Auf dieser Seite werden Berichte aus der  

   und der  

übernommen, die unsere Schule betreffen (mit freundlicher Genehmigung der Chefredaktionen 
vom 21.03.2002 [WR] und vom 27.03.2002 [WP]).


Donnerstag, 09. Februar  2017

Biologische Station

Unterricht über Fledermäuse in Grundschule Volmarstein

09.02.2017
Volmarstein.  
Naturschutz-Projekt: Eine Lehrerin der Biologischen Station erklärt Kindern in der Grundschule Volmarstein Wissenswertes zu Fledermäusen.

Nathalie aus der Klasse 3b im Fledermaus-Kostüm: Elke Zach-Heuer von der Biologischen Station (Mitte) hilft dem Mädchen in der Grundschule Volmarstein beim Anlegen.

Ein Foto von Batman hängt an der Stellwand. Auf einem Bildschirm sind Geräusche von flatternden Fledermäusen zu hören und Fotos ihrer Babys zu sehen. „Oh, süüüß“, sagen Kinder der Klasse 3. Oder auch: „Das klingt wie ein Helikopter.“ In der Grundschule Volmarstein zeigt Elke Zach-Heuer, Lehrerin an der Biologischen Station im Ennepe-Ruhr-Kreis, auch einen Film über diese Säugetiere.

„Kein Interview mit einem Vampir“ heißt das Fledermaus-Programm der Naturschützer für die Schulbiologie. Das lockt auch Bürgermeister Frank Hasenberg an, der dann mit Lehrerin Antje Wolters Nathalie in ein schwarzes Fledermaus-Kostüm hilft. Ihre Mitschüler machen große Augen, als die Erwachsenen dem Mädchen lange Flügel, Finger und eine Kopfmaske mit langen Ohren überstülpen.

Drei Lernstationen

Im Vorfeld haben die Schüler einige Lernplakate angefertigt, um sich auf den Besuch von Elke Zach-Heuer vorzubereiten. Über mehrere Elemente sollen die Kinder Wissenswertes über diese Säugetiere erfahren. „Es kann sein“, sagt die Lehrerin von der Biologischen Station vor dem Sitzkreis, „dass manche Fledermäuse den Winter nicht überleben.“ Damit deren Lebensraum, Nahrung und Besonderheiten nicht abstrakt bleiben, gesellen sich zu Büchern drei Lernstationen. An einem Tisch sollen die Grundschüler Spielzeugfiguren abtasten und Fledermäuse zeichnen. Andernorts schauen sich die Mädchen und Jungen die verschiedenen Arten (Wasser-, Zwerg- oder Fransenfledermaus bis hin zu Abendseglern) an, um dann Geräusche zuzuordnen. Ein Kommentar: „Hört sich an wie ein Singvogel.“

Spannend wird es am „Anatomie-Tisch“. Dort hat Zach-Heuer präparierte Skelette verteilt. „Die haben wir von tot aufgefundenen Fledermäusen oder von solchen, die in der Aufzucht gestorben sind.“ Zudem befinden sich in Lupenbechern Finger oder andere Körperteile wie eine Flughaut.

In einer Plastikbox können die Kinder Kot riechen. Was sich ekelig anhört, erweist sich als gar nicht so dramatisch. Unangenehm sei der Geruch, aber nicht so schlimm wie befürchtet, sagen die Schüler. Die sollen dann weiter forschen und Neues selbst herausfinden. Das Fazit von Elke Zach-Heuer: „Es ist wunderbar, wenn Schüler so hochgradig zu begeistern sind.“

http://www.wr.de/staedte/herdecke-wetter/unterricht-mit-fledermaus-id209555601.html

 

Samstag, 02. Juli  2016

Abschied der Grundschule Schmandbruch mit Luftballons

02.07.2016


                                                                                                                                                         Foto: Steffen Gerber

Abschied nach fast 20 Jahren vom Standort: Die Grundschule Schmandbruch feierte letztmals ihr Sommerfest, das der Förderverein organisierte          

Volmarstein.   Abschied vom Grundschul-Standort Schmandbruch nach 19 Jahren: Beim Sommerfest des Fördervereins stiegen viele Luftballons auf.

Musik aus dem Lautsprecher: Nenas 99 Luftballons bieten den passenden Rahmen, als die Grundschüler ihre Grüße in den Himmel aufsteigen lassen. Das Bild von vielen roten Ballons prägt sich ein. Daran dürften sich eines Tages Eltern, Lehrer oder die dann älteren Kinder erinnern, wenn es um den Abschied vom Standort Schmandbruch geht. Nach dem Bau 1996 und dem ersten Unterricht ein Jahr später ist das Sommerfest gestern gewissermaßen der Schlusspunkt.

„Es ist schon schmerzhaft“, sagt Claudia Gründling, die fast über die gesamte Zeit am Schmandbruch unterrichtet hat. Die Lehrerin hat den Wechsel innerhalb des Grundschulverbunds nach Volmarstein zum alleinigen Standort bereits im vergangenen Jahr vollzogen, ihr folgen nach den Sommerferien alle weiteren Kolleginnen und etwa 40 Kinder. In der kommenden Woche steht noch die Verabschiedung der Viertklässler und weitgehend normaler Unterricht an.

Ohne Groll blickt Gründling zurück. Auf die Anfangszeit und Aufbruchstimmung, als das Kollegium bei der Gestaltung mitentscheiden und Konzepte entwickeln konnte. „In dieser recht kleinen Einheit hier ging es immer familiär zu, es gab immer Ansprechpartner für die Schüler, die kurzen Wege waren von Vorteil“, sagt die Lehrerin, die sich etwa gerne an den Erfolg der Hausschuhpflicht oder die Einrichtung einer integrativen Eingangsstufe der Klassen 1 und 2 erinnert. „Manches war Neuland, das bedeutete schon mal organisatorisch viel Aufwand.“

Damit zum Förderverein, der in Kürze ebenfalls Geschichte sein wird und dessen Mitgliederzahl in den vergangenen Jahren zurückging. Vorsitzende Marika Lehmann und Katja Windolph als „Vize“, die vor allem der langjährigen Kassiererin Steffi Klaus dankte, wollten das letzte Sommerfest „nicht als Karnevalsveranstaltung betrachten“, so Windolph. Die Kinder konnten sich an einer Torwand, beim Dosenwerfen oder Kistenlauf, bei einer Edelsteinsuche oder auf Kettcars vergnügen. Die Eltern wiederum kamen bei Kaffee und Kuchen oder am Grillstand auf ihre Kosten. Mit den Einnahmen sollen Anschaffungen für die Grundschule Volmarstein finanziert werden, etwa Picknicktische oder Wagen für Matten.

Nicht nur deshalb dankte Schulleiterin Ulrike Wolff dem Förderverein und den engagierten Eltern. So sei etwa über viele Jahre eine beachtliche Schulbücherei am Schmandbruch entstanden, die nun nach dem Zusammenschluss umso vielfältiger werde. Auch davon sollen die Kinder in der größeren Einheit zukünftig profitieren.

Also wollte Wolff den Blick nach vorne richten. „Wir schaffen das gemeinsam. Ich glaube fest daran, dass etwas Gutes daraus wird“, so die Schulleiterin, die an viele gemeinsame Aktionen in den letzten zwei Jahren zum Zusammenwachsen erinnerte. Eine erste Umzugsaktion habe es schon gegeben, weitere stehen bis Ende der Sommerferien an. Viele Kisten sind gepackt. Rote Luftballons sind darin nicht mehr.

Steffen Gerber


Samstag, 11. Juni  2016

Nachrichten aus Wetter und Herdecke

Kinder kommen mit Peer Gynt groß raus

11.06.2016 | 05:36 Uhr

Volmarstein. Mit bunten Tüchern, eindrucksvollen Farb- und Lichtspielen und der wunderbaren Musik von Edward Grieg begeisterten Kinder mit und ohne Behinderungen im gemeinsamen Theaterstück „Peer Gynt“ die Jury. Das bezaubernde Gemeinschaftsprojekt gewann in der Kategorie „Kinder“ den ersten Preis bei den 27. Schul- und Jugendtheatertagen im Hagener Theater.

Ein Schuljahr lang haben Kinder der Oberlinschule und der Grundschule Volmarstein-Schmandbruch regelmäßig geprobt, um das Stück auf die Bühne zu bringen. „Ziel ist es, dass Kinder ohne und mit Behinderungen Spielfreude und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit bei den gemeinsamen Aktionen erleben“, so Ingrid Baltruschat, Lehrerin der Oberlinschule. Entstanden ist eine fantasievolle Inszenierung mit viel Liebe zum Detail, die die Zuschauer und Jury so begeistert hat, dass sie sich gegen die Konkurrenten durchsetzen konnte. Der liebevolle Umgang der kleinen Darsteller untereinander zieht sich wie ein roter Faden durch das Bühnenstück und gibt ihm eine wohltuende Ruhe.

Lobende Worte von Werner Hahn

„Die Oberlinschule und die Grundschule haben heute hier auf der Bühne das gemacht, was von der Gesellschaft immer wieder gefordert wird: Inklusion“, so die lobenden Worte von Werner Hahn, Leiter des Kinder- und Jugendtheaters Lutz, in der Laudatio im Namen der Jury. „Inklusion ist ganz schnell daher geredet, aber was wir hier erlebt haben auf der Bühne war genau das Wunschergebnis.“

Für die Oberlinschule ist die Auszeichnung mit dem ersten Platz ein besonderes Ereignis, da die Jury sich erstmals dazu entschieden hat, die Förderschule für körperbehinderte Kinder mit den anderen Schulen gleich zu bewerten. „Bisher hat man uns als einzige teilnehmende Förderschule immer gesondert bewertet“, erklärt Schulleiterin Annemarie Schünadel. „Deshalb ist dies ein besonders schöner Erfolg!“


Montag, 30. März  2015

Noch mehr Spaß für die Pausen am Schmandbruch

   Fotos: Elisabeth Semme

Volmarstein. Der Fachdienst Jugend hat das Spielmobil auf dem Hof der Grundschule Schmandbruch stationiert. Die eigenen Spielgeräte der Schule waren marode.

Über jede Menge neues Spielzeug für die Pausen können sich die Kinder der Grundschule Schmandbruch freuen. Denn der Fachdienst Jugend hat jetzt das Spielmobil samt Inhalt auf ihrem Schulhof stationiert.

Der Grund: Drei Schüler verletzten sich im Januar auf dem Schulhof, weil ein Pfahl von einem Spielgerät oberhalb des Fundaments abbrach. Der Stadtbetrieb überprüfte darauf hin auch die übrigen Spielgeräte – diese sind 17 Jahre alt – und stellte an ihnen ebenfalls Materialschwächen fest. Auch diese Spielgeräte legte der Stadtbetrieb direkt still und baute sie ab. Als Konsequenz aus dem Unfall wurden zudem die Konstruktion der Geräte und Wartungsunterlagen überprüft sowie die Jahresuntersuchung vorgezogen.

„Wir haben nun im Spielmobil nachgeschaut, was sich für Pausenspiele eignet. Kettcars etwa gehören nicht dazu, damit fahren sich die Kinder nur in die Beine“, sagt Ulrike Wolff, Leiterin des Grundschulverbundes Volmarstein/Schmandbruch. Zur Verfügung stehen den Kindern aber Pedalos, Kreisel, Stelzen, Federballspiele, ein Riesen-Vier-Gewinnt-Spiel und mehr. „Wir haben eine Liste angefertigt und Ausleihregeln aufgestellt.“
Viertklässler betreiben die Station

Die Kinder bekommen einen Leihausweis und müssen ihn abgeben, wenn sie ein Spielgerät ausleihen. „Am Ende der Pausen geht alles wieder zurück ins Spielmobil“, so Ulrike Wolff weiter. Die „Verleihstation“ wird von jeweils zwei Viertklässlern betrieben, die sich wöchentlich abwechseln und ihre „Nachfolger“ in die Aufgaben einweisen. Sie tragen Warnwesten, damit alle anderen Kinder sie auf Anhieb erkennen können.

Filia und Bastian, die sich an den ersten Spielmobil-Tagen als Verleiher von Dosenstelzen, Federballspielen oder Holzkegeln beweisen mussten, erledigten ihre Aufgabe souverän.

eli


  Samstag, 22. Juni 2013

Bunter Abschied

Auf Wiedersehn“ sagten bei diesem Abschied nicht nur die Viertklässler der Grundschule Volmarstein, sondern auch Direktorin Elisabeth Hämer. Und das ohne traurige Reden oder schlechte Stimmung. Im Gegenteil: Es ging bunt zu. Alle hatten sich etwas überlegt. Die Schüler luden ins „Vierfarbenland“ mit Musik und Theater. Als Geschenk überreichten sie einen Stuhl zum Erholen. „Für mich beginnen heute die Sommerferien, die nie zu Ende gehen“, zitierte Elisabeth Hämer aus dem Sommerkinderlied. Sogar einige Ehemalige aus ihrer ersten eigenen Klasse waren gekommen. Von der Elternschaft bekam die Direktorin einen bunt geschmückten Apfelbaum. Und Bürgermeister Frank Hasenberg bediente sich in seiner kurzen Rede der Worte Trude Herrs: „Niemals geht man so ganz.“ Also blieb es dabei: Auf Wiedersehn!

Foto und Text: N. Hagedorn


Mittwoch, 10.Juli  2013

Wetter
Rektorin muss Leben ohne Schule lernen
10.07.2013 | 17:35 Uhr
Rektorin muss Leben ohne Schule lernen
Elisabeth Hämer nimmt nach 42 Jahren Abschied von der SchuleFoto: Elisabeth Semme

Volmarstein. „Ich werde lernen, ohne Schule zu leben“, antwortet Elisabeth Hämer auf die Frage, was nach ihrem Abschied aus dem Schuldienst kommen wird. Dass die 65-Jährige Pädagogin genau das erst lernen muss, verwundert nicht. Seit 42 Jahren unterrichtet sie an der Grundschule Volmarstein unterrichtet, hat zudem in den letzten zehn Jahren als Rektorin die Geschicke der Schule gelenkt. Am 19. Juli endet mit dem Schuljahr auch ihre Dienstzeit. „Aber die Hühner können bleiben, wenn ich nicht mehr hier bin. Das ist wichtig für die Kinder“, betont Elisabeth Hämer. Und ertappt sich selbst dabei, doch schon an die Zeit nach ihrem Wechsel in den Ruhestand zu denken...
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Vieles hat sich in den vergangenen Jahrzehnten, ganz besonders aber in den letzten zehn Jahren im Schulleben verändert. Elisabeth Hämer versucht, die markantesten Einschnitte und Veränderungen zu benennen.
Einschnitt Offener Ganztag

Da ist zum einen der offene Ganztag, der nicht nur für Lehrer und Betreuer „eine große Aufgabe“ sei, weil die Kinder sinnvoll gefördert werden müssen. Andererseits sei er für viele Kinder eine „Belastung“, weil sie bis 16 Uhr in einer Gemeinschaft sein müssen. „Die Freiräume, die man zu Hause hat, können wir nicht bieten“, weiß Elisabeth Hämer. Aber sie habe stets versucht, die Möglichkeiten positiv zu nutzen. Immerhin besuchen etwa zwei Drittel der 126 Kinder den Offenen Ganztag.

Eine große Veränderung brachte auch die Einbeziehung der Neuen Medien in den Unterricht. „Bei uns machen alle Kinder im zweiten Schuljahr einen Computer-Führerschein und im vierten Schuljahr einen Internet-Führerschein“, so Elisabeth Hämer. Auch die Einbeziehung der Eltern ins Schulleben habe es früher so nicht gegeben, sagt Elisabeth Hämer zurückblickend. Und auch wenn viele Eltern heute berufstätig seien, könne sie sich doch auf die Elternhilfe stets verlassen.

Letztlich hätten sich auch die Kinder selbst verändert, so die Pädagogin: „Sie brauchen mehr Freiräume in den Pausen, haben einen starken Bewegungsdrang und oft Schwierigkeiten, sich zu kontrollieren. Auch das Aggressionspotenzial ist gewachsen.“ Deswegen seien Spiel- und Bolzplatz, Schulgarten, Hühnerstall und grünes Klassenzimmer so wichtig, weil sich hier jedes Kind entsprechend seinen Bedürfnissen einbringen könne. Schließlich ist neben sozialer Erziehung auch Umwelterziehung ein Schwerpunkt im Programm der Grundschule Volmarstein.

Im Rektorenzimmer sieht es übrigens zur Zeit eher nach Arbeit statt nach Abschied aus: Denn Samstag steigt das große Schulfest.

Elisabeth Semme
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Wetter
Rektorin muss Leben ohne Schule lernen
10.07.2013 | 17:35 Uhr
Rektorin muss Leben ohne Schule lernen
Elisabeth Hämer nimmt nach 42 Jahren Abschied von der SchuleFoto: Elisabeth Semme

Volmarstein. „Ich werde lernen, ohne Schule zu leben“, antwortet Elisabeth Hämer auf die Frage, was nach ihrem Abschied aus dem Schuldienst kommen wird. Dass die 65-Jährige Pädagogin genau das erst lernen muss, verwundert nicht. Seit 42 Jahren unterrichtet sie an der Grundschule Volmarstein unterrichtet, hat zudem in den letzten zehn Jahren als Rektorin die Geschicke der Schule gelenkt. Am 19. Juli endet mit dem Schuljahr auch ihre Dienstzeit. „Aber die Hühner können bleiben, wenn ich nicht mehr hier bin. Das ist wichtig für die Kinder“, betont Elisabeth Hämer. Und ertappt sich selbst dabei, doch schon an die Zeit nach ihrem Wechsel in den Ruhestand zu denken...
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Einschnitt Offener Ganztag

Da ist zum einen der offene Ganztag, der nicht nur für Lehrer und Betreuer „eine große Aufgabe“ sei, weil die Kinder sinnvoll gefördert werden müssen. Andererseits sei er für viele Kinder eine „Belastung“, weil sie bis 16 Uhr in einer Gemeinschaft sein müssen. „Die Freiräume, die man zu Hause hat, können wir nicht bieten“, weiß Elisabeth Hämer. Aber sie habe stets versucht, die Möglichkeiten positiv zu nutzen. Immerhin besuchen etwa zwei Drittel der 126 Kinder den Offenen Ganztag.

Eine große Veränderung brachte auch die Einbeziehung der Neuen Medien in den Unterricht. „Bei uns machen alle Kinder im zweiten Schuljahr einen Computer-Führerschein und im vierten Schuljahr einen Internet-Führerschein“, so Elisabeth Hämer. Auch die Einbeziehung der Eltern ins Schulleben habe es früher so nicht gegeben, sagt Elisabeth Hämer zurückblickend. Und auch wenn viele Eltern heute berufstätig seien, könne sie sich doch auf die Elternhilfe stets verlassen.

Letztlich hätten sich auch die Kinder selbst verändert, so die Pädagogin: „Sie brauchen mehr Freiräume in den Pausen, haben einen starken Bewegungsdrang und oft Schwierigkeiten, sich zu kontrollieren. Auch das Aggressionspotenzial ist gewachsen.“ Deswegen seien Spiel- und Bolzplatz, Schulgarten, Hühnerstall und grünes Klassenzimmer so wichtig, weil sich hier jedes Kind entsprechend seinen Bedürfnissen einbringen könne. Schließlich ist neben sozialer Erziehung auch Umwelterziehung ein Schwerpunkt im Programm der Grundschule Volmarstein.

Im Rektorenzimmer sieht es übrigens zur Zeit eher nach Arbeit statt nach Abschied aus: Denn Samstag steigt das große Schulfest.

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Rektorin muss Leben ohne Schule lernen
10.07.2013 | 17:35 Uhr
Rektorin muss Leben ohne Schule lernen
Elisabeth Hämer nimmt nach 42 Jahren Abschied von der SchuleFoto: Elisabeth Semme

Volmarstein. „Ich werde lernen, ohne Schule zu leben“, antwortet Elisabeth Hämer auf die Frage, was nach ihrem Abschied aus dem Schuldienst kommen wird. Dass die 65-Jährige Pädagogin genau das erst lernen muss, verwundert nicht. Seit 42 Jahren unterrichtet sie an der Grundschule Volmarstein unterrichtet, hat zudem in den letzten zehn Jahren als Rektorin die Geschicke der Schule gelenkt. Am 19. Juli endet mit dem Schuljahr auch ihre Dienstzeit. „Aber die Hühner können bleiben, wenn ich nicht mehr hier bin. Das ist wichtig für die Kinder“, betont Elisabeth Hämer. Und ertappt sich selbst dabei, doch schon an die Zeit nach ihrem Wechsel in den Ruhestand zu denken...
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Da ist zum einen der offene Ganztag, der nicht nur für Lehrer und Betreuer „eine große Aufgabe“ sei, weil die Kinder sinnvoll gefördert werden müssen. Andererseits sei er für viele Kinder eine „Belastung“, weil sie bis 16 Uhr in einer Gemeinschaft sein müssen. „Die Freiräume, die man zu Hause hat, können wir nicht bieten“, weiß Elisabeth Hämer. Aber sie habe stets versucht, die Möglichkeiten positiv zu nutzen. Immerhin besuchen etwa zwei Drittel der 126 Kinder den Offenen Ganztag.

Eine große Veränderung brachte auch die Einbeziehung der Neuen Medien in den Unterricht. „Bei uns machen alle Kinder im zweiten Schuljahr einen Computer-Führerschein und im vierten Schuljahr einen Internet-Führerschein“, so Elisabeth Hämer. Auch die Einbeziehung der Eltern ins Schulleben habe es früher so nicht gegeben, sagt Elisabeth Hämer zurückblickend. Und auch wenn viele Eltern heute berufstätig seien, könne sie sich doch auf die Elternhilfe stets verlassen.

Letztlich hätten sich auch die Kinder selbst verändert, so die Pädagogin: „Sie brauchen mehr Freiräume in den Pausen, haben einen starken Bewegungsdrang und oft Schwierigkeiten, sich zu kontrollieren. Auch das Aggressionspotenzial ist gewachsen.“ Deswegen seien Spiel- und Bolzplatz, Schulgarten, Hühnerstall und grünes Klassenzimmer so wichtig, weil sich hier jedes Kind entsprechend seinen Bedürfnissen einbringen könne. Schließlich ist neben sozialer Erziehung auch Umwelterziehung ein Schwerpunkt im Programm der Grundschule Volmarstein.

Im Rektorenzimmer sieht es übrigens zur Zeit eher nach Arbeit statt nach Abschied aus: Denn Samstag steigt das große Schulfest.

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Elisabeth Hämer nimmt nach 42 Jahren Abschied von der Schule

Volmarstein. „Ich werde lernen, ohne Schule zu leben“, antwortet Elisabeth Hämer auf die Frage, was nach ihrem Abschied aus dem Schuldienst kommen wird. Dass die 65-Jährige Pädagogin genau das erst lernen muss, verwundert nicht. Seit 42 Jahren unterrichtet sie an der Grundschule Volmarstein unterrichtet, hat zudem in den letzten zehn Jahren als Rektorin die Geschicke der Schule gelenkt. Am 19. Juli endet mit dem Schuljahr auch ihre Dienstzeit. „Aber die Hühner können bleiben, wenn ich nicht mehr hier bin. Das ist wichtig für die Kinder“, betont Elisabeth Hämer. Und ertappt sich selbst dabei, doch schon an die Zeit nach ihrem Wechsel in den Ruhestand zu denken...


Rektorin muss Leben ohne Schule lernen                                                                                     Foto: Elisabeth Semme

Vieles hat sich in den vergangenen Jahrzehnten, ganz besonders aber in den letzten zehn Jahren im Schulleben verändert. Elisabeth Hämer versucht, die markantesten Einschnitte und Veränderungen zu benennen.

Einschnitt Offener Ganztag
Da ist zum einen der offene Ganztag, der nicht nur für Lehrer und Betreuer „eine große Aufgabe“ sei, weil die Kinder sinnvoll gefördert werden müssen. Andererseits sei er für viele Kinder eine „Belastung“, weil sie bis 16 Uhr in einer Gemeinschaft sein müssen. „Die Freiräume, die man zu Hause hat, können wir nicht bieten“, weiß Elisabeth Hämer. Aber sie habe stets versucht, die Möglichkeiten positiv zu nutzen. Immerhin besuchen etwa zwei Drittel der 126 Kinder den Offenen Ganztag.

Eine große Veränderung brachte auch die Einbeziehung der Neuen Medien in den Unterricht. „Bei uns machen alle Kinder im zweiten Schuljahr einen Computer-Führerschein und im vierten Schuljahr einen Internet-Führerschein“, so Elisabeth Hämer. Auch die Einbeziehung der Eltern ins Schulleben habe es früher so nicht gegeben, sagt Elisabeth Hämer zurückblickend. Und auch wenn viele Eltern heute berufstätig seien, könne sie sich doch auf die Elternhilfe stets verlassen.

Letztlich hätten sich auch die Kinder selbst verändert, so die Pädagogin: „Sie brauchen mehr Freiräume in den Pausen, haben einen starken Bewegungsdrang und oft Schwierigkeiten, sich zu kontrollieren. Auch das Aggressionspotenzial ist gewachsen.“ Deswegen seien Spiel- und Bolzplatz, Schulgarten, Hühnerstall und grünes Klassenzimmer so wichtig, weil sich hier jedes Kind entsprechend seinen Bedürfnissen einbringen könne. Schließlich ist neben sozialer Erziehung auch Umwelterziehung ein Schwerpunkt im Programm der Grundschule Volmarstein.

Im Rektorenzimmer sieht es übrigens zur Zeit eher nach Arbeit statt nach Abschied aus: Denn Samstag steigt das große Schulfest.

Elisabeth Semme

 


  Mittwoch, 1. Mai 2013

Volmarsteiner ZEUSkids schreiben gemeinsam über ein Unterrichtsprojekt:

Grundschüler lernen skaten

Der Skater-Tag machte der Klasse 4 aus der Grundschule Volmarstein großen Spaß. Auf dem Heilkenspielplatz wurden sie voller Vorfreude von zwei ausgebildeten Trainern der Skaterschule aus Wuppertal empfangen. Einige hatten ihre eigene Ausrüstung mitgebracht, andere bekamen sie von den Lehrern. Dann ging es los: Zunächst durften die Kinder frei herumfahren, dann lernten sie Notbremsen und Aufstehen. Nach der erfolgreichen Umsetzung mussten alle beim Skaterlimbo unter einem Seil herfahren (Bild) und sich immer tiefer bücken. Es folgten weitere Spiele wie Fangen und Befreien oder Slalomfahren. Die Fortsetzung war am Nachmittag auf vielen Volmarsteiner Straßen zu sehen.


  Donnerstag, 31. Januar 2013

Kreative Kinder im Einsatz für die Umwelt

Wetter. „An unsrer Schule wird der Müll getrennt, wer das nicht checkt, hat schon verpennt“. Für ihren Klima-Rap erhielten die „Volmarsteiner Klima-Kids“ einen Preis beim Wettbewerb des EN-Kreises „Coole Helden - Clever gegen den Klimawandel“. „Das ist eine tolle und bemerkenswerte Aktion“, beglückwünschte kürzlich Bürgermeister Frank Hasenberg die „Klima-Kids“. Für ihren musikalischen Umwelt-Einsatz erhielten die Kinder jeweils ein Exemplar des Buches „Alarm im Polarmeer“ von Kinderbuchautorin und Klimabotschafterin Kerstin Landwehr.

Foto: privat

Aber das war noch nicht alles: Bürgermeister Hasenberg hatte zur Freude der Kinder noch einen ganz besonderen Gast mitgebracht. Eisbär Fritz ist nicht nur die Hauptfigur im Buch von Autorin Kerstin Landwehr, sondern auch immer gerne dort vor Ort, wo Kinder etwas für ihre Umwelt tun – und das ist in Volmarstein der Fall.

Ein Schulhalbjahr lang, jeweils einmal pro Woche, haben sich 17 Kinder des Offenen Ganztags an der Grundschule Volmarstein gemeinsam mit Ute Schwarz und Klaus Wüster, Klimabotschafter bei der Stadt Wetter, mit dem Thema Wind auseinander gesetzt. „Wir sind vielen Fragen nachgegangenen“, erklärt Ute Schwarz. „Was ist Wind, und wie entsteht er? Wie macht man aus Wind Strom? Wie baut man einen Generator?“ Aber es ging nicht nur um die Theorie, gewerkelt wurde auch: Gemeinsam mit den Klimabotschaftern bauten die Kinder ein Windrad, das nun auf dem Pausenhof der Grundschule ein buntes Zeugnis vom Umweltverständnis und der Kreativität der Schüler ablegt. „Ganz besonders schön fand ich es, wie sich die Kinder für ihre Umwelt eingesetzt haben. Sie waren total begeistert und immer sehr engagiert“, so Klaus Wüster, einer von derzeit neun ehrenamtlichen Klimabotschaftern der Stadt Wetter. Dieses Engagement wurde schließlich auch mit einem Preis gekrönt: Mit ihrem „Klima-Rap“ begeisterten die „Volmarsteiner Klima-Kids“ die Jury des „Coole-Helden“-Wettbewerbs des Kreises und konnten sich über einen Geldpreis von 300 Euro freuen. Am Ende ihres Besuchs kamen Eisbär Fritz und die übrigen Gäste dann noch in den Genuss eines Abschiedsständchens, denn natürlich ließen es sich die „Klima-Kids“ nicht nehmen, ihren Umwelt-Rap anzustimmen. Die engagierten Klimabotschafter freuen sich auf weitere Gelegenheiten, mit interessierten Schülern spannende Klima-Experimente und kreative Umwelt-Projekte zu gestalten. Kindertagesstätten und Grundschulen können die Klimabotschafter gerne anfordern bei Marietta Elsche unter 84 04 32.


Montag, 04.06.12

Kindernachrichten/Pressemitteilung

Gemeinsames Lernen im Kükenstall

Der Nachwuchs von Frau Holle und Lina bringt Kinder mit und ohne Behinderungen zusammen

Wie kann Begegnung zwischen Behinderten und Nichtbehinderten ermöglicht werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich in der Stadt Wetter viele Menschen.

Wie einfach das ist, zeigten die Drittklässler der Grundschule Volmarstein jetzt. Sie hatten körperbehinderte Kinder aus der nahe gelegenen Oberlinschule eingeladen waren, um Küken zu besuchen.

An den Pfingsttagen waren in der Grundschule fünf niedliche kleine Küken ausgeschlüpft. An der Freude der Grundschulkinder sollten auch die Oberlinkinder teilhaben. Wie fühlt es sich an, so ein kleines Küken? Antonia hält es behutsam in der Hand, und Charlotte führt die Finger von Akschaya vorsichtig über das Haarkleid des Kükens. Ganz weich und warm und flauschig spürt das Mädchen nun das Küken und strahlt übers ganze Gesicht. Den anderen Klassenkameraden ergeht es genauso, als ihnen die Drittklässler helfen, die Küken wahrzunehmen. Danach führte ein kleiner Umweg in den Schulgarten und zum Hühnergehege, wo seit 10 Jahren von den Grundschülern eine Schar Hühner versorgt wird. „Frau Holle“ und „Lina“ sind sehr zahm geworden, weil sie täglich erfahren, dass die Kinder es gut mit ihnen meinen.


Donnerstag, 19.04.12

Einmal Bio-Pizza, bitte!

Volmarstein. Dass Pizza insbesondere von den jüngeren Wetteranern viel und gerne gegessen wird, ist kein Geheimnis. Dass sie unter die Bezeichung „Fast Food“ und damit Fehlernährung fällt, allerdings auch nicht. Doch dass eine Pizza nicht zwangsläufig ungesund sein und dick machen muss, zeigen nun die Kinder der Grundschule in Volmarstein im Rahmen ihres alljährlichen Gesundheitstages. Denn das Thema „Gesunde Ernährung“, das bereits seit einigen Jahren ein fester Bestandteil des Sachunterrichtes ist, lockte nun auch die „Pizza-Experten“ nach Wetter.

Alle Zweitklässler der Volmarsteiner Grundschule nahmen dazu während der vergangenen Tage an dem bundesweiten Projekt „Pizza backen mit allen Sinnen für Vor- und Grundschulkinder“ teil und lernten auf diese Weise den richtigen Umgang mit der beliebten Teigspeise. „Wir möchten, dass die Pizza als vollwertiges Gericht dient“, erklärt Nicole Schreiber, lokale Beauftragte der Pizza-Experten und „Food Coach“ - das bedeutet auf deutsch „Ernährungsberaterin“. So besteht der Teig zu 50 Prozent aus Vollkorn- und zur anderen Hälfte aus Weizenmehl. „Außerdem habe ich nur Bioprodukte eingekauft“, versichert Schreiber und fügt hinzu: „ Es gibt nichts Fertiges. Alles wird frisch zubereitet.“

Die selbst zubereitete Tomatensauce ersetzt also den Ketchup aus der Flasche oder die rote Brühe aus der Tube. „Einbesonderes Anliegen der PizzaExperten ist es zudem, dass für kleines Geld hochwertige Produkte erwirtschaftet werden und dass die Kinder diese mit wirklich allen Sinnen erfahren“, so Schreiber.

Auch der Klassenlehrer der 2a, Peter Hußmann, sieht das Sachunterrichts-Thema gut umgesetzt. „Da die Pizzen vorwiegend vegetarisch belegt sind, merken die Kinder, dass es noch etwas anderes gibt als Salami und Schinken“, lobt er. Zu schmecken scheint es ihnen jedenfalls. Denn „genascht haben wir ganz schön oft“, verrät der achtjährige Louis schmunzelnd.

Hanna Voß


Montag, 12.12.11

Volles Haus auf dem Dorfplatz

Die Volmarsteiner feierten auf dem Dorfplatz mit viel Musik Advent.

Volmarstein . Glühweinduft lag in der Luft. Zum 19. Mal hatte die Interessengemeinschaft Volmarsteiner Vereine zum Volmarsteiner Advent auf den Dorfplatz gelockt.

Elf Stände präsentierten Leckereien wie gebrannte Mandeln, Reibekuchen, Folienkartoffeln und Würstchen. Natürlich gab es zum festlichen Anstoßen auch Eierpunsch, Glühwein, Kakao und Kinderpunsch. Begleitet wurde das weihnachtliche Beisammensein von einem breiten Musikprogramm, bestehend aus dem Flötenkreis der Grundschule Volmarstein, dem Männergesangsverein, dem CVJM Posaunenchor, dem Volmar-steiner Spielmannszug und der Jugendblaskapelle.

Gelegenheit zum fröhlichen Wiedersehen

Insgesamt neun Volmarsteiner Vereine waren dieses Jahr auf dem Adventsmarkt vertreten. Die Einnahmen kommen den jeweiligen Vereinen oder gemeinnützigen Zwecken zugute. „Wir werden alle Einkünfte von heute dem AWO Kindergarten am Schmandbruch spenden“, erklärt der AWO Vorsitzende Jörg Michael Birkner.

Auch der Förderverein der Grundschule Volmarstein ver-kaufte Weihnachtliches. Marc Meister, Kassierer des Förder-vereines, erklärt den Stand: „Die Eltern unserer Grundschüler haben Mandeln gebrannt und den Stand aufgebaut und dekoriert. Das Geld wird für diverse Projekte verwendet. Unter anderem soll die Bücherei umgestaltet und eine neue Mikrofonanlage für die Schule gekauft werden.“

Thomas Brandt vom Vorstand der Interessengemeinschaft der Vereine, war absolut zufrieden mit dem Ablauf und blickte erfreut über den gefüllten Dorfplatz: „Hier ist wieder ein Mal volles Haus, denn egal ob Regen, Schnee oder Sturm – die Volmarsteiner kommen immer, darauf kann man sich verlassen!“

Nach den musikalischen Auftritten endete der öffentliche Teil des Volmarsteiner Advents wieder traditionell mit einer Kurzandacht von Pfarrer Martin Streppel. „Danach wird noch bis etwa 21 Uhr locker-flockig weitergefeiert, denn dann ist meist alles ausverkauft“, erklärt Brandt.

Die Volmarsteiner reizt an der Veranstaltung vor allem das Treffen alter und neuer Be-kannter und das gemeinschaft-liche Einstimmen auf die Weihnachtszeit, wie auch Schulleiterin Elisabeth Hämer bestätigt: „Ich sehe hier jedes Jahr viele Ehemalige meiner Schule wieder. Wenn das Wetter dann auch noch so toll wie heute mitspielt, macht es sehr viel Spaß.“

Kim Reichard


 Samstag, 25.06.11

Kennlerntag in der OGS Volmarstein

Grundschule Volmarstein lud Schulanfänger zu einem Kennenlern-Nachmittag ein
Vorfreude auf den Besuch im Unterricht

Freitag (24.6.2011) waren die neuen I-Männchen eingeladen, die Betreuung an der Grundschule Volmarstein kennenzulernen. Aufgeregt, gespannt und teilweise auch noch etwas ängstlich saßen zunächst die 18 „Neuen“ zwischen den erfahrenen „Alten“. Aber schon bald beim gemeinsamen Frühstück wurden sie vertraut und fühlten sich wohl. Die Großen zeigten ihnen die Spielecken und die Räumlichkeiten, und dann hatten alle viel Spaß bei gemeinsamen Spielen wie Spinnennetz und Fallschirmspiel. Ein Besuch bei den Hühnern und Küken im Schulgarten mit Streicheleinheiten durfte nicht fehlen. Nun freuen sich alle auf ihren nächsten Besuch im Unterricht des jetzigen 1. Schuljahres, der in 2 Wochen stattfindet, und vor allem auf den September, wenn es richtig los geht mit Schule und Betreuung.


 Samstag, 11.12.10

Ganz Volmarstein feierte Advent

Wetter, 12.12.2010, Ann Kristin vom Ort

Foto: Ann Kristin vom Ort Feststimmung herrschte beim Volmarsteiner Advent

Volmarstein. Am Samstag, bevor das dritte Lichtlein brennt, trifft sich ganz Volmarstein jedes Jahr zu einem gemütlichen Beisammensein auf dem festlich geschmückten Dorfplatz.

Rund um den großen, beleuchteten Tannenbaum reihten sich jetzt zum 18. Mal die Marktbuden beim „Volmarsteiner Advent“. Die teilnehmenden Vereine sorgten durch ausgefallene Ideen für ein reichhaltiges Angebot an weihnachtlichen Gaumenfreuden, das von Reibeplätzchen, Bratwurst und Folienkartoffeln über Glühwein, Kinderpunsch und Tai-Chi-Gewürztee mit Glückskeks bis hin zu Waffeln und gebrannten Mandeln reichte. Besonderer Andrang herrschte beim Stand der Freiwilligen Feuerwehr, die ihren Gästen mit selbst gemachter Feuer(wehr)zangenbowle einheizte. Auch selbst Gebasteltes, Taschen, Schals und Dekoartikel konnten als nettes Weihnachtsgeschenk oder fürs eigene Heim erworben werden.

„Es soll ein schöner Advent ohne Stress und Hektik werden“, erzählt Friedrich Peitz, erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft Volmar-steiner Vereine, die in diesem Jahr den Volmarsteiner Advent veranstaltete. „Deshalb haben wir neben unseren Angeboten an den Vereinsbuden auch noch ein unterhaltsames Rahmenprogramm organisiert.“

Melodien zum Fest

Für weihnachtliche Melodien und besinnliche Klänge sorgten der Blockflötenkreis der Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein, der Posaunenchor des CVJM, der Jugendspielmannszug und die Jugendblaskapelle der Gemeinde St. Augustinus und Monika. So kam trotz schmuddeligen Nieselwetters die richtige Stimmung auf, und die Besucher trafen sich zu einem angeregten Plausch - geschützt durch dicke Kleider, wärmende Handschuhe und wasserdichte Kapuzen.

„Das bisschen Regen macht uns nichts aus!“, bestätigt Friedrich Peitz lachend und bedankt sich bei den vielen freiwilligen Helfern. „Heute Morgen haben wir beim Aufbau noch alle gemeinsam Schnee geräumt. Das haben wir super hinbekommen.“

Auch an ihre kleinen Gäste hatten die Vereine auf dem Dorfplatz natürlich gedacht. In den Jugendräumen des CVJM im Gemeindehaus gab es einen fröhlichen Kinderadvent. Am Nachmittag schaute sogar der Nikolaus vorbei und überreichte den kleinen Besuchern Geschenke.

Gemeinsame Andacht

Zu einer gemeinsamen Andacht mit Pfarrer Streppel kamen alle Gäste zum Abschluss des Tages zusammen und ließen ihr Beisammensein mit einem spontan angestimmten Weihnachtslied beim Lagerfeuer ausklingen.


  Mittwoch, 21.04.10

Projektwoche an der Grundschule : Schüler bauen Hotels für Insekten

Wetter, 21.04.2010, Elisabeth Semme

Auf dem Bauernhof Hinnebecke erleben sieben Kinder zurzeit Abenteuer auf der Streuobstwiese.

„Wir schneiden den Maschendrahtzaun so zurecht, dass er von innen in die Holzkiste passt. Dann können keine Mäuse hereinkommen. Vorne bringen wir ein Holzklotz an, in den wir unterschiedlich große Löcher bohren”, erklärt der neunjährige Benjamin. Er gehört zu den sieben Kindern aus der Grundschule Volmarstein, die am Projekt „Abenteuer Streuobstwiese” auf dem Bauernhof Hinnebecke teilnehmen. Noch bis Freitag läuft in der Grundschule eine Projektwoche unter dem Motto „Wir forschen für die Zukunft”.

Nachdem Benjamin und seine Schulkamerade am ersten Tag schon zwei Apfelbäume auf der Streuobstwiese eingepflanzt haben, stand gestern der Bau von zwei großen Insektenhotels auf dem Stundenplan. Dazu mussten die Kinder Sägearbeiten erledigen, bohren, tackern und hämmern. „In die Röhren der Holzblöcke können Wildbienen oder auch Wespen und andere Insekten ihre Eier legen. Die Larven können dann dort überwintern”, erklärte Bäuerin und Schulpflegschaftsvorsitzende Iris Reschopp. Sie leitet das Projekt „Streuobstwiese” auf ihrem Bauernhof an der Schwelmer Straße. „In die mit Maschendrahtzaun ausgekleideten Holzkisten geben die Kinder Stroh und Holzwolle. Dort können dann Ohrenkneifer, Marienkäfer und andere Nutzinsekten überwintern”, so Iris Reschopp weiter. Die fertigen Insektenhotels werden am Rand der Streuobstwiese aufgestellt.

Auch heute treffen sich die Grundschüler wieder auf dem Bauernhof: Dann werden sie gemeinsam mit Iris Reschopp Apfelmus kochen. Und am Freitag zeigen alle Schüler in der Grundschule die Ergebnisse ihrer Projekttage. eli


  Freitag, 13.11.09

Ralf Lilienthal in der Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein

Buchautor kam zur Vorlesestunde

 Wetter, 13.11.2009, Elisabeth Semme

Volmarstein. Dem Vorlesen war gestern ein ganzer Tag gewidmet. „Deutschland liest vor” lautete das Motto der bundesweiten Aktion, die auch in Volmarstein den Schülern der Gemeinschaftsgrundschule einen veränderten Stundenplan bescherte.


  Mittwoch, 25.03.09

ZeusKids rücken Zeitung mit der Schere zu Leibe

 Wetter, 24.03.2009, Klaus Görzel

Wenn Viertklässler vierzehn Tage lang jeden Morgen als erstes im Unterricht die Zeitung aufschlagen,
dann läuft ZeusKids, das Projekt von Westfälischer Rundschau und Journalistenschule Ruhr.
Vier Klassen sind noch bis Ende der Woche dabei, zwei davon an der Grundschule Volmarstein.
 

Eine Zeitung ist wie ein Gemischtwarenladen, und so hat jeder Schüler der 4 b einen anderen Artikel für besonders lesenswert befunden und aufgeklebt. Bei Ann-Katrin Kohlhaw war's der Bericht über „Gottschalks Peinlichkeiten”. Ihr Eindruck von der Wetten-Dass-Sendung deckt sich mit dem des WR-Berichterstatters. Noah Seuthe hat einen Handballartikel mit der Schere von der Sportseite geholt. „Weil ich selbst in der E-Jugend spiele”, sagt der Viertklässler. Saskia Happ schließlich hat dem Umzug der Gemeindebücherei in die Herdecker Heimatstube den Vorzug gegeben, weil sie gerne liest.

Auch die Klasse 4 a von Rektorin Elisabeth Hämer macht mit beim ZeusKids-Projekt. Mit vielen Fragen wird der Besucher aus der Redaktion erwartet, und der Hoffnung auf Hilfe. Die Schüler haben ein Burgenprojekt gemacht. Im Zuge dieses Projektes waren sie auf Schloss Burg. Jetzt soll ein Bericht über die Reise eine gute Überschrift bekommen. Aber was macht sie aus, eine gute Überschrift?

Sie muss zum Text passen, neugierig machen, sollte sagen, wer etwas erlebt hat und was. „Kinder am Pranger”, steht als Vorschlag an der Tafel. Ein Anfang ist gemacht. Die Suche nach einer besseren Zeile kann weitergehen. ZeusKids läuft noch bis Freitag.


  Montag, 15.12.08

Musikalisch und kulinarisch glanzvoll: Advent im Dorf

Vereine luden ein: Ganz Volmarstein war auf den Beinen / Genussvoller Nachmittag

Wetter-Volmarstein. (hob)

„Lassen Sie mich bitte mal vorbei?“ - Diese Bitte war in der Menschenmenge auf dem Volmarsteiner Dorfplatz sogar schon kurz nach Eröffnung des „Volmarsteiner Advent“ am Samstagnachmittag zu
hören. Fritz Peitz, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Volmarsteiner Vereine, war in seiner Begrüßung erstaunt und erfreut zugleich über die vielen Bewohner. Ganz Volmarstein schien auf den Beinen zu sein, und auch Bürger aus den Nachbarstadtteilen sowie Gäste aus der näheren und
weiteren Umgebung, die seit Jahren die adventliche Veranstaltung zu schätzen wissen, konnte er begrüßen. Für alle, die sich später auf dem Dorfplatz einfanden, gab es tatsächlich kaum noch ein Durchkommen. Und wieder hatten sich die Volmarsteiner Vereine größte Mühe gemacht, um den Besuchern einen gemütlichen, stressfreien Adventsnachmittag zu bereiten.

Es waren die Kinder der Grundschule, die unter der Leitung von Elisabeth Hämer als Flötenkreis den musikalischen Rahmen mit ihren weihnachtlichen Melodien, zum Mitsingen geeignet, eröffneten und
viel Beifall als Belohnung bekamen. Auch der MGV „Einigkeit“ Volmarstein mit seinem Gesang weihnachtlicher Lieder, der Jugendspielmannszug in großer Besetzung, der CVJM Posaunenchor
sowie die Jugendblaskapelle St. Augustinus und Monika sorgten mit ihren Beiträgen dafür, dass sich
das Programm  deutlich von den Weihnachtsmärkten der Umgebung abhob. Ihre Lieder ließen den
Stress der Vorweihnachtszeit vergessen.

Und auch das Angebot kulinarischer Genüsse war in diesem Jahr wieder ausgesprochen reichlich. Traditionell gehört die Gänseverlosung des MGV „Einigkeit“ wie selbstverständlich dazu. Aber auch Reibeplätzchen, Grünkohl, Bratwürste, Zwiebelkuchen, Fleischwurst und Waffeln fanden ihre
Abnehmer. Und weil es am Samstag knackig kalt war, fanden sich viele Besucher schon bald bei der Feuerzangenbowle der Feuerwehr ein oder gönnten sich einen Glühwein oder Eierpunsch. Heißer
Kakao und Friesengeist waren allerdings ebenso begehrt wie Kinderpunsch, um sich für den langen Nachmittag aufzuwärmen. Der Nikolaus, der sich den „Volmarsteiner Advent“ auch nicht entgehen l
assen wollte, erfreute die Kinder. Schließlich war es Pfarrer Martin Streppel, der mit seiner
Kurzandacht noch einmal zum Erleben des weihnachtlichen Geschehens einlud, so dass zum Schluss
die Anwesenden unter Begleitung der Jugendblaskapelle ein gemeinsames Weihnachtslied anstimmen konnten. Wenn es den „Volmarsteiner Advent” nicht schon seit Jahren gäbe, müsste er unverzüglich erfunden werden.


  Donnerstag, 06.11.08

Alte Treter werden zu ,Traumschuhen'

... Also sind an ihrem Schuh beide Jahreszeiten abzulesen: Oben wachsen bunte Blumen aus dem Stiefel, unten ist er voller Schnee - dargestellt durch dicke Wattebäusche.

"Kreative Traumschuhe" ist ein Projekt der Klasse 2 a überschrieben: Im Rahmen des Kunstunterrichts und unter Anleitung von Lehrerin Verena Waldschmidt (27) haben die Mädchen und Jungen jetzt ihre ganz persönlichen "Traumschuhe" entworfen.

Passend zur Jahreszeit hat Alexandra Höhmann (8) ihren individuellen "Nikolausstiefel" geschaffen: Er ist feuerrot und steckt ebenfalls tief im "Schnee". Philipp Specht (7) gilt als wahrer Technik-Fan: Zu seinem Schuh gehört eine Glühbirne, außerdem verbirgt er an der Seite zwei Feuerwerksraketen. Und der "Tornadoschuh" von Paul Schreiber (7) ist ganz aus Gold, an der Seite prangen zwei Flügel, um ihm Tempo zu verleihen.

Die gebrauchten Treter wurden im Unterricht zunächst komplett eingegipst, so dass ein Rohling entstand. Anschließend haben die Grundschüler ihren Rohling mit Bastel- und Abfallmaterial beklebt sowie zielgerecht mit bunten Acrylfarben bemalt. "So verwandelten sich gebrauchte Schuhe in fantasievolle Kunstwerke", erzählt Verena Waldschmidt. Als Ziel steht eine ästhetisch-plastische Auseinandersetzung mit einem Alltagsgegenstand hinter diesem Projekt. "Die Kinder sollten lernen, dass Kunst nicht nur im Museum zu finden ist, sondern ganz leicht auch aus Gegenständen des Alltags hergestellt werden kann", so die Pädagogin.

Gestern trugen die Mädchen und Jungen ihre persönlichen "Traumschuhe" ins Schuhgeschäft Potthoff, Von-der-Recke-Straße 5, in Volmarstein. Dort wird das Schaufenster jetzt zum Museum: Inhaberin Ilse Potthoff wird die Kunstwerke - versehen mit Namensschildern - eine Woche lang ausstellen.


  Mittwoch, 30.07..08

Grundschule Volmarstein bekommt neue Flurfenster


  Donnerstag, 15.05.08

Frau Holle brütete sieben Küken aus

Nachwuchs in der Grundschule Volmarstein: Sieben Küken piepen seit Anfang der Woche um die Wette oder suchen Schutz unter Mamas dichtem Federkleid. "Frau Holle" heißt das Huhn, das die Schule vom Frauenheim in Wengern geholt hat. ...
 
(WR-Bild: kg)

... Am Montag bereits hörten Nachbarskinder das erste Piepen, am Dienstag dann schlüpften die ersten sechs Küken, das letzte fand in der Nacht zu gestern den Weg aus der zu klein gewordenen Schale. Schulleiterin Elisabeth Hämer (li.) zeigt Frau Holle, dass sie nichts zu fürchten hat.
 


  Donnerstag, 15.05.08

Tierischer Tag:  Küken in der Schule

Gefiederte Freude auch in der Grundschule Volmarstein: Dort hatte die Schul-Henne in der Nacht sieben Eier ausgebrütet. "Oooch sind die süß", freuten sich die Grundschüler am Morgen und belagerten den Hühnerstall.

(Foto: Frank Gautzsch)

Seit sechs Jahren gibt es an der Grundschule Volmarstein Federvieh. Drei Jahre allerdings hatte sich kein Nachwuchs eingestellt. Befruchtete Eier aus der Landwirtschaft des Frauenheims und eine brutwillige Glucke lösten das Problem schließlich.
 


  Donnerstag, 24.04.08

Grundschüler schaffen Kunst aus Müll

Müll bestimmt diese Woche die Szenerie an der Grundschule Volmarstein - und das im positiven Sinne. "Kunst aus der Mülltüte" lautet das Motto einer Projektwoche, bei der Kinder zu kleinen Künstlern werden.
 
Auch Tim und Jan-Niklas lassen an der Grundschule Volmarstein aus altem Holz lustige Tiere entstehen. (WR-Bild: Ingrid Breker)

Im Werkraum werden Besucher gleich von tierischen Gastgebern wie Schlange, Schildkröte, Pferd oder Flamigo begrüßt. Sämtliche Tiere bestehen aus Holz, das Lehrer und Schüler zuvor im Wald und in den Ruhrauen gesammelt haben. "Hier kommt es besonders auf die Fantasie der Kinder an", meint Schul- und Projektleiterin Elisabeth Hämer. Lina (9) und Niklas (11) haben mit Hilfe von Holz und bunter Farbe ein Alien, ein außerirdisches Lebewesen, erschaffen. "Unser Alien hat einen grünen, viereckigen Kopf, Antennen und Tentakel zum Fühlen", beschreibt Lina. Und gleich neben dem farbenfrohen Alien windet sich eine Schlange, ebenfalls entstanden aus Holz.

Mit Müll gebaut, experimentiert und geforscht wird an der Schulstraße in 16 Projektgruppen. Im Foyer der Schule wird altes Mobiliar, gesammelt auf dem Sperrmüll, kräftig aufgemöbelt. So bietet ein Tischchen in Zukunft ausreichend Platz für Eierkartons. Die Eier für diese Kartons legen die fleißigen Schulhennen. Damit der Tisch auch aussieht wie ein Huhn, haben die Grundschüler mit Maschendraht, Pappmaché und viel Farbe gearbeitet. Geleitet wird dieses Projekt von Gerlinde Lüling und Beate Kempmüller.

Ihre Arbeitsergebnisse präsentieren Schüler, Lehrer und die beteiligten Künstlerinnen Barbara Wagner und Hiltrud Vorberg-Beck morgen: Besucher sind in der Zeit von 14.30 bis 17.30 Uhr willkommen.  (TiWa)
 


  Montag, 21.04.08

"Kunst aus der Mülltüte"

Begegnung mit Kunst und künstlerischem Gestalten ist das Ziel für die 135 Kinder der Grundschule in Volmarstein bei einer Projektwoche.
 
Unter dem Titel "Kunst aus der Mülltüte" werden die Kinder zusammen mit Lehrkräften, Eltern und unter der künstlerischen Leitung von Barbara Wagner und Hiltrud Vorberg-Beck mit Recycling-Materialien bauen, spielen und werken: Sie sammeln in 16 Einzelprojekten Eindrücke aus der Umwelt, sammeln Recycling-Material, experimentieren damit, bauen Figuren und bereiten daraus ein Spiel vor; sie erforschen und nutzen die Klänge des Werkmaterials und wandeln damit alltägliche Dinge in neue Formen.

Von heute bis Freitag wird das gewöhnliche Schulleben in der Grundschule im Volmarsteiner Dorf unterbrochen. Das Projekt findet klassen- und unterrichtsübergreifend statt, das gesamte Schulgebäude und Außengelände werden zur Werk- und Spielstätte. Zum Abschluss werden die Ergebnisse am Präsentationstag am Freitag von 14.30 bis 17.30 Uhr allen interessierten Eltern, Freunden und Nachbarn vorgestellt. Dabei werden auch Arbeiten der Kinder zum Verkauf angeboten. Für die Volmarsteiner Schule ist es bereits die elfte Projektwoche seit 1986.

Das Projekt "Kunst aus der Mülltüte" wird vom Land NRW im Programm "Kultur und Schule" gefördert (im vergangenen Jahr führte bereits die Bergschule eine Projektwoche zum Thema "verschiedene Kulturen" durch), eine Jury wählte die Volmarsteiner aus über 30 Anträgen des EN-Kreises aus. Die Herdecker Werner-Richard-Dr.-Carl-Dörken Stiftung und die Stadtsparkasse unterstützen das Projekt finanziell.

Die Vorbereitungen für die Projektwoche haben bereits Ende des vergangenen Jahres mit Schulleiterin Elisabeth Hämer, Lehrern, Eltern und Fachkräften aus dem offenen Ganztag begonnen. "Im Februar haben die Eltern die Schulflure renoviert und gestrichen, um einen ansprechenden Rahmen für die Ergebnisse der Projektwoche zu schaffen", berichtet Schulleiterin Elisabeth Hämer. Die künstlerischen Leiterinnen Barbara Wagner, die seit 1981 in Wetter lebt, sowie Hiltrud Vorberg-Beck verfügen über umfassende Erfahrung in der künstlerischen Arbeit mit Kindern. Tiefere Kommunikation über den Schulalltag hinaus und die Aneignung der Umwelt mit allen Sinnen sind Lernsziele der Projektwoche.
 


  Donnerstag, 10.01.08

Fleißige Sternsinger sammelten viel Geld

Wetter. Die Sternsinger der Martinskirchengemeinde sammelten in der evangelischen Stiftung und deren Nachbarschaft insgesamt 855 Euro, davon allein 126 Euro in den Klassen der Grundschule Volmarstein.


Pfarrer Hans-Günther Rose mit den Sternsingern der Martinsgemeinde beim Hausbesuch in Volmarstein.
Foto: WP

Auch in Wengern waren die Kinder fleißig. Etwa 5 910 Euro - das sind 1 300 Euro mehr als im vergangenen Jahr - kamen bei der Sammlung der Sternsinger am 5. und 6. Januar zusammen. Die gesammelten Spendengelder fließen in Kinderhilfsprojekte und kommen vor allem der Entwicklungshilfe zur Gute. Alle Sternsinger aus Volmarstein und Wengern danken den Menschen, welche die Aktion auch in diesem Jahr großzügig unterstützt haben.


Montag, 17.12.07

Adventsstimmung auf dem Volmarsteiner Dorfplatz

 
(WR-Bild: Breker)
 
... Der Flötenkreis der Grundschule Volmarstein (unser Bild), aber auch Jugendspielmannszug oder Posaunenchor sorgten für eine vorweihnachtliche Stimmung. Bei Reibeplätzchen und Punsch war der Vorweihnachtsstress schnell vergessen.

Freitag, 23.11.07

Grundschule Volmarstein beim "Lesetag" dabei

Abenteuer mit Opa und Ali Baba

Die Schüler erlebten Abenteuer mit „Ali Baba und den 40 Räubern”, sie lernten die „Kinder von Bullerbü” kennen, flogen mit Kai und Opa auf den Mars, gingen mit Conni auf große Klassenfahrt.


In der Schulbücherei
hörten die Schüler eine "Münchhausen"-Geschichte von Mutter Ulrike Seuthe.
Foto: Jürgen Theobald

 

Aus 17 verschiedenen Büchern wurde gestern an der Grundschule Volmarstein vorgetragen „Deutschland liest vor”, so lautete bundesweit das Motto, die Grundschule Volmarstein wollte sich da nicht ausschließen. Hinter dem Projekt steckte die Idee, einen gemeinsamen Dialog zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen anzuregen, Erfahrungen auszutauschen und mehr Verständnis füreinander zu entwickeln. „Vorlesen macht schlau, in dem nicht nur Neues vermittelt wird, sondern auch die Fantasie angeregt und die Sprachfähigkeit gefördert werden”, meint Schulleiterin Elisabeth Hämer. Außerdem werde bei den Kindern die Fähigkeit entwickelt, sich in eine andere Person hinein zu versetzen. Vorgelesen wurde an der Schulstraße in der dritten Stunde von Lehrerinnen und Lehrern, Betreuerinnen der Offenen Ganztagsschule sowie zahlreichen Eltern.

Ein Pferd hing an der Kirchturmspitze 
Mutter Ulrike Seuthe hatte sich eine Abenteuergeschichte mit dem Lügenbaron Münchhausen ausgesucht. Die Mädchen und Jungen erfuhren etwa, wie der Baron sein Pferd bei Schnee an einer Kirchturmspitze anband. Am nächsten Morgen - Tauwetter hatte den Schnee mittlerweile zum Schmelzen gebracht - hing der Vierbeiner hoch in den Luft. „Ich finde die Geschichte sehr lustig”, so der Volmarsteiner Schüler Jan-Niclas (10), der die ganze Zeit über gespannt lauschte. „Und man kann sie später prima weitererzählen.” Thilo Wagner


  Mittwoch, 19.09.07

Heimathefte führen Kinder durch die Stadtgeschichte
 

Geschichte wird anschaulich: Die Kinder der Grundschule Volmarstein und Schulleiterin Elisabeth Hämer blättern interessiert in den Heimatheften, die Klaus Becker mitgebracht hat. Foto: Hendel
Wetter. Um Kindern Geschichte anschaulich zu vermitteln, eignet sich weniges so gut wie die Geschichte der eigenen Heimat. Damit die Kinder in Wetter ihre Stadt noch besser kennen lernen, hat der Heimatverein nun den zweiten Band ihrer Heimathefte an die Grundschulen der Stadt verteilt.
Das Heft Nummer Zwei der Reihe "Denkmäler in Wetter (Ruhr) erzählen Geschichten" bringt den Lesern anschaulich die Geschichte der Stadt Wetter näher. Hier werden nicht Daten und Fakten aneinandergereiht, sondern die Menschen dürfen sich erinnern und aus ihrer Perspektive einen Beitrag zur Zeitgeschichte formulieren. Anhand von Interviews mit den Bewohnern wird Heimatgeschichte anschaulich. Das, dachte sich unter anderem der Vorsitzende des Heimatvereins Wetter, Klaus Becker, interessiert nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Kleinsten. Mit Hilfe der AVU konnte der Heimatverein sein Projekt stemmen: Mehr als 150 Hefte werden kostenlos an die Grundschulen verteilt. Sie können als Arbeitsgrundlage für den Unterricht oder einfach zum Schmökern dienen. Gestern hatte Klaus Becker den ersten Termin an der Grundschule Volmarstein gemacht, welche 30 der Heimathefte erhalten wird. Es folgen jeweils 26 Exemplare, die an sieben weitere Schulen im Stadtgebiet verteilt werden. Einen Schwerpunkt im Heft bilden dieses Mal die Kriegerdenkmäler, vor allem dasjenige vom siegreichen Freiheitskampf gegen Napoleon, das an der Gaststätte "Eiche" an der Wilhelmstraße/Königstraße steht. In den Beiträgen wird von Zeitzeugen der Hartmann- und Bismarckstraße auf die prägenden Ereignisse des letzten Krieges Bezug genommen. Ein besonderes Kapitel ist dem Ehrenbürger Gustav Vorsteher gewidmet. Eine Menge Stoff also, durch den sich die kleinen Leseratten in den nächsten Wochen arbeiten können. Rosemarie Dohmann vom Projektpartner AVU und die Schulleiterin der Grundschule Volmarstein, Elisabeth Hämer, wünschten die Kleinen jedenfalls viel Vergnügen.

 


ZEUSKids sind mitten im Geschehen

Die 4b der Grundschule Volmarstein bei der WR-Lektüre - mit im Bild WR-Redakteur Klaus Görzel und Lehrerin Ute Henke. (WR-Bild: Breker)
Volmarstein. (kg) Bis zum Ende der Woche noch dürfen sich die Schüler der vierten Klassen an der Grundschule Volmarstein jeden Morgen über die druckfrische WR freuen: ZEUSKids sei Dank.
Zwei Wochen lang sind die Grundschüler mit Nachrichten aus aller Welt und aus der Region versorgt worden. Weil an der Schule so viel los war in diesen Tagen, wurde die WR auch schon mal als "Hausaufgabe" mit nach Hause genommen. Freitag war Fahrradaktionstag, Montag Brückentag und somit frei, Dienstag dann der Maifeiertag. Darüber hinaus aber war die Tageszeitung gefragter Lesestoff in der Unterrichtszeit.

"Wer war denn selbst schon einmal in der Zeitung abgebildet?", wollte Klaus Görzel, Leiter der WR-Redaktion für Wetter und Herdecke, beim Besuch in der Volmarsteiner Grundschule wissen. Mehr als die Hälfte der Arme ging nach oben. Besondere Leistungen beim Schach, herausragende sportliche Ergebnisse, die Teilnahme am Aktionstag für die Stadtsauberkeit in Wetter - all diese Anlässe waren der Zeitung einen Bericht wert und sind daher den Kindern ganz besonders in Erinnerung geblieben.
Welche Ausbildung braucht ein Zeitungsredakteur? Muss man weite Fahrten machen? Ist die Arbeit leicht? Mit Fragen gespickt, erwarteten die beiden vierten Klassen in Volmarstein den Besucher aus der Redaktion. So konnten sie erfahren, dass auch Mathe-Kenntnisse einem Redakteur nicht schaden können, wenn er Bildgrößen berechnen muss. Was ihn ansonsten weiter bringt: Neugierde, Mitteilungsdrang und Kontaktfreude, aber auch das, was die Grundschüler schon von Grund auf lernen: Rechtschreibung und Grammatik.
Schnell ist die Stunde mit dem Besuch vorbei. Dann ist Pause, Zeit für ein Brot - und die Frühstückslektüre.
Infos zum Projekt und Artikel von Schülern gibt es unter www.zeuskids.de


Samstag, 28.04.07

Könner kennen ihr Fahrrad

27.04.2007 / LOKALAUSGABE / WETTER

Fahrräder müssen nicht gerade zu einer Wissenschaft werden. Wer mit ihnen unterwegs sein will, sollte sich aber mit ihnen auskennen. Sitzt die Kette fest genug? Funktioniert das Licht? Ist der Sitz hoch genug? Ist die Handbremse zu stark gespannt? Die Sicherheit auf dem Drahtesel hängt davon ab, wie die Kinder gestern beim Fahrradtag der Volmarsteiner Grundschule erfahren konnten. War das Rad tipptopp, gabs eine Plakette. Gefragt war aber auch Geschicklichkeit, beim Slalomfahren wie auf der Wippe. (WR-Bild: Theobald)


  Donnerstag, 26.04.07

Thema Natur erobert Grundschule

 
Die Klasse 2a der Grundschule Volmarstein inspizierten mit Schulleiterin Elisabeth Hämer den neuen Koffer. Reiner Overhoff und Elmar Kersting (hinten, v. li.) sowie Ottmar Benner (vorne) erklärten dessen Möglichkeiten. Foto: Heinz Hendel
Wetter. Die Grundschule Volmarstein hat gestern als eine von zwei Schulen des Kreises einen "Lernort-Natur-Koffer" bekommen. Die Aktion wurde initiiert von der Stiftung "natur+mensch". Verwaltet werden die Koffer von der Kreisjägerschaft, die sich in der Initiative "Lernort Natur" engagiert.

Sinn und Zweck des Kofferprojektes ist es, dem Thema Natur eine dauerhafte Verankerung im Unterricht zu geben. Lehrer sollen die Möglichkeit erhalten, die Lehreinheiten in der Klasse besser vorzubereiten und Inhalte zu vertiefen. Die Materialausstattung ermöglicht außerdem ein intensives Naturerlebnis. So enthält der Lernort-Natur-Koffer neben Arbeitsblättern und Büchern für den Schulunterricht auch Hilfsmittel, die bei Reviergängen, zum Beispiel mit Jägern, zum Einsatz kommen können, etwa Becherlupen oder Augenbinden zur Schärfung von Gehör und Tastsinn und auch ein Fernglas zur Beobachtung von Tieren.

Ziel ist, in den nächsten Jahren möglichst viele Grundschulen in Nordrhein-Westfalen mit einem solchen Koffer auszustatten. Allerdings müssen die Schulen, die in den Genuss eines Lernort-Natur-Koffers kommen möchten, sich verpflichten, eng mit den Kreisjägerschaften bzw. ihren Lernort-Natur-Obleuten zusammenzuarbeiten. Diese Zusammenarbeit hat an der Grundschule Volmarstein längst Tradition: Elmar Kersting und Reiner Overhoff vom Hegering Volmarstein sind mit ihrer rollenden Waldschule seit zehn Jahren regelmäßig zu Gast bei den Schülerinnen und Schülern Die Auswahl der Schulen und die Verteilung der 300 Euro teuren Koffer erfolgt über die Kreisjägerschaften in NRW. "Ideal wäre, wenn jede Grundschule einen hat", erklärt Ottmar Benner von der Kreisjägerschaft Ennepe-Ruhr. An der aktuellen Pilotphase nimmt im EN-Kreis neben der Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein auch eine Grundschule in Herbede teil. Nach den ersten Erfahrungen soll dann der Bedarf für weitere Koffer geklärt werden. In einer zweiten Phase können je nach Interesse weitere Koffer verteilt werden. Schulen, die teilnehmen möchten, können sich bei der Stiftung natur+mensch melden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stiftung-natur-mensch.de.


Donnerstag, 26.04.07

Schulkinder sehen Spinnen jetzt mit geschärften Sinnen
Im "grünen" Klassenzimmer der Grundschule Volmarstein durften die Mädchen und Jungen der Klasse 2a zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Schulleiterin Elisabeth Hämer jetzt einen "Lernort-Natur-Koffer" unter die Lupe nehmen. Der Koffer im Wert von 300 Euro enthält Broschüren, Augenbinden, um Gehör und Tastsinn zu schärfen, ein ordentlich verarbeitetes Fernglas und unzählige Becherlupen zum Beobachten von Spinnen. Der Koffer dient der Ergänzung des bereits bestehenden ehrenamtliches Engagements der Jäger im Rahmen der Initiative "Lernort Natur" der Stiftung "natur und mensch". Gestiftet hat ihn die Kreisjägerschaft Ennepe-Ruhr, überreicht haben ihn Otmar Benner (vorn) und die Jägerkollegen Reiner Overhoff (li.) und Elmar Kersting(re.). (WR-Bild: Ingrid Piela)

  Mittwoch, 17.01.07

Mit Spielszenen und Liedern gegen Gewalt und Misshandlung
Wetter-Volmarstein. In den Grundschulen Volmarstein, Albringhausen und Schmandbruch steht demnächst das Thema "Schutz vor Gewalt und Misshandlung" auf dem Stundenplan. Dazu wurden Mitglieder der "Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück" eingeladen. Sie kommen jeweils drei Mal in die Klassen der dritten und vierten Schuljahre, um die Kinder durch Spielszenen und Lieder in die Problematik einzuführen. Eine anschließende Vertiefung soll im Unterricht erfolgen.

Damit die Eltern der Schüler und alle anderen Interessierten sich mit dem Thema auseinandersetzen können, kommen die Akteure am Mittwoch, 24. Januar, um 20 Uhr nach Volmarstein. Im Gemeindehaus Schulstraße führen sie Spielszenen und Lieder zum Thema "Mein Körper gehört mir" auf. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Gespräch.

Der Kostenbeitrag für den Info-Abend beträgt vier Euro. Die Kosten für das gesamte Unterrichtsprojekt trägt der Rotary-Club Wetter.


  Montag, 18.12.06

Ein nasser "Volmarsteiner Advent"
 


Der Flötenkreis der Grundschule Volmarstein
Foto: Heinz Hendel

 

 

Wetter-Volmarstein. (hob) Der "Volmarsteiner Advent" am Samstag vor dem dritten Adventssonntag ist seit Jahren zu einer guten Tradition im Dorf geworden. Weil er ein gemütlicher, beschaulicher und nicht kommerzieller Treffpunkt auf dem Dorfplatz ist, kommen inzwischen auch viele Auswärtige an diesem Sonnabend nach Volmarstein. Trotz des Dauerregens ließen sich die Besucher aber nicht abhalten, sich rechtzeitig auf dem Dorfplatz einzufinden. Fritz Peitz, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Volmarsteiner Vereine, konnte gleich zu Beginn viele Gäste begrüßen, die mit aufgespannten Regenschirmen den musikalischen Darbietungen des Flötenkreises der Grundschule Volmarstein folgten und die alten Weihnachtslieder gerne mitsangen. Auch der Jugendspielmannszug Volmarstein, die Jugendblaskapelle St. Augustinus und Monika, der CVJM-Posaunenchor sowie der MGV "Einigkeit" Volmarstein trugen mit ihren Beiträgen zum Gelingen des adventlichen Zusammenseins bei und wurden mit viel Applaus gelobt. Und die zur Interessengemeinschaft Volmarsteiner Vereine gehörenden Vereine und Organisationen lieferten die passenden Speisen und Getränke, die zur Adventszeit gehören und nicht fehlen dürfen. Trotz des Regens und der milden Temperaturen fanden Glühwein und andere heiße Getränke ihre Liebhaber.
Ein Höhepunkt des Volmarsteiner Advents war wieder - wie schon in den Jahren zuvor - die Gänseverlosung des Männergesangsvereins "Einigkeit" Volmarstein.

Am Abend wünschte Pastor Martin Streppel mit einer Kurzandacht allen Besuchern eine gute Weihnachtszeit und einen friedvollen Übergang in das neue Jahr.


Dienstag, 05.12.06

Trickfilm bringt Schüler auf Platz 1
 
Wetter. Die Grundschule Volmarstein hat den ersten Preis der "netd@ys" im Ennepe-Ruhr-Kreis gewonnen. Die Volmarsteiner setzten sich mit einem Trickfilm gegen 20 weitere Klassen aus dem Kreis durch. Entstanden war der Film bei einer Projektwoche vor den Sommerferien.

Mit Playmobil-Figuren und einer besonderen Trickfilmkamera erzählen die Kinder die alte Sage von der verzauberten Grafenfamilie auf Burg Volmarstein nach. Zunächst hatten sich die Schüler aus den jetzigen Klassen 2 und 3 den Ort der Handlung genau angesehen. Nachdem sie am Ursprungsort die alte Heimatsage gehört hatten, machten sie sich an die Umsetzung.

Mit geschickten Händen haben die Kinder die einzelnen Szenen gestellt und die Bildhintergründe gemalt. Die Nachvertonung mit Texten und Musik hatte die Musik-AG der Schule übernommen. Unterstützung gab´s dabei von Hans Schulz vom CVJM.

Mit 30 Kindern war die Grundschule Volmarstein vorige Woche zur Siegerehrung nach Gevelsberg gefahren. Groß war die Freude über den ersten Platz, aber auch über die 300 Euro, die damit verbunden sind.


  Donnerstag, 30.11.06

Wetters Schulen gewinnen Netd@ys

 
Bei den Netd@ys 2006 sahnten die wetterschen Schulen ab: Auf den zweiten Platz kam das Team der Katholischen Grundschule Königstraße (Bild). Foto: Ralf Sichelschmidt
Wetter. (well) Die Einladung in den Erlebnispark Gevelsberg war für die Schülerinnen und Schüler, die an den Netd@ys EN teilgenommen hatten, eine tolle Belohnung für die anstrengende Projektzeit.

Doch bevor die große Spielhalle zum Toben und Klettern freigegeben wurde, sollte es noch einmal spannend für die jungen Forscher werden. Zunächst stellten die Moderatoren Eberhard Bach vom Projektpartner "Film Kreativ" und Nico Weituschat von Netd@ys e.V. die unterschiedlichen Ideen aller Schulen vor. "Alle Projekte sind hochgradig spannend", meinte Sabine Kelm-Schmidt, stellvertretende Landrätin. "Da will man nicht in der Jury sein." Und wirklich, die Jury hatte sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Die drei ersten Plätze gingen nach Wetter: Platz drei sicherte sich das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Wetter für das Planetenmodell. Den zweiten Platz holte die Katholische Grundschule Wetter mit ihrem Projekt "Wasser-Elemente des Lebens".

Sieger der Netd@ys wurde die Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein. Das Ergebnis ihres Projekts "Entstehung eines Trickfilms nach einer alten Sage" überzeugte nicht nur die Jury. Der Film "Die verzauberte Grafenfamilie auf Burg Volmarstein" kam auch bei den Besuchern der Preisverleihung gut an. Stolz nahmen die Schülerinnen und Schüler den Preis aus den Händen von Ralf Simon, Netd@ys e.V., und Rosemarie Drohmann vom Netd@ys-Hauptpartner AVU entgegen.

Nach der feierlichen Preisverleihung öffneten sich die Türen zur Spielfläche und für die Kinder gab es kein Halten mehr. Schnell war die Enttäuschung derer verflogen, die keinen Preis mit nach Hause nehmen konnten. Alle Projekte werden auf der Internetseite www.netdays-en.de vorgestellt.

Die Organisatoren sind auch von den 7. Netd@ys wieder vollauf begeistert. "Die Ideen sind vielfältig und kreativ", freut sich Ralf Simon. Die Nutzung von neuen Medien, die Dokumentation im Internet-Tagebuch und die Beteiligung außerschulischer Projektpartner waren die einzigen Bedingungen für die Teilnahme. "Wir lassen den Schulen einen großen Spielraum. Deshalb sind die Projekte so unterschiedlich und individuell", erklärt er den Erfolg der Netd@ys.


Mittwoch, 23.08.06

Der Sturm aufs neue Klettergerüst

 


(WR-Bild: Klaus Görzel)
Länger als zwei Wochen konnten die Schüler der Grundschule Volmarstein beobachten, wie Bagger und große Maschinen auf dem Schulhof arbeiteten. Jetzt ist die große Kletteranlage fertig und bereits von den Schülern "im Sturm" genommen worden. 40 000 E hat die Stadt in ihrem Haushalt bereitgestellt, 8000 E steuerte der Förderverein bei - Dank vieler Spenden von Volmarsteinern.

  Samstag, 19.08.06

Umgestalteter Schulhof wird Montag eröffnet
 

Wetter-Volmarstein. Der umgestaltete Schulhof der Volmarsteiner Grundschule wird am kommenden Montag, 21. August, um 11 Uhr eröffnet. Die Mädchen und Jungen fiebern der Eröffnung schon lange entgegen. Nach einer langen Planungsphase, an der Eltern, Kinder und das Lehrerkollegium beteiligt waren, wurde unter der Leitung von Egbert Feuerstack, Verantwortlicher der Stadt Wetter für Spielplätze und Schulhöfe, in den Sommerferien mit der Schulhofumgestaltung begonnen. Die Hälfte des Schulhofes wurde entsiegelt, mit Drainage versehen, durch Stämme, Steine und Gummistufen abgegrenzt und anschließend mit Holzhäksel ausgestattet. In diesem Bereich ist nun eine große Spiel- und Kletteranlage für die Grundschulkinder entstanden. Auch die Turnstangen sind wieder installiert. Drei neue Hüpfplatten wurden montiert. Die Stadt Wetter stellte in ihrem Haushalt 40 000 Euro für die Schulhofumgestaltung bereit. Der Förderverein der Schule steuerte 8 000 Euro bei. Durch zahlreiche Aktionen der Schülerinnen und Schüler und Eltern sowie der Unterstützung der ortsansässigen Geschäftsleute kam die Summe zusammen.

  Donnerstag, 03.08.06

Felsbrocken halten die Bäume im Zaum

 

Umbauarbeiten auf dem Hof der Grundschule Volmarstein: Felsbrocken halten die Bäume im Zaum.
Foto: Heinz Hendel
Wetter-Volmarstein. Die Grundschüler aus Volmarstein werden sich wundern: Wenn sie nächste Woche nach den langen Sommerferien wieder zum Unterricht kommen, sieht ihr Schulhof völlig anders aus. Im Auftrag der Stadt hat ein Landschaftsbauer das Außengelände an der Schulstraße umgestaltet. Nötig waren die Arbeiten, weil die Wurzeln der großen Platanen auf dem Schulhof eine Stützmauer zur Seite gedrückt hatten. Die Landschaftsbauer entfernten die alte Wand und ersetzten sie durch 2,5 Tonnen schwere Feldbrocken aus Grauwacke. Auf dem Schulhof darüber entsteht eine zusätzliche Spielfläche, die naturnah mit gehäxeltem Holz aufgefüllt und mit unbehandelten Holzstämmen eingefasst wird.

  04.07.06


Fußballplatz an Grundschule

Wetter-Volmarstein. Wenn das kein guter Zeitpunkt ist - pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft durften sich die Kinder der Grundschule Volmarstein zum ersten Mal auf ihrem neuen Fußballplatz tummeln. Mit Bällen, Fahnen und Pfeifen eroberten sie kürzlich den umgestalteten Teil des oberen Schulhofes. Alle Kinder und Lehrer zogen fröhlich und vor allem laut auf das Gelände, um die beiden vierten Schuljahre beim Eröffnungsduell mit Beifall zu unterstützen. Damit ist der erste Teil der Neugestaltung der Schulhöfe abgeschlossen. Im nächsten Schritt wird in den Sommerferien der untere Schulhof umgebaut. Herdecke

 


Donnerstag, 08.06.06

Vielen Grundschülern das Fahrradfahren beigebracht
 

Wetter-Volmarstein. (hob) "Fahrradfahren ist nicht schwer, Tibussek half uns dabei sehr". Mit einem selbst verfassten Lied verabschiedeten die Grundschüler der Grundschule Volmarstein in der Schulstraße ihren langjährigen Verkehrserzieher Hauptkommissar Bernd Tibussek, der jetzt mit der Erreichung der polizeilichen Altersgrenze von 60 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand tritt. Über 30 Jahre hat Bernd Tibussek auch bei den Schülern der Volmarsteiner Grundschule in den ersten Schuljahren Verkehrserziehung durchgeführt und schließlich im vierten Schuljahr die Fahrradprüfung vorbereitet und abgenommen. Da blieb es bei der gestrigen Verabschiedung auch nicht aus, dass bei so fröhlichem Gesang und so vielen lieben Worten durch die Schulleiterin Elisabeth Hämer die eine oder andere Träne nicht zu unterdrücken waren.
                                                                      Foto: Horst Bremshey

Mittwoch, 24.05.06


Schnupperstunde in der WP-Redaktion

Wetter. Zum ersten Mal waren gestern die Schüler der 4 b aus der Grundschule Volmarstein gemeinsam mit Lehrerin Sybille Klos-Eckermann in einer Zeitungsredaktion: Beim Besuch der WP-Lokalredaktion gab es für sie Informationen aus erster Hand zum Thema Zeitung. WP-Redaktionsleiter Frank Gautzsch beantwortete die Fragen der Kinder gerne und ausführlich. Er konnte auch erklären, was sich hinter solchen Fachwörtern wie "Aufsetzer" oder "Layout" verbirgt. Die jungen Nachwuchs-Reporter, die seit Montag an dem "ZEUSKids"-Projekt für Grundschüler teilnehmen, haben auch schon ihre Lieblingsthemen in der Zeitung entdeckt: Sport und Berichte über Tiere.

 


Donnerstag, 23.05.06

So fotografiert man Springpferde

Wetter. Eng wurde es gestern vormittag in der WP-Redaktion: Die ZeusKids-Reporter aus der Klasse 4 a der Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein waren eingetroffen, um den Redakteuren über die Schulter zu schauen. Einen Diensthubschrauber gibt es bei der WP nicht, mussten die Schüler erfahren. Schön wärs aber schon. . .

Fotograf Heinz Hendel konnte erklären, wie man trotzdem von Motiven, die weit weg sind, gute Fotos machen kann. Dafür gibt es nämlich das Teleobjektiv. So rücken weit entfernte Motive wie Springpferde plötzlich ganz nah. Dass auf Unfallfotos dagegen in der WP keine Verletzten zu sehen sind, ist selbstverständlich. Gern wollten die Schüler auch erfahren, woher die Reporter wissen, dass ein Unfall passiert ist. Neben Tipps von Bekannten setzt die Zeitung dabei vor allem auf eine gute Zusammenarbeit mit den Polizisten vor Ort. Nach einer spannenden Fragestunde brachten Lehrerin Sabine Westmeier und Lehramtsanwärterin Jana Gampe die Kinder wieder sicher zurück zur Schule.


Donnerstag, 18.05.06

Am Heilkenbach lauschten Grundschüler dem Geräusch des Wassers
 

Wetter-Volmarstein. Zum Heilkenbach in Grundschöttel ist gestern eine Schülergruppe aus der Grundschule Volmarstein gemeinsam mit Rektorin Elisabeth Hämer gewandert. Sinneserfahrungen aus erster Hand sollte es dort für die Kinder geben: Sie konnten dem Geräusch des Wassers lauschen, die frische Waldluft riechen. Zuvor hatte Elisabeth Hämer die Kinder mit Hörspielen zum Thema "Wasser" auf den Ausflug zum Bach vorbereitet. Andere Gruppen nutzen die Projektwoche unter dem Motto "Mit allen Sinnen (er)leben" zum gemeinsamen Backen, Kochen, Malen oder Werken. Am Freitag von 15 bis 17 Uhr werden die Ergebnisse in der Schule gezeigt.


                                                                              Foto: Heinz Hendel

Donnerstag, 17.11.05

Tierpflege, Tanzen, Töpfern

 

Wetter-Volmarstein. Tanztreff und Turnen, Tierpflege und Töpfern und viele Angebote mehr können die 23 Grundschüler im "offenen Ganztag" der Grundschule Volmarstein besuchen. Nach dem Abschluss der Um- und Anbauarbeiten feierten Schüler, Lehrer und Eltern sowie Vertreter von Politik und Verwaltung gestern die Eröffnung.

Mit einem fröhlichen Lied begrüßten die Schüler und Schulleiterin Elisabeth Hämer am Nachmittag ihre Gäste im neuen Foyer, das ebenso wie die neuen Toilettenräume im Anbau liegt. Umgebaut wurden außerdem zwei alte Klassenräume: Dort sind eine großzügige Küche und ein großer "Multifunktionsraum" für den "offenen Ganztag" entstanden. Kooperationspartner ist die Evangelische Kirchengemeinde Volmarstein, auch der TV Volmarstein trägt zum Angebot bei. Um die 23 Kinder kümmern sich bis 16 Uhr Christel Wichmann, Elisia Barnabé-Kohkemper und Silke Gerullis sowie zahlreiche Honorarkräfte. Nach dem Unterricht essen die Kinder gemeinsam, erledigen ihre Hausaufgaben und können dann spielen oder an neun verschiedenen Arbeitsgemeinschaften teilnehmen. Eine zweite Gruppe für Kinder, die von 8 bis 13 Uhr betreut werden, findet auch in diesen neuen Räumen Platz.

"Eine solche Gemeinschaft mit einem solchen Angebot kann man ja in der besten Familie nicht haben", wies Fachbereichsleiter Dr. Dietrich Thier die Schulkinder auf die Vorteile des "offenen Ganztags" hin. Die Stadt Wetter hat für die Einrichtung tief in die Tasche gegriffen und an Baukosten 196 000 Euro sowie für die Ausstattung 38 500 Euro bezahlt. Jährliche Betriebskosten in Höhe von 36 000 Euro kommen hinzu. Die Elternbeiträge sind nach Einkommen gestaffelt und liegen zwischen 0 und 100 Euro im Monat.


16.11.2005   Von Elisabeth Semme

Donnerstag, 17.11.05

Viel Platz für den "Offenen Ganztag" in Volmarstein

 

WETTER

Seit Beginn des Schuljahres hat die Grundschule Volmarstein einen "Offenen Ganztags"-Zweig. 23 Kinder werden bis 16 Uhr betreut. Als Kooperationspartner konnte die Schule die Evangelische Kirchengemeinde Volmarstein gewinnen. Zwei Erzieherinnen und zahlreiche Honorarkräfte kümmern sich um die Kinder. Nach dem Ende der Um- und Anbauarbeiten wurde gestern groß gefeiert. Kinder, Eltern, aber auch Nachbarn der Schule waren eingeladen, sich ein eigenes Bild von dem großzügigen Ganztagsbereich zu machen. Hier wird gegessen, und nach den Hausaufgaben locken freies Spiel oder Arbeitsgemeinschaften.


Montag, 08.08.05

"Offener Ganztag" auch an der Schulstraße

Wetter. Bessere Bedingungen für Familien, um Beruf und Familienleben miteinander zu vereinbaren, bessere und individuellere Bildungsförderung für Kinder - das ist Sinn und Zweck des offenen Ganztagsangebots in der Grundschule. In Wetter haben im vergangenen Jahr mit der Osterfeldschule in Wengern, der Bergschule in Alt-Wetter und der Grundschule Steinkampstaße erfolgreich drei Schulen ihr Ganztagsangebot aufgenommen. Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres kommt eine vierte hinzu: Die Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein geht zunächst mit einer Gruppe für 25 Kinder an den Start.

Kooperationspartner der Stadt für das Betreuungsangebot ist die Evangelische Kirchengemeinde Volmarstein. Die Umbauarbeiten haben in den Sommerferien begonnen; insgesamt 218 000 Euro werden in den offenen Ganztag in der Schulstraße 9 investiert. Zudem werden im Hauptgebäude der Schule Fenster für 32 000 Euro erneuert.
 

Dienstag, 05.07.05

Nachwuchs im Hühnerhof der Grundschule
 

Wetter-Volmarstein. Rechtzeitig vor den Sommerferien haben sich aus dem Hühnerhof der Grundschule Volmarstein drei gelbe und ein braunes Küken aus ihren Schalen ins Licht der Welt gepickt. Glucke "Lea" wird auch nach sechs Tagen noch recht energisch, wenn die Kinder zum Füttern kommen, sie in ihrer Ruhe stören oder die Kleinen anfassen wollen. Mit den Kindern freut sich Schulleiterin Elisabeth Hämer, dass es in der Grundschule nun schon zum zweiten Mal Hühner-Nachwuchs gibt. Seit drei Jahren betreut und versorgt die ganze Schule immer im Wechsel die 16 Hühner und den Hahn: "Damit übernehmen die Kinder alle zusammen Verantwortung für diese Geschöpfe und haben zur gleichen Zeit eine richtige Begegnung mit dem Geschehen in der Natur", ist Elisabeth Hämer überzeugt von ihrem Hühnerhof-Konzept. In den Ferien versorgen Hausmeister Thomas Brandt, Nachbarn, die Schulleiterin oder auch Kinder die Hühner.

Stadt-Anzeiger Sonntag, 03.07.05

Flauschiger Nachwuchs in Volmarstein

Die Grundschule Volmarstein hat so einiges zu bieten, unter anderem auch 16 Hühner, einen Hahn und seit kurzem auch noch einige kleine Küken. Seit drei Jahren bereichern die Hühner den Schulalltag der Kids: "Die Kinder versorgen die Hühner und verkaufen auch die Eier", so die Schulleiterin Elisabeth Hämer. "So bekommen sie Kontakt zur Natur und lernen, Verantwortung zu übernehmen." Dieser Nachhaltigkeits-Gedanke brachte der Schule kürzlich auch die Auszeichnung "Agenda Schule 21" ein.


Mittwoch, 22.06.05

Schule wird Labyrinth mit tausend Spiegeln
 

beginn3 Foto: Privat
Wetter-Volmarstein. Alle vier Jahre bereiten Kinder, Lehrer und Eltern der Grundschule Volmarstein gemeinsam ein Schulfest vor. Am vergangenen Samstag war es wieder einmal soweit: Bei herrlichem Sonnenschein lud ein bunter "Jahrmarkt" zum Besuch ein. Nach der gemeinsamen Eröffnung mit einem selbst gedichteten Lied konnten die Besucher zahlreiche Sensationen und Attraktionen sehen und erleben.
Da gab es Dosenwerfen, Ponyreiten, Scherbenlaufen, ein Fakirbrett und Geschicklichkeitsspiele. Die Schülerinnen und Schüler hatten mit Unterstützung der Erwachsenen eine Geisterbahn und ein Spiegellabyrinth erstellt. Die Darbietungen von Jongleuren und Bänkelsängern rundeten dieses Fest ab. Für das leibliche Wohl gab es einen Grillstand, einen Waffelstand und eine große Auswahl an Kuchen. Mit speziellen Köstlichkeiten (türkische Pizza, Popcorn, Crêpes uvm.) wurden die Besucher von den einzelnen Klassen zusätzlich versorgt.
Der großen Einsatzbereitschaft aller Beteiligten ist es zu verdanken, dass dieses Fest zu einem vollem Erfolg wurde. Der Erlös des "Jahrmarktes" wird im kommenden Schuljahr für die Umgestaltung des Schulhofes im Zuge der Umbaumaßnahmen zur offenen Ganztagsschule verwendet.

Samstag, 20.05.05

"Agenda 21": Schüler aus Wetter holten Titel

 

Grundschüler aus Volmarstein und Alt-Wetter (Kath. Grundschule) wurden jetzt im Schwelmer Kreishaus für ihre erfolgreichen Agenda-Bemühungen ausgezeichnet. (WR-Bild)

Wetter. Einen Schulgarten gestalten, Hühner artgerecht halten, Streitschlichtungsinitiativen starten, ein grünes Klassenzimmer einrichten: Die Grundschule Volmarstein und die Kath. Grundschule Alt-Wetter dürfen in den nächsten zwei Jahren den Titel "Agenda 21-Schule" führen.
Diese und weitere ähnliche Projekte wurden in den vergangenen zwei Jahren von Schülern, Lehrern und Eltern im Rahmen der NRW-weiten Kampagne "Agenda 21 in der Schule" in die Tat umgesetzt.
Ziel war es, sozial, ökologisch, ökonomisch und global nachhaltige Ideen langfristig in den Unterrichtsalltag zu verankern.
Insgesamt beteiligten sich an diesem Projekt zehn Schulen aus fünf Städten im Ennepe-Ruhr-Kreis. Wie vielfältig ihre Aktivitäten waren, demonstrierten Schüler und Lehrer jetzt anlässlich einer Abschlussveranstaltung mit Fotos und Zeichnungen, selbstgebauten Modellen und Berichten im Schwelmer Kreishaus.
Als Lohn und äußeres Zeichen für ihren Einsatz erhielten alle Schulen eine mit dem Logo der Kampagne gestaltete Fahne. Vier der zehn Schulen, darunter auch Volmarstein und Alt-Wetter, dürfen sich in den nächsten zwei Jahre zusätzlich "Agenda 21-Schule NRW" nennen. "Ihnen ist es bereits gelungen, die Ideen der Agenda 21 in das gesamte Schulleben und in den Unterricht zu integrieren", erläuterte der für die Koordination des Projektes verantwortliche Schulrat Dr. Borringo die Kriterien.

Samstag, 20.05.05

Die Kleinen legen vor bei Umsetzung der Agenda 21

 

Hier im Kreishaus in Schwelm wurde es verkündet: Zwei Grundschulen aus Volmarstein und Wetter dürfen nun zwei jahre lang den Titel "Agenda-21-Schule" tragen. Foto: privat

Wetter/E.-Ruhr. Schulgärten gestalten, Schlichtungsinitiativen starten oder Energiesparprogramme initiieren - so lauteten in den vergangenen Jahren Aufgaben, die Schüler, Lehrer und Eltern bei der NRW-weiten Kampagne "Agenda 21 in der Schule" in die Tat umgesetzt haben.
Am vergangenen Donnerstag wurden die teilnehmenden Schulen im Kreishaus in Schwelm ausgezeichnet. Ziel der "Agenda 21 in den Schulen" ist es, sozial, ökologisch, ökonomisch und global nachhaltige Ideen langfristig in den Unterrichtsalltag zu verankern.
"Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der häufig zu hören ist. Vielen Menschen fällt es aber nach wie vor schwer, etwas Konkretes damit zu verbinden. Die hier präsentierten Projekte zeigen dagegen sehr plastisch, zu welchen Ereignissen es führt, wenn nachhaltige Entwicklung in den Schulen zum Thema wird", lobte Kreisdirektorin Iris Pott die Teilnehmer und die für die Koordination verantwortlichen Dr. Lothar Borringo (Schulrat) und Elke Zach-Heuer (Lehrerin für Umweltbildung). Die Kampagne ist kein Wettbewerb Schule gegen Schule. Die Vorgabe lautet: Nach zwei Jahren werden alle Schulen ausgezeichnet, die ihre Ziele erreicht und ihre Entwicklungsschritte dokumentiert haben.

Die insgesamt zehn Schulen aus fünf Städten des EN-Kreises erhielten gestern alle eine mit dem Logo der Kampagne gestaltete Fahne.
Vier von diesen Schulen, darunter auch die beiden teilnehmenden Schulen aus Wetter, die Grundschule Volmarstein und die Kath. Grundschule Wetter, dürfen sich in den nächsten zwei Jahren zusätzlich "Agenda-21-Schule NRW" nennen.
Die Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein hatte sich mit den Projekten "artgerechte Hühnerhaltung" und der Gestaltung eines Schulgartens beteiligt.
Die Katholische Grundschule Königstraße hat sich intensiv mit Wildbienen beschäftigt, ein Streitschlicherprogramm durchgeführt und ein grünes Klassenzimmer auf dem Schulhof gestaltet.


Dienstag,19.10.2004

Nach 33 Jahren an der Spitze

Volmarstein. Seit dem 1. Oktober ist es offiziell: Elisabeth Hämer steht als neue Rektorin an der Spitze der Grundschule Volmarstein, an der zehn Pädagogen insgesamt 181 Kinder unterrichten.
Die im Bergischen Land aufgewachsene Rektorin - ihre Lieblingsfächer sind Musik, Religion und Sachkunde - unterrichtet bereits seit 33 Jahren an der Grundschule an der Schulstraße, seit 1985 war sie Konrektorin.
In den Jahren hat sie ganze Generationen kommen und gehen sehen, sogar den Kindern von ehemaligen Schülern brachte sie Lesen, Schreiben und Rechnen bei.
"Kinder sollen sich wohl fühlen"
Bereits vor einem Jahr trat sie kommissarisch die Nachfolge von Lutz Koch an, da dieser aus gesundheitlichen Gründen aus dem Schuldienst ausschied. "Ich lege großen Wert auf ein Klima, in dem die Kinder sich wohl fühlen und mit Freunde und Erfolg lernen können", so die Rektorin. Der Umweltgedanke sowie die soziale Erziehung seien ihr dabei besonders wichtig.
Bereits sehr früh können die Mädchen und Jungen an der Grundschule lernen, ein Stückchen Verantwortung zu übernehmen: Sie kümmern sich um das liebe Federvieh im Stall gleich hinter der Schule: 17 Hennen und zwei Hähne wollen regelmäßig versorgt werden.
Gut angenommen wird an der Grundschule auch ein neues Betreuungsangebot: Die Kinder können die Schule bis maximal 16 Uhr besuchen - also auch bereits vor oder nach dem Unterricht.

Freitag, 15.10.04

Volmarsteiner Schule startet mit fröhlichen Liedern in die Herbstferien


                  Foto: Heinz Hendel
Wetter-Volmarstein. (ad) "Bunt sind schon die Wälder" - wo werden solche Lieder heute überhaupt noch gesungen, fragte die WP kürzlich ihre Leser. "Bei uns", meldete sich die Rektorin der Grundschule Volmarstein, Elisabeth Hämer - und lud uns zu ihrem großen Schulsingen ein, das jeweils am letzten Tag vor Schulferien mit allen Klassen stattfindet. Gestern war es wieder soweit: "Der Herbst ist da", "Sieben Schwalben sitzen dort" und "Leer sind die Felder" sangen gemeinsam die Kinder mit vielen Eltern. Auch kleine Musikstücke und einige Gedichte wurden vorgetragen. Elisabeth Hämer, seit 33 Jahren an der Schule, bisher Konrektorin und seit einem Jahr kommissarische Schulleiterin, ist mit Wirkung vom 1. Oktober neue Rektorin in Volmarstein-Dorf. Sylvia Klos-Eckermann gratulierte der beliebten Pädagogin (links) im Namen des Lehrerkollegiums mit einem herbstlichen Blumenstrauß.

Donnerstag,17.06.2004

Grundschüler lernten Afrika kennen

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                                                            Foto:Theobald
Wetter-Volmarstein.  Über Besuch aus Afrika freute sich die Grundschule Volmarstein: "Black & White" heißt eine Musikgruppe, die sich für die afrikanisch-europäische Verständigung einsetzt.
In dieser Gruppe trommeln, tanzen und singen Menschen aus Kongo, Angola, Uganda und Deutschland. "Zusammenarbeit von Menschen mit verschiedener Hautfarbe ist möglich und kann so beschwingend sein": Diese Botschaft verkörpert die Gruppe und gilt damit als wichtiges Symbol des konkreten Aufbruchs in eine solidarische, friedliche und gerechte Welt. "Black & White" hat es sich vor allem zur Aufgabe gemacht, auch junge Menschen anzusprechen.
Viele Schüler/innen lernen dabei zum ersten Mal einen Menschen mit dunkler Hautfarbe persönlich kennen. Auch die Volmarsteiner Grundschüler wurden von ihren Gästen im Gemeindehaus Schulstraße zum Mitsingen und -tanzen eingeladen. In einer Beamer-Show wurden außerdem Bilder aus Afrika gezeigt. Zudem gab es Informationen "aus erster Hand" über den "schwarzen Kontinent". Da wurde der Vormittag für die Mädchen und Jungen zu einem anschaulichen Unterricht in Erdkunde.

Donnerstag, 17.06.04

Tänze, Bilder und Gesang aus dem fernen Afrika

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                                         Foto: Heinz Hendel

Wetter-Volmarstein. Eine Begegnung mit einer anderen Kultur gab es gestern für alle vier Klassen der Grundschule Volmarstein im Gemeindehaus an der Schulstraße: Die afrikanischen und europäischen Musiker der Band "Black & White" tanzten für und mit den Schülern und informierten die Kinder über die Probleme in Afrika. Mit einer Diashow brachten die Musiker den Schülern auch Sitten und Gebräuche ihrer fernen Heimat näher. Zu erleben waren die schwarzafrikanischen Asylbewerber gestern auch in der Oberlinschule der Ev. Stiftung Volmarstein. Am Freitag werden sie den Schulgottesdienst in der Oberlinschule mit gestalten.

Samstag, 27.03.04

Platz nehmen auf "tierischen Stühlen"
Grundschule Volmarstein präsentierte gestern Ergebnisse ihrer Projektwoche

 
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"Tierische Stühle" waren die Attraktion in der
Grundschule, wo Ergebnisse der Projektwoche
gezeigt wurden.
                                                       Foto: Breker


Volmarstein.
An der Grundschule in Volmarstein herrschte gestern dichtes Gedränge; Kinder, Lehrer und Eltern präsentierten die Ergebnisse ihrer Projektwoche, die diesmal unter dem Motto "Kunst und Handwerk" stand. "In 30 verschiedenen Gruppen haben die Mädchen und Jungen gearbeitet", wusste Schulleiterin Elisabeth Hämer zu berichten. Sie lobt auch das "großartige Engagement der Eltern, die einige Kinder in Kleingruppen betreuten." Besucher der Projektwoche konnten gestern auch auf "tierischen Stühlen" Platz nehmen. Nach "Vorlagen aus Büchern", so Mutter Gerlinde Lüling waren Giraffe, Katze oder Zebra mit bequemer Sitzfläche entstanden.
Die Farben dazu hatte die Firma Doerken gespendet. Zum Angebot an der Schule gehörten Malen, Basteln, Werken und textiles Gestalten. Außerdem setzten sich die Kinder mit fremden Kulturen der Afrikaner oder Indianer auseinander.

Donnerstag, 26.02.04

Lehrer büffelten für den "Medienpass"
VHS-Dozent
Peter Süssenbach (re.) überreicht den "Medienpass" an Magnus Kilmer in der Grundschule Volmarstein.
                            Foto: Hendel

Wetter/Herdecke.
Fit für den Computer-Unterricht an Grundschulen hat die Volkshochschule Witten-Wetter-Herdecke jetzt wieder 60 Referendare gemacht. Die Lehramtsanwärter aus dem Einzugsgebiet der VHS und dem benachbarten Ruhrgebiet haben seit Anfang Januar für den "Medienpass NRW" gebüffelt. Dabei ging es um Hardware-Fragen ebenso wie um Textverarbeitung, multimediales Präsentieren, Internet und Tabellenkalkulation. Die sogenannte "e-card" für Lehrer ist Bestandteil der Landesinitiative Neue Medien und soll die künftigen Lehrer befähigen, Computer für die Unterrichtsvorbereitung und für den Einsatz im Unterricht effektiv zu nutzen.


Dienstag, 24.02.04

Gleich zwei Schulen aus Wetter
auf Kreisebene vorn
.
Mit Medienprojekten Erfolg bei "Netd@ys"-Wettbewerb
Geldpreise gewwonnen

Sie sahnten beim Wettbewerb 2003 ab: Vertreter der erstplatzierten Grundschule Volmarstein nahmen bei der Preisverleihung in Hattingen die Auszeichnung entgegen.                                                                  Foto: privat

Wetter/Herdecke.
Der Wettbewerb "Netd@ys Ennepe-Ruhr 2003" fand seinen Abschluss: Alle 17 Schulen und 19 Projektpartner wurden vom Jury-Vorsitzenden Rainer Plücker mit Preisen ausgezeichnet. Fünf Schulen kürte die Jury außerdem zu Hauptpreisträgern - mit der Grundschule Volmarstein an die Spitze.
Wie berichtet, hatte sie mit ihren "Volmarsteiner Schlösserseiten" Platz 1 belegen und 400 Euro gewinnen können. Das wettersche Gymnasium ("Wie kommt der Strom in die Steckdose?") machte mit Platz 5 den Erfolg für die Harkortstadt komplett und nahm 300 Euro mit nach Hause.
Im Ennepe-Ruhr-Kreis hatten diesmal 17 Schulen und 19 Partner alle Kriterien für eine Wettbewerbsteilnahme erfüllt - und wurden daher unter dem Motto "Nur Gewinner im EN-Kreis!" für ihre Leistungen prämiert. Zu ihnen zählten auch die Grundschule Im Dorf aus Herdecke und die Kath. Grundschule Wetter. Alle 17 Schulen und ihre Kooperationspartner erhielten eine Foto- und Videodokumentation auf CD-ROM und Mousepads für die Schüler, die ersten Fünf darüber hinaus auch Preisgelder.

Eingerahmt wurde die Preisverleihung von unterhaltsamen Beiträgen. In ihren Grußworten betonten Landrat Dr. Arnim Brux und Schulrat Dr. Heinz-Lothar Borringo die Bedeutung des Wettbewerbs für die Bildungslandschaft im EN-Kreis. Die Netd@ys werden seit 1997 landesweit und seit 1999 auch im Ennepe-Ruhr-Kreis jährlich durchgeführt. Aufgabe für Schulen aller Schulformen ist es, zusammen mit außerschulischen Partnern Projekte zum Einsatz der neuen Medien zu planen, durchzuführen und im Internet zu dokumentieren.

Michael Münzer vom Vorstand des veranstaltenden Vereins Netd@ys EN bat, den Verein durch Mitgliedschaft zu unterstützen. Beitrittsformulare gibt´s im Internet (www.netdays-en.de) oder auf Anfrage per eMail (info@michaelmuenzer.de). Ein besonderer Dank galt der AVU: Nur mit ihrer logistischen und finanziellen Unterstützung hätten sich die Netd@ys im Ennepe-Ruhr-Kreis in den letzten fünf Jahren zu dem entwickeln können, "was wir heute und hier zu Recht feiern."


Montag, 08.12.03


Freuten sich riesig über den Erfolg beim Landeswettbewerb:
Schülerinnen und Schüler der Volmarsteiner Klasse 4a mit ihren
Begleitern in Düsseldorf                          Foto: Denis Wildschütz

Volmarsteiner Dorfschule im Internet unübertroffen
Ministerin Schäfer überreichte Hauptpreis /
Auch Gymnasium ging nicht leer aus

Wetter-Volmarstein. (ad) Im Vorjahr gehörte sie zu den besten - in diesem Jahr zu den Allerbesten: Die Dorfschule Volmarstein gewann beim landesweiten "Netd@ys"-Wettbewerb 2003 den Hauptpreis der Grundschulen!

Ebenfalls Hauptpreisträger ist eine Realschule aus Bönen. Schon für ihre lebendigen "Hühnerseiten" - über artgerechte Hühnerhaltung im Schulgarten - hatten die Volmarsteiner im Jahr 2002 einen Geldpreis errungen. Diesmal aber, bei ihrer vierten Teilnahme, ließen sie mit ihren "Schlösserseiten" die gesamte Konkurrenz hinter sich.

Die Klasse 4a hatte zum Thema "Unsere Heimat im Netz" die traditionsreiche Volmarsteiner Schlossindustrie erforscht und die Ergebnisse auf der Schulseite im Internet dokumentiert (die WP berichtete). Eine Abordnung reiste Samstag mit den Lehrern Peter Hußmann und Elisabeth Hämer sowie den Projektpartnern Achim Lüling und Hans Schulz nach Düsseldorf - und erfuhr dort das Ergebnis. NRW-Schulministerin Ute Schäfer zeichnete die Volmarsteiner Schule mit dem Hauptpreis aus: Sie erhält eine "Medienecke" mit fünf vernetzten PC sowie eine Digitalkamera. "Hervorgehoben wurde der kindgerechte Aufbau, die übersichtliche Darstellung und die optisch ansprechende Gestaltung", berichtete die stellvertretende Schulleiterin, Elisabeth Hämer, der WP.

Zu dem Projekt gehörte auch ein Schlösser-Gewinnspiel für alle Grundschüler zusammen mit der Firma Burg. Die Ziehung der Gewinner findet am kommenden Mittwoch in der Schule statt.

Einen Sachpreis gewann das Geschwister-Scholl-Gymnasium Wetter für sein Projekt "Wie kommt der Strom in die Schule?", eine Prämie das Netd@ys-Komitee Ennepe-Ruhr.


  Montag, 08.12.03


Stolze Schüler aus Wetter-Volmarstein Die Klasse 4a der Grundschule
wurde gestern in Düsseldorf von Ministerin Ute Schäfer ausgezeichnet.
                                                                        Foto: Heinz Hendel

"Unsere Heimat im Netz"
120 Konkurrenten: Schüler aus Wetter-Volmarstein Hauptpreisträger

Wetter. (ad) Jubel bei der Klasse 4a aus Wetter-Volmarstein: Aus den Internetwettbewerben "NRW: Neues Lernen" ging sie in diesem Jahr als Hauptpreisträger der "netd@ys NRW", des Wettbewerbs aller Schulen hervor. Die Grundschule Volmarstein erhält eine Medienecke mit fünf vernetzten PC sowie eine Digitalkamera als Anerkennung. Vor mehr als 400 geladenen Gästen zeichnete Ute Schäfer, Ministerin für Schule, Jugend und Kinder des Landes, am Samstag in Düsseldorf die Gewinner aus.

Mehr als 120 Schulklassen, Lerngruppen und Einzelpersonen hatten sich beteiligt, 29 konnten sich über Geld und Sachpreise freuen. Für die Schulen lautete das Thema "Unsere Heimat im Netz". Die Volmarsteiner Schüler beschäftigten sich mit verschiedenen Aspekten der Schlossindustrie ihres Ortsteils und dokumentierten das Projekt im Internet. Die Jury lobte den kindgerechte Aufbau, die übersichtliche Darstellung und die optisch ansprechende Gestaltung des Beitrags. Einen Sachpreis gewann auch das wettersche Gymnasium bei dem Wettbewerb. Und der Sonderpreis "Netd@ys-Komitee des Jahres" ging erneut an das Organisationsteam Ennepe-Ruhr.



Montag, 08.12.03

"Netd@ys 2003": Hauptpreis für Grundschule

Hauptpreis: die Grundschüler aus Volmarstein (WR-Bild)

Volmarstein. Die Freude bei allen Beteiligten war groß: Für ihr Projekt "Volmarsteiner Schlösser-Seiten" wurde die Klasse 4 a der Grundschule Volmarstein jetzt in Düsseldorf mit dem Hauptpreis bei den Netd@ys 2003 ausgezeichnet.

Dafür gab es eine Medien-Ecke und eine Digitalkamera. Die Auszeichnung nahm Schulministerin Ute Schäfer in Düsseldorf vor.


Mittwoch, 10.12.03

Grundschüler gewinnen Medienpreis

Wetter. Ute Schäfer, NRW-Ministerin für Schule, Jugend und Kultur, zeichnete jetzt in Düsseldorf die Gewinner der Internetwettbewerbe "Neues Lernen" aus. Der Hauptpreis der Grundschulen ging - wie berichtet - an die Grundschule Volmarstein, für das Geschwister-Scholl-Gymnasium gabs einen Sachpreis.

Auf den eigenen "Schlösser-Seiten" beschäftigten sich die beteiligten Schüler mit verschiedenen Aspekten rund um die Volmarsteiner Schloss-Industrie (Geschichte, Herstellung und Verwendung von Schlössern), verfassten eine eigene Geschichte als Rahmenhandlung, gingen auf Foto-Safari und erstellten aus den Bildern ein Schlösser-Memory. Sie besuchten heimische Schlösser-Firmen, bauten selbst ein Bügelschloss, schrieben eigene Texte und dokumentierten ihre Arbeit kindgerecht und anschaulich im Internet. Prämiert wurde der Preis mit Meidienecke und Digitalkamera.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium erhielt für sein Projekt mit dem Titel "Wie kommt der Strom in die Steckdose unserer Schule?" einen Sachpreis in Form einer Videoanlage und dazugehöriger Software. In der Begründung hieß es, dass das Ziel des Projektes, einen Einblick in die Struktur des Stromleitungsnetzes zu bekommen und dessen physikalische Grundlagen zu erkennen, in besonderem Maße erfüllt wurde und die Erkundung der tatsächlichen Geräte und Anlagen in ihrer Heimatstadt und insbesondere in der Umgebung des Schulgebäudes einen außergewöhnlichen Anwendungscharakter beinhaltet hätte.

EN-Kreis diesmal sehr erfolgreich

Mit 21 teilnehmenden Schulen stellte der EN-Kreis in diesem Jahr ein Drittel aller Projektbeiträge im Rahmen des Teilwettbewerbs Netd@ys NRW 2003. Doch im Gegensatz zum eher enttäuschenden Abschneiden der eingereichten Projekte im letzten Jahr drückte sich diese herausragende Beteiligung in diesem Jahr auch in der Prämierung mehrerer Beiträge und Leistungen auf allen Ebenen des Landeswettbewerbs aus.

 


 

  Donnerstag, 05. November 2003

Schüler schlagen Brücke von der Historie in die Gegenwart 
Vierter Volmarsteiner Beitrag zu den "netd@ys" / Geschichte der Schlossindustrie


Volmarstein. (ffg) Auf gelungene Weise schlägt die Grundschule Volmarstein eine Brücke von der Historie zur Gegenwart: Für die vierte Teilnahme am landesweiten Wettbewerb "netd@ys" präsentiert sie die Geschichte der Volmarsteiner Schlossindustrie im Internet.

"Unsere Heimat im Netz" lautet in diesem Jahr das Thema des Wettbewerbes. Was lag für die Grundschule da näher, als die Geschichte der Volmarsteiner Schlossindustrie von den handwerklichen Anfängen bis zur Computer gesteuerten Fertigung zu beleuchten und auf der eigenen Homepage (www.gs-volmarstein.de) darzustellen? Schließlich gehen fast alle Schüler auf dem Weg zur Schule täglich am Schlösserdenkmal auf dem Dorfplatz vorbei ohne so ganz genau zu wissen was es damit eigentlich auf sich hat. Doch das hat sich schlagartig geändert, seit die Klasse 4 a und ihr Lehrer Peter Hußmann die Geschichte der Volmarsteiner Schlossindustrie zum Thema ihres Internet-Projektes gemacht haben.

Zur Vorbereitung der Internet-Seiten besuchten die Viertklässler auch die Schlossfabrik Burg und bauten dort selbst Vorhängeschlösser zusammen. Neben der Firma Burg - Achim Lüling ist dort einer der Chefs und außerdem Vater von Sohn Moritz, der auch in die vierte Klasse der Grundschule geht und beim "netd@ys"-Projekt mitmachte - gehört Hans Schulz vom Volmarsteiner CVJM zu den Partnern des Projektes: Er steuerte seine Kenntnisse beim Aufbau von Internet-Seiten bei.

Außer Informativem über die Volmarsteiner Schlossindustrie bietet die Homepage der Grundschüler aber noch mehr: Bei einem Schlösser-Memory, für das die Viertklässler mit die Digital-Kamera durchs Dorf zogen und jede Art von Schlössern fotografierten, können die Besucher der Internet-Seite ihre Merkfähigkeit testen. Und die Volmarsteiner Grundschüler können durch ihre Memory-Teilnahme sogar noch etwas gewinnen. Denn die Firma Burg hat 50 tolle Preise spendiert.

Mit ihrem neuen Internet-Projekt erhofft sich die Grundschule nicht nur gute Chancen beim landesweiten "netd@ys"-Wettbewerb, auch beim neuen "netda@ys"-Wettbewerb auf Kreisebene ist sie am Start und misst sich mit 20 anderen Schulen. "Es wird schon klappen", ist stellvertretende Schulleiterin Elisabeth Hämer zuversichtlich.


  Donnerstag, 05. November 2003
Schlösser-Memory im Internet

Volmarstein. (wma) Mit Schlössern kennen sich die 20 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Volmarstein bestens aus. Allerdings nicht mit denen aus Stein, sondern mit den kleinen Namensvettern aus Metall. Das kann man seit gestern auch im Internet unter www.gs-volmarstein.de nachlesen.

Denn die Klasse 4a hat mit ihrem Lehrer Peter Hußmann am Internet-Wettbewerb "Netdays 2003" teilgenommen. Die Schulen im EN-Kreis beschäftigten sich mit dem Thema "Unsere Heimat im Netz". "Industrie ist ein wichtiger Bestandteil des Ortslebens", erklärt Hußmann. Deshalb hat sich die Klasse mit der Schlossindustrie beschäftigt.

Bereits seit mehreren Jahren besuchen die Viertklässler die Firma Burg. "Den Kontakt zu den Schulen zu nutzen ist uns wichtig", betont Achim Lüling von der Firma Burg. "Bei einer Rallye lernten die Schüler die Firma kennen und bastelten selbst Schlösser", so Hußmann.

Für den Internet-Wettbewerb fotografierten die Kinder Schlösser in ganz Volmarstein. "Schlösser von Autos, an Automaten oder Türen sind dabei", freut sich Vize-Schulleiterin Elisabeth Hämer. Daraus entstand ein virtuelles Memory-Spiel.

Da der Wettbewerb diesmal nicht nur landes-, sondern auch kreisweit ausgeschrieben wurde, haben die Volmarsteiner sogar eine doppelte Gewinnchance.



  Donnerstag, 25. September 2003
Betreuung ist weiterhin gesichert


Christel Wichmann (re.), Elisabeth Hämer und Pfarrer Streppel freuen sich über die neue Betreuungsgruppe. (WR-Bild: Maas)

Volmarstein. (wma) "Wir sind als Gemeinde gerne eingesprungen, um die Betreuungsgruppe an der Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein weiter zu führen", erklärte Pfarrer Martin Streppel von der evangelischen Kirchengemeinde gestern bei der offiziellen Vorstellung des Angebotes.

Nur sechs Kinder wurden in diesem Schuljahr für die Betreuungsgruppe bis 13.20 Uhr angemeldet. Zu wenige, die AWo konnte als Träger das Angebot nicht mehr weiter anbieten (die WR berichtete).

Die Stadt Wetter vermittelte und fand in der ev. Kirchengemeinde einen neuen Träger. "Ich bin froh, den Eltern so helfen zu können", freut sich Elisabeth Hämer, kommissarische Schulleiterin der Grundschule.

Christel Wichmann, die bereits viel Erfahrung als Gemeindemitarbeiterin im Bereich Kinder- und Jugendarbeit sammelte, spielt, malt und bastelt mit den Kindern. "Sie können machen, worauf sie Lust haben. Ich bin sehr zufrieden, die Kinder sind mit Begeisterung dabei", so Christel Wichmann. Auch Pfarrer Streppel ist sich sicher, mit Christel Wichmann die richtige Wahl getroffen zu habe: "Die Kinder kennen sie in der Gemeinde seit Jahren."

Die Betreuungsgruppe wird eine "feste Sache an der Schule" versprechen alle Beteiligten. Finanziert wird das Angebot durch Elternbeiträge in Höhe von 50 Euro im Monat. Damit sei die finanzielle Seite abgesichert, so Pfarrer Streppel. Und es gibt auch noch freie Plätze in der Gruppe.

 


  Dienstag, 29. Mai 2003
Abschied mit flotten Flötentönen begleitet

Feierstunde für Schulleiter Lutz Koch und Sekretärin Inge Hahn

 

Im Kreis "ihrer" Schüler wurden Schulleiter Lutz Koch und Sekretärin Inge Hahn von der Grundschule Volmarstein gestern in den Ruhestand verabschiedet. 
Foto: Elisabeth Semme

Wetter-Volmarstein. (eli) 
Etwas ganz Besonderes steht an: Das verkündeten die kleinen Flötenspieler gestern Vormittag in der rappelvollen Aula der Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein mit der bekannten "Eurovisionsmusik" von Charpentier.

Zur Verabschiedung von Schulleiter Lutz Koch und Schulsekretärin Inge Hahn hatten sich viele Gäste eingefunden, unter ihnen auch ehemalige Lehrer, Vertreter der Stadt und Schulrat Niewell.

Lutz Koch war 19 Jahre Rektor an der Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein. In den letzten Jahren setzte er besondere Schwerpunkte bei der Arbeit mit neuen Medien und führte die Kinder in viele Bereiche der Computer-Arbeit ein. Schließlich war die Grundschule Volmarstein die allererste im Stadtgebiet, die sich auf einer eigenen Homepage präsentieren konnte.

Unter Lutz Kochs Federführung beteiligte sich die Schule auch drei Mal an dem landesweiten Internet-Wettbewerb "Netd@ys", bei dem sie im letzten Jahr mit den "Hühnerseiten" - die WP berichtete - einen Preis einfahren konnte.

Aus gesundheitlichen Gründen tritt Koch nun mit fast 62 Jahren in den Ruhestand. Und er freut sich, wenn er demnächst mehr Zeit für seine geologischen Forschungen und Publikationen hat, mit denen er sich auch schon international Anerkennung erworben hat. Allerdings wird der Ruheständler die Schul-Homepage zunächst noch weiter betreuen.

Abschied nehmen hieß es gestern auch für Inge Hahn, die seit 1976 als Schulsekretärin an der Volmarsteiner Grundschule tätig war. Konrektorin Elisabeth Hämer ist froh, dass Inge Hahn den Anfang des neuen Schuljahres verwaltungsmäßig noch mit begleiten wird. Für die Schulsekretärin beginnt der Ruhestand dann am 1. Oktober.

Etwa bis zu den Herbstferien wird Elisabeth Hämer die Schule kommissarisch leiten; dann wird Kochs Nachfolger seine Arbeit aufnehmen.


  Dienstag, 29. Mai 2003
Schulleiter Koch nimmt Abschied

Mit einer Feierstunde an der Grundschule Volmarstein wurden gestern der langjährige Schulleiter Lutz Koch und die Sekretärin Inge Hahn offiziell verabschiedet. (WR-Bild: Klaus Görzel)

Volmarstein. Gleich doppelt mussten die Mädchen und Jungen der Grundschule Volmarstein gestern Abschied nehmen: Zum Schuljahresende treten Rektor Lutz Koch und Schulsekretärin Inge Hahn offiziell in den Ruhestand.
Lutz Koch war 19 Jahre lang als Rektor an der Grundschule tätig. Unter seiner Führung entwickelte sich ein lebendiges Schulleben, bei dem Eltern und Kollegium immer wieder intensiv zusammenarbeiten. Besondere Schwerpunkte setzt Koch bei der Arbeit mit den neuen Medien. So präsentierte sich Volmarstein als erste Grundschule in Wetter auf einer eigenen Hompepage.
Mit "Hühnerseiten"Preis errungen
Außerdem beteiligte sich die Schule unter Kochs Regie gleich dreimal an dem landesweit ausgeschriebenen Internet-Wettbewerb "Netd@ys", bei dem die Kinder im letzten Jahr mit den "Volmarsteiner Hühnerseiten" einen Preis einfahren konnten. Die Schule freut sich, dass Lutz Koch auch als Pensionär die Schul-Homepage zunächst weiter betreuen wird.
Auch Sekretärin bald im Ruhestand
Bevor Lutz Koch die Leitung in Volmarstein übernahm, war er als Rektor in Hagen und zuvor als Fachleiter für Kunst am Bezirksseminar tätig. Aus gesundheitlichen Gründen tritt er nun mit fast 62 Jahren in den Ruhestand. Er will sich demnächst noch ausgiebiger seinen geologischen Forschungen und Publikationen widmen.
Ebenfalls offiziell verabschiedet wurde gestern Inge Hahn, die seit 1976 als Sekretärin an der Schule tätig war. Zuverlässig und schnell erledigte sie alle anfallende Büroarbeit - manchmal sogar über die eigentliche Arbeitszeit hinaus. Konrektorin Elisabeth Hämer freut sich, dass Inge Hahn den Anfang des neuen Schuljahres verwaltungsmäßig noch mit begleiten wird. Der Ruhestand beginnt dann am 1. Oktober. 


  Samstag, 26. Juli 2003


Erinnerungen an den Dichter Hoffmann von Fallersleben: Unter der alten Linde am Burghotel Volmarstein trugen Kinder der Grundschule Volmarstein seine bekanntesten Lieder vor.   Foto: Kerstin Landwehr

Unter der Linde an Dichter erinnert
Kinder der Grundschule Volmarstein trugen Lieder von Hoffmann von Fallersleben vor

Wetter-Volmarstein.  (kl).
Wer kennt sie nicht? Den Kuckuck und den Esel, das Summ-summ-Bienchen oder das Männlein und dem Purpur-Mäntelein. Aber nicht jeder weiß, dass alle diese bekannten Kinderlieder aus der Feder von Hoffmann von Fallersleben stammen.
   Die Kinder der Grundschule Volmarstein wissen es auf jeden Fall, denn 21 Mädchen und Jungen aus der 3. und 4. Klasse gestalteten am Mittwoch einen bunten Erinnerungsabend an den bekannten Dichter, der oft auf Haus Hove zu Gast war. Der Heimatverein Wetter hatte auf die Burg Volmarstein eingeladen. Unter der alten Linde wurde die Vergangenheit mit Liedern und Sagen der Umgebung wieder lebendig. 
Unter Leitung der Konrektorin Elisabeth Hämer sangen die Kinder zwölf Lieder, begleitet von Flöten und Gitarre. 
   "Die verzauberte Grafenfamilie", die wegen ihres Geizes in Tiere verwandelt wurde - und Gerüchten zu Folge noch heute ihr Unwesen auf der Burg treibt - erinnerte daran. "Geiz und Übermut tut selten gut". "Der wilde Junker von Volmarstein", von einem bettelnden Geist zum Narren gehalten, fand sein verdientes Ende am Ast eines Baumes, als sein Pferd mit ihm durchging. Gelesen wurden die Sagen von Lisa Süther und Lara Putsch.
   Beendet wurde das Programm mit der - ebenfalls von Hoffmann von Fallersleben gedichteten - Nationalhymne. Einziger Kritikpunkt der Zuhörer: "Ist das schon das letzte Lied?".

  Freitag, 23. Mai 2003

An Volmarsteiner Grundschule lachen die Hühner

Dem lieben Federvieh
an der Volmarsteiner Grundschule geht es ausgesprochen gut.
Streicheleinheiten bekommen die Hühner von Hausmeister Thomas Brandt und den Kindern. Dafür bedanken sich die Hennen mit frischen Eiern.  -  Die Hühner werden im Rahmen eines Schulprojektes gehegt und gepflegt.  
           (WR-Bild: Theo)

  Samstag, 14. März 2003
Kinder und Jugendliche schon gestern bei Besenaktion

Wetter. Blechdosen, Papier- und Plastikmüll und vieles mehr sammelten bereits gestern Grundschüler in Volmarstein (Bild) und anderen Stadtteilen im Vorfeld des heutigen "Frühjahrsputzes". Auch Jugendliche aus dem Kolping-Bildungswerk krempelten die Ärmel hoch und reinigten das Gebiet rund um ihre Ausbildungsstätte. Foto: Hendel

  Freitag, 13. März 2003
Grundschüler schrieben Frosch-Geschichte zu Ende

Wetter/Herdecke. (eli) Was ist aus dem Frosch geworden? Mit dieser Frage haben sich anlässlich einer landesweiten Bücherwurm-Rallye Schüler der dritten und vierten Grundschulklassen beschäftigt. Ihre Aufgabe war es, eine von Peter Härtling geschriebene "offene" Geschichte zu Ende zu erzählen. Im Ennepe-Ruhr-Kreis beteiligten sich 24 Grundschulen, darunter vier aus Herdecke und fünf aus Wetter. Die jungen Autoren der jeweils "schulbesten" Geschichte wurden gestern im Kreishaus von Kreisdirektor Wolfgang Becker geehrt.

"Ihr habt phantastische Geschichten geschrieben, sie waren alle spitze", lobte Schulrat Joachim Niewel gestern die Aufsätze der Grundschüler. Umso schwerer sei es der Jury (u.a. zwei Schulräte, zwei Journalisten und ein Buchautor) gefallen, sich für eine einzige Geschichte zu entscheiden. Am Landeswettbewerb teilnehmen wird nun der Aufsatz der Wittenerin Vanessa Lissek. Ausschlaggebend waren Originalität, das gelungene Weiterführen der Geschichte, ein ansprechender Spannungsbogen und der gekonnte Umgang mit Sprache.

Die Bücherwurm-Rallye ist Teil der Leseinitiative NRW, die 2002 als eine von vielen Reaktionen auf die PISA-Studie gestartet wurde. Am Ende der Rallye werden Ministerin Ute Schäfer und Schriftsteller Peter Härtling die drei landesweit schönsten Geschichten auszeichnen.

 


  Montag, 16. Dezember 2002
Volmarsteiner Hühnerseiten fanden bei Jury Anerkennung

Die Freude über den Erfolg war groß bei der Volmarsteiner Delegation in Düsseldorf: Unser Bild zeigt die Kinder und Lehrer unmittelbar nach der Ehrung.
Foto: Hans Schulz

Wetter-Volmarstein. Mit der dritten Bewerbung hat es geklappt: Beim landesweiten Netd@s-Wettbewerb schnitt die Grundschule Volmarstein erfolgreich ab.

Mit großer Freude kehrten am Samstag Lehrer und Kinder aus Düsseldorf zurück. Dort hatte am Mittag die Preisverleihung unter 120 eingereichten Netd@ys-Projekten stattgefunden. Aufgabe war es, ein besonderes Unterrichtsprojekt im Internet darzustellen.

Bereits zum 3. Mal hatten sich die Volmarsteiner beworben, bisher ohne Auszeichnung. Doch in diesem Jahr konnte man die Jury mit dem Thema "Artgerechte Hühnerhaltung im Schulgarten" überzeugen. Nicht nur das Thema beeindruckte die Jury, sondern auch die ansprechende Gestaltung, die Schulleiter Lutz Koch während der letzten Monate mit Kindern des 4. Schuljahres erarbeitet hatte. Von der Homepage der Schule www.gs-volmarstein.de führt der Klick auf "Netd@ys 2002" sofort zu den "Volmarsteiner Hühnerseiten", und dort kann man staunen, wie übersichtlich und vielfältig das Projekt dargestellt ist.

Unter "Tagebuch" lässt sich die Planung verfolgen, und unter "Themenseite" ist zu erfahren, in welcher Breite das Thema in den Klassen erarbeitet wurde. Die Klasse 4a beschäftigte sich unter Anleitung ihrer Lehrerin Inge Haubrich vor allem mit der sprachlichen Seite: So wurden Sprichwörter gesammelt, erklärt und illustriert und eigene Hühner-Gedichte verfasst. Lehramtsanwärter Magnus Kilmer setzte seinen Schwerpunkt im künstlerisch-gestalterischen Bereich und konnte die Arbeiten aus mehreren Klassen und Arbeitsgemeinschaften einbringen.

Die Klasse 2a befasste sich mit Verhalten und Versorgung von Hühnern unter Anleitung von Konrektorin Elisabeth Hämer. Als außerschulischer Partner des Projektes trat der CVJM Volmarstein, vertreten durch Hans Schulz, beratend zur Seite. Mit ihm trugen die Kinder Wissenswertes über den Volmarsteiner Kirchturmhahn zusammen.

Die gelungene Darstellung erbrachte als Siegerprämie 500 Euro. Webmaster Lutz Koch konnte wegen Krankheit nicht bei der Ehrung anwesend sein, aber unmittelbar nach der Auszeichnung wurde er telefonisch informiert. Mit ihm freut sich das Kollegium über die öffentliche Anerkennung der langjährigen Bemühungen um die Vermittlung von Medienerfahrung einerseits und Naturerfahrung gepaart mit Sozialkompetenz andererseits.

Die Hühner sollen im Schulgarten bleiben und werden gerade jetzt in der kalten Jahreszeit mit besonderer Liebe von den Kindern versorgt.


  Montag, 16. Dezember 2002
Netd@ys sind auf das Huhn gekommen


 
Mit Hahn und Huhn haben die ausgezeichneten Internetseiten der Grundschule Volmarstein viel zu tun. (WR-Repro)

Volmarstein. Mit großer Freude kehrten am Samstag Lehrer und Kinder der Grundschule Volmarstein aus Düsseldorf zurück. Dort hatte die Preisverleihung unter 120 eingereichten Netd@ys-Projekten stattgefunden. Mitgenommen hatten sie ein Huhn aus Pappe, zurück bringen konnten sie zudem einen Preis von 500 E.

Bei diesem landesweiten Wettbewerb waren Schulen aufgerufen, ein besonderes Unterrichtsprojekt im Internet darzustellen. Bereits zum 3. Mal hatten sich die Volmarsteiner beworben, bisher ohne Auszeichnung. Doch in diesem Jahr konnte man die Jury mit dem Thema "Artgerechte Hühnerhaltung im Schulgarten" überzeugen.

Nicht nur das Thema beeindruckte die Jury, sondern auch die ansprechende Gestaltung, die Schulleiter Lutz Koch während der letzten Monate mit Kindern des 4. Schuljahres erarbeitet hatte. Von der Homepage der Schule www.gs-volmarstein.de führt der Klick auf "Netd@ys 2002" sofort zu den "Volmarsteiner Hühnerseiten", und dort kann man staunen, wie übersichtlich und vielfältig das Projekt vorgestellt wird. Unter "Tagebuch" lässt sich der lange Weg von der Planung bis zum Rückblick verfolgen, und unter "Themenseite" ist zu erfahren, in welcher Breite das Thema in den Klassen erarbeitet wurde.

Die Klasse 4a beschäftigte sich unter Anleitung ihrer Lehrerin Inge Haubrich vor allem mit der sprachlichen Seite: So wurden Sprichwörter gesammelt, erklärt und illustriert und eigene Hühner-Gedichte verfasst. Lehramtsanwärter Magnus Kilmer setzte seinen Schwerpunkt im künstlerisch-gestalterischen Bereich und konnte die Arbeiten aus mehreren Klassen und Arbeitsgemeinschaften einbringen.

Die Klasse 2a befasste sich mit Verhalten und Versorgung von Hühnern unter Anleitung von Konrektorin Elisabeth Hämer. Als außerschulischer Partner des Projektes trat der CVJM Volmarstein, vertreten durch Hans Schulz, beratend zur Seite. Mit ihm trugen die Kinder Wissenswertes über den Volmarsteiner Kirchturmhahn zusammen.

Übrigens: Die Hühner sollen im Schulgarten bleiben und werden gerade jetzt in der kalten Jahreszeit mit besonderer Liebe von den Kindern versorgt. Vielleicht fließt der Gewinn in den Stall, vielleicht wappnen sich die Schüler aber auch mit einem neuen Rechner für die nächsten Netd@ys.

 

  Dienstag, 22.Oktober 2002 
Der direkte Weg zum WC

Volmarstein. (sam) Die Herbstferien haben die Verantwortlichen der Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein für zwei Durchbrüche der besonderen Art genutzt: Nach den Ferien können die Schüler durch das Schulhaus zu den Toiletten gelangen.

Früher mussten die Kinder um das Schulhaus herum, und zwar unbeaufsichtigt, gehen, wenn sie ein "natürliches Bedürfnis" hatten. Doch das hat sich jetzt geändert. In den zwei Ferienwochen wurden Durchbrüche gemacht, welche die sanitären Anlagen jetzt direkt durch den Schulflur begehbar machen. Hausmeister Thomas Brandt erklärt, warum es zu den staubträchtigen Maßnahmen kam: "Für diese Veränderung hat sich die Schulpflegschaft eingesetzt - auf Grund der jüngsten Vorkommnisse in Schulen von Erfurt und München." Mit dieser Aktion wollen die Eltern und auch die Schulleitung die Sicherheit der Kinder verstärken."


 

  Dienstag, 22.Oktober 2002 

"Örtchen" wird jetzt in Schulhaus integriert

Wetter-Volmarstein. Die Grundschule in Volmarstein wird sicherer. Bisher mussten die Schülerinnen und Schüler- auch während des Unterrichts - das Gebäude verlassen und die offene Pausenhalle durchqueren, um zum "Örtchen" zu gelangen: Ein Problem für das Personal, weil die Kinder ja immer beaufsichtigt sein müssen, so Schulleiter Koch. Außerdem muss sichergestellt sein, dass Unbefugte nicht in das Haus eindringen können. 
Die Stadtverwaltung entschloss sich jetzt, die Gefahrenquelle zu beseitigen, damit die Kinder künftig innerhalb des Schulhauses zur Toilette gelangen können. Während der Herbstferien haben Handwerker eine Wand durchbrochen und bauen dort zwei Türen zu den Toiletten ein (Kosten: 8 000 Euro). Die Arbeiten werden in diesen Tagen fertiggestellt.


  Samstag, 22. Juni 2002
Hühner fühlen sich in Grundschule wohl

Wetter-Volmarstein. (akr) "Ich wollt ich wär´ein Huhn" - zumindest in der Grundschule Volmarstein. Denn dort ist der Hühnerstall nicht nur so groß wie ein Gartenhaus, da hat das Federvieh auch noch einen riesigen Auslauf. Außerdem werden Caruso, Marthe, Ada, Annette und Co. von liebevollen Kinderhänden umsorgt und verhätschelt. Während der neunten Projektwoche der Grundschule hat Hausmeister Thomas Brandt den Holzstall mit Futterkrippe, Schlafboxen und Wärmelampe gebaut. Die Idee dazu kam jedoch von den Kindern selbst.

Alle zwei Jahre führt die Schule eine Projektwoche durch, und schon immer war es der Kinder sehnlichster Wunsch, sich innerhalb der Schule um Tiere zu kümmern. Diesmal hat es geklappt: Unter dem Motto "Natur und Umwelt" meldeten sich zwölf Kinder Klassen eins bis drei für das Projekt "Hühnerstall" unter Leitung von Konrektorin Elisabeth Hämer. Eine Woche lang drehte sich alles rund ums Federvieh: Die Kinder bastelten Bücher über Hühner, bemalten Grünfuttereimer, stellten Regeln für die Hühnerversorgung auf, diskutierten Futterpläne und unternahmen eine Exkursion zum Hühnerhof Vorberg.

"Die Kinder sollen den verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur lernen. Außerdem - wer mit Tieren freundlich umgeht, geht auch mit seinen Mitmenschen freundlicher um", erklärte Elisabeth Hämer das Ziel des Hühner-Pilotprojektes. Finanziert wurde der Stall vom Förderverein der Grundschule Volmarstein. Die laufenden Kosten wie Futter sollen von dem Verkauf der Eier im Bekanntenkreis der Schüler finanziert werden.

Die restlichen 168 Schüler verteilten sich auf 22 weitere Projekte rund um Themen wie Wasser, Wind, Sonne, Umweltschutz und Energiesparen. 


 

  Samstag, 22. Juni 2002
Hühnervolk hielt Einzug in Schulgarten

Wetter-Volmarstein. (TiWa) Ein munteres Hühnervölkchen hat gestern Einzug in die Grundschule Volmarstein gehalten: Der stolze Hahn Caruso sowie seine fleißigen Hennen Ada, Bertha, Henriette & Co. können nun nach Herzenslust im Schulgarten scharren und picken.

"Natur und Umwelt" lautete das Motto einer Projektwoche. Über mehrere Tage beschäftigten sich die Mädchen und Jungen mit Themen wie Wasser, Wald und Wiesen, gestern wurden interessierten (Groß-)Eltern und Gästen die Ergebnisse präsentiert.

Eine 12-köpfige Gruppe unter Leitung von Elisabeth Hämer widmete sich ausgiebig der Hühnerhaltung. Wie leben Hühner zufrieden? Wie versorgen wir die Eierproduzentinnen richtig? Was dürfen sie überhaupt fressen, was darf auf keinen Fall vor ihrem Schnabel landen? So lauteten die wichtigsten Fragen rund um den Hühnerhof.

Derweil ging auch Hausmeister Thomas Brandt mit einigen Kindern an die Arbeit: Er zimmerte einen schmucken Holzstall - finanziert aus Mitteln des Volmarsteiner Schulfördervereins. Seit gestern nun leben der Hahn und seine neun Hennen artgerecht in neuer Umgebung. Die "Damen" im braunen Federkleid bedankten sich gleich mit den ersten frischen Eiern.

"Während der Woche werden die Hühner von den Kindern versorgt", erläuterte Elisabeth Hämer. Am Wochenende sorgen dann Hausmeister Brandt oder die Eltern für frisches Futter im Trog. Die Eier sollen verkauft werden, zahlreiche Anfragen liegen der Schule bereits vor.


  Dienstag, 16. April 2002

Projektwoche: Bald Hühnerstall 
im Schulgarten

Wetter-Volmarstein. "Natur und Umwelt" soll das Thema der nächsten Projektwoche an der Grundschule Volmarstein heißen. Um sich auf die Thematik vorzubereiten, fand jetzt eine ganztägige pädagogische Konferenz für Lehrer/innen und interessierte Eltern statt. Der Wunsch, Anregungen von der erfahrenen Natur- und
Umweltpädagogin Annette Bußmann aus Gevelsberg zu bekommen, konnte erst verwirklicht werden, nachdem das Agenda-Büro der Stadt Wetter seine finanzielle Unterstützung zugesagt hatte.


So machten sich 24 Personen mit Annette Bußmann auf den Weg durch den Vogelsang, um dort den Wald mit allen Sinnen zu erleben und Erkundungen am Bach und auf der Wiese vorzunehmen. Anschließend wurden in Kleingruppen Pläne für die Arbeit mit den Kindern entwickelt. Schließlich setzte man sich noch mit dem Thema "artgerechte Hühnerhaltung" auseinander, da beabsichtigt ist, während der Projektwoche im Bereich des Schulgartens einen Hühnerstall zu bauen.

Schon mehrmals beschäftigte sich die Grundschule mit ökologischen Themen. Im Jahre 2000 wurde sie nach Fertigstellung des grünen Klassenzimmers mit dem Titel "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet. "Diese Ehrung ist uns Verpflichtung, die Möglichkeiten der Naturerfahrung zu erweitern. Auf diese Weise wird zugleich das Umweltbewusstsein der Kinder gefördert", so Leiter Koch.



  Mittwoch, 13. März 2002

Patenkinder in Afrika "virtuell" besucht

Wetter. (akr) Schüler ans Netz - heißt die Devise von  Netd@ys. Mit einer großen Netd@ys-Abschlussparty feierten in der Aula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums rund 150 Computerbegeisterte ein erfolgreiches Medienjahr 2001.

Wer lernt schon gerne aus trockenen Bedienungsanleitungen alles über Pixel, Homepage und Paper-Screen, wenn die Alternative so interessant sein kann: Eigene Ideen, Projekte und Konzepte mit Freunden in die Tat umsetzten, die Aktion in Wort und Bild als eine Art Tagebuch festhalten, zum Wettbewerb bei Netd@ys ins Internet stellen und am Schluss noch einen netten Preis absahnen - das ist das Konzept von Netd@ys. Das Projekt wird auf verschiedenen Ebenen (Europa, Deutschland, NRW, EN) durchgeführt. Und mit insgesamt 20 teilnehmenden Schulen aller Art lag der Ennepe-Ruhr-Kreis an der Spitze, wofür das Organisationskomitee Rosemarie Dohmann (AVU), Mathias Messoll (VfL Gevelsberg) und Michael Münzer (Hauptschule Niedersprockhövel) einen Preis über 2 500 Euro inklusive Pokal bekam - und sich spontan entschloss, diesen den Schulen zu stiften.

Doch dabei sollte es nicht bleiben. Nach einigen einleitenden Worten des Komitees, der Vize-Landrätin Sabine Hesse-Kogelheide, Bürgermeister Werner Laberenz und Direktor Gerald Becker durfte sich jede Schule über einen Laserdrucker inklusive Maus, mehreren Mauspads und weitere Kleinigkeiten freuen.

Auch die zehnköpfige Gruppe des Geschwister-Scholl-Gymnasiums unter Anleitung von Lehrer Klaus Kaschuba und Partnerin Rosemarie Dohmann freuten sich über die Ergänzung im Computerraum. 
Bereits zum zweitenmal waren Schüler des Gymnasiums (Projekt Solaranlage 2000) mit Experimenten dabei. Unterstützt wurden sie von der AVU mit Experimentierkoffern zu Brennstoffzellen, Photovoltaik und Windenergie (die Versuchsaufbauten waren im Foyer praktisch aufgebaut und sind immer noch unter www.netdays.nrw.de einzusehen).

Und so unterschiedlich die Teilnehmer, so unterschiedlich waren die Projekte: 
Virtuelle Besuche von Schulpatenkindern in Afrika (Gemeinschaftsgrundschule Volmarstein), drahtlose Kommunikation auf einem Segeltörn - festgehalten in einem digitalen Logbuch (Gesamtschule Hattingen), Senioren und Schüler in Zusammenarbeit an einer Homepage (Hauptschule Niedersprockhövel) und vieles mehr überzeugte die Jury.

Ausgelassen feierten die Netda@ys-Sieger dann noch bei Kaffee und Kuchen, Big-Band-Musik und Geschicklichkeitsspielen bis in den Abend hinein.


Freitag, 08. März 2002
Schüler lernten Internet-Welt kennen: 
Party zum Abschluss

Schulen aus Wetter wurden geehrt: 
Gymnasium (vertreten durch Klaus Kaschuba)
bzw. die Grundschulen Volmarstein (Lutz Koch) 
und Schmandbruch (Silvia Kirschner-Härtel) 
(WR-Bild: Breker)

 

Wetter. Da lohnte sich das Mitmachen! Bei den Netd@ys EN haben die Schüler/innen nicht nur die Internet-Welt (besser) kennen gelernt, alle 20 beteiligten EN-Klassen haben auch Preise gewonnen.

Zu den erfolgreichen Teilnehmern aus Wetter gehören das Geschwister-Scholl-Gymnasium sowie die Grundschulen Volmarstein und Schmandbruch.

Die Netd@ys sind ein Wettbewerb des Landes NRW zur Förderung von Internet und Multimedia an den Schulen. An die EN-Schulen geht dabei der Preis für die besten Netd@ys in ganz NRW. Auf einer Abschlussparty, die gestern in der Aula des wetterschen Gymnasiums stattfand, freuten sich Schüler und Lehrer mit dem Organisationsteam: Den Sonderpreis gaben Michael Münzer (Hauptschule Niedersprockhövel), Mathias Messoll (VfL Gevelsberg) und Rosemarie Dohmann (AVU) an die Schulen weiter. Für jede Klasse gab es einen Drucker und 200 Mark.
Für die musikalische Begleitung in der Aula sorgte gestern die Big-Band des Gymnasiums unter Jürgen Merkel.


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