und Spiele

·      Vereinbarung von Klassenregeln

·      Aufbau von Helfersystemen

·      Flexible Sitzordnung

 

Wie wird die kontinuierliche Fortschreibung der Förder- und Entwicklungspläne und die konsequente unterrichtliche Umsetzung differenzierender und individualisierender Maßnahmen während der gesamten Schuleingangsphase gewährleistet?

 

Momentane Realisation:

Maßnahmen der inneren Differenzierung (Grundanforderungen und erweiterte Anforderungen) und der äußeren Differenzierung (flexible Fördergruppen nach jeweiligem Lernstand) werden durchgeführt.

Perspektive:

Auf der Grundlage von Beobachtungstagebüchern werden individuelle Förderpläne erstellt (zeitlich und inhaltlich begrenzt).

 

Anforderungen an die Unterrichtsorganisation und die Unterrichtsgestaltung

Durch welche Maßnahmen der Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung werden die diagnostische Arbeit sowie die Durchführung von zeitlich und inhaltlich begrenzten Fördermaßnahmen unterstützt?

 

Momentane Realisation:

Die diagnostische Arbeit wird unterstützt durch

·      Arbeit in Kleingruppen

·      Tagespläne

·      Wochenpläne

·      Lernen an Stationen

·      Werkstattarbeit

·      Themenecken, Computertisch, Leseecke, Stilletisch u.ä.

·      Kreisgespräche und Spiele

·      Vereinbarung von Klassenregeln

·      Aufbau von Helfersystemen

·      flexible Sitzordnung

 

Perspektive:

·      häufigerer Einsatz und Wechsel der verschiedenen Organisationsformen

·      Koordinierung der offenen Unterrichtsformen

 

Welche verbindlichen Vereinbarungen zu grundlegenden Elementen selbst-gesteuerten Lernens im Rahmen der Schuleingangsphase werden im Kollegium getroffen?

 


 

Momentane Realisation:

Vereinbarungen im Schulprogramm:

·      offene Unterrichtsformen

·      innere und äußere Differenzierung

·      Methodenvielfalt

 

Perspektive:

 

·      Entwicklung von zeitlich und inhaltlich begrenzten Förderplänen für Kleingruppen und Einzelne

·      Vereinbarung gemeinsamer Wege, die das selbstgesteuerte Lernen – vor allem in Deutsch und Mathematik - optimal unterstützen

·      Zusammenstellung einer Palette von entsprechenden Materialien

·      enge Zusammenarbeit und Kooperation mit Lehrkräften des Gemeinsamen Unterrichts

 

Die flexible Verweildauer

Wie soll die Flexibilisierung der Verweildauer unter Berücksichtigung der verbindlichen Anforderungen nach Klasse 2 zieladäquat und schulorganisatorisch umgesetzt werden?

Momentane Realisation:

Überspringen und Rücktritt sind jederzeit möglich. Diesen Schritten voran gehen jeweils intensive Elterngespräche und Beratungen in den Klassen- und Lehrer-konferenzen.

 

Perspektive:

·      Die bisherigen Erfahrungen mit dem „Überspringen“ werden genutzt und erweitert. Das Überspringen wird zu jedem individuell günstig erscheinenden Zeitpunkt ermöglicht. Frühzeitige Elterngespräche und gezielte Vorbereitung auf den Klassenwechsel (z.B. durch Zusatzangebote, durch Arbeitsblätter aus der Zielklasse und durch verstärkte Begleitung beim selbständigen Voranschreiten im Lernstoff).

·      Der Mitarbeit einer möglichen sozialpädagogischen Fachkraft kommt eine hohe Bedeutung zu, um Unterstützungsmaßnahmen und kleinschrittiges Lernen zu begleiten und gemeinsam zu entscheiden, ob die Verweildauer in der Schuleingangsphase verlängert werden sollte. Falls dies für sinnvoll erachtet wird, kommt je nach individuellem Erfordernis die Wiederholung der Klasse 1 oder 2 in Frage oder der Rücktritt im Laufe des 2. Schulbesuchsjahres oder auch die Möglichkeit, in einzelnen Fächern am Unterricht der niedrigeren Jahrgangsstufe teilzunehmen.

·      Alle Maßnahmen zur Verkürzung oder Verlängerung der Verweildauer in der Schuleingangsphase werden von intensiven Elterngesprächen begleitet.

 

 

Organisationsform

 

Die Schuleingangsphase wird momentan jahrgangsbezogen organisiert.

 

Perspektive:

 

·      Jahrgangsübergreifende Aktivitäten (z.B. Paten-Aufgaben, Projekte u.a.) werden temporär durchgeführt.

·      Die Möglichkeit der Teilnahme am Unterricht der nächsthöheren oder niedrigeren Jahrgangsstufe in den Fächern Deutsch und Mathematik wird im Einzelfall geprüft.

·      Es wird immer wieder nach Organisationsformen gesucht, die den Austausch im Kollegium erleichtern.


 

Anlage 11: Konzept der „Offenen Ganztagsgrundschule“

 

Die „Offene Ganztagsgrundschule“ der GGS Volmarstein

in Kooperation mit dem Träger „ Evangelische Jugend Hagen“

 

Bestandsaufnahme

 

Die Grundschule Volmarstein ist zweizügig angelegt. Sie wird z.Zt. von 117 Kindern besucht.

 

Vorangegangene Entwicklung der Betreuung

 

Von Sommer 1991 bis Juli 2003 erfolgte die „Betreuung  8 – 1“ in Trägerschaft der AWO. Im Sept. 2003 wurde die Evangelische Kirchengemeinde Volmarstein Träger der Betreuungsgruppe 8 - 1; außerdem wurde im September 2004 eine Ganztagsbetreuung 13 + eingerichtet, ebenfalls in Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Volmarstein. Seit 2005 besteht nun die OGS bis 16.00 Uhr (Offene Ganztagsschule der GS Volmarstein) und der „Gesicherte Halbtag“ bis 13.20 Uhr, beides seit August 2012 in der Trägerschaft der „Evangelischen Jugend Hagen“.

 

Bedarfsabfrage "Offene Ganztagsschule"

 

Regelmäßig wird unter den Eltern eine Bedarfsabfrage durchgeführt. Zur Zeit
(Schj. 2013/14) besuchen 42 die OGS und 24 Kinder den „Gesicherten Halbtag“.

 

 

Raumkonzept/benötigte Räume

 

Im Nebengebäude (Backsteinbau) stehen 2 Räume zur Verfügung: Der rechte Raum wird  -ausgestattet mit kindgerechtem Mobiliar - für freies und angeleitetes Spielen und Basteln genutzt.

Der linke Raum dient dem gemeinsamen Essen und Gruppenspielen.

Zusätzlich werden für Arbeitsgemeinschaften und andere Gruppenaktivitäten weitere Räume der Schule (ein eigens für die OGS eingerichteter Bewegungsraum, der Werkraum, Klassenräume für die Hausaufgabenbetreuung u.a.) genutzt.

 

Seit 2005 ist eine moderne Einbauküche mit zusätzlichen Heißluftöfen vorhanden.

 

 

Zeitstruktur und Angebote

 

Zeit

Inhalt

Personal

 7.30 - 11.45

·          Unterricht/Hofpausen

·          LehrerInnen der Schule

11.45 - 13.20

·           Imbiss

·           freies Spielen

·           freizeitpädagogische Angebote

·           Hausaufgaben

·          pädagog. Fachkräfte

·          Erzieherinnen

13.20 - 13.45

gemeinsames Mittagessen

·          Ergänzungskräfte

13.45 - 15.00

·           Hausaufgabenbetreuung

·           freies Spiel

·           freizeitpädagogische Angebote

·          Honorarkräfte

·          Übungsleiter

·          LehrerInnen der Schule

·          pädagog. Fachkräfte

15.0     - 16.00

Arbeitsgemeinschaften in diesem Jahr:

·        Basteln/Werken

·        Fußball AG

·        Tanz AG

·        Lesetraum AG

·        Bewegungsbaustelle

Großprojekt: „Flure bemalen“

·        Puppenspiel AG

·        +Ringen-und-Raufen AG

·        Graffiti AG

 

 

·          s.o.

 

Pädagogische Ziele

·      Das im Schulprogramm festgelegte pädagogische Gesamtkonzept (Schule als Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum) wird durch den offenen Ganztag erweitert.

·      Die im Schulprogramm festgelegten pädagogischen Schwerpunkte "Soziales Lernen" und "Umwelterziehung" gewinnen eine Vertiefung durch folgende Elemente des offenen Ganztags:

-         gemeinsames Mittagessen

-         Rücksichtnahme und gegenseitige Unterstützung bei der Anfertigung            der Hausaufgaben

-         gemeinsames Spielen

-         Beteiligung an der Gestaltung des Schulgeländes

-         Naturerfahrung bei Erkundungsgängen

 

·      Eine Einbindung in das Lebensumfeld des Stadtteils wird erfahren.

·      Die Betreuungssicherheit bis 16.00 Uhr ermöglicht Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

·      Die Möglichkeiten der kompensatorischen Erziehung werden genutzt.

Koordination und Beteiligung der Eltern

 

·      regelmäßige Gespräche zwischen Verbindungslehrerin, Schulleitung und Träger

·      regelmäßiger Austausch mit den anderen OGS im Stadtgebiet (bestehender Arbeitskreis)

·      Teilnahme der Verbindungslehrerin an Elternabenden

·      Teilnahme der OGS Leitung an Konferenzen,  soweit gemeinsame Belange auf der Tagesordnung stehen

·      Wahl von Elternvertretern (2 Personen)

·      regelmäßige Besprechungen mit Schulleitung, Verbindungslehrerin, pädagog. Fachpersonal, Träger und Elternvertretern

 

Konzeptionsarbeit

Das vorstehende Konzept wird weiterentwickelt, indem es jährlich überprüft und aktualisiert wird.

 

 

 

Wetter-Volmarstein, aktualisiert am 18.10.2013                         Ulrike Wolff 

                                                                                                           - Schulleiterin -

 

 

Grundschulverbund Volmarstein-Schmandbruch
 Schulprogramm Schmandbruch
11.09.2005 zuletzt aktualisiert 10.10.2013